Leipzig: 50 Migranten attackieren Polizei bei Einsatz nach Messerstecherei vor Bistro!


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Erst Messerstecherei – dann Polizisten angegriffen   

Ort:      Leipzig, OT Volkmarsdorf, Eisenbahnstraße         
Zeit:     17.05.2017, 20:15 Uhr

Polizei und Rettungsdienst wurden telefonisch informiert, dass es zu einer Messerstecherei vor einem Bistro gekommen sein soll. Als die Beamten am Tatort eingetroffen waren, wurde der Verletzte bereits abtransportiert in ein Krankenhaus und sofort operiert. Mittlerweile ist er außer Lebensgefahr. Nach den ersten Ermittlungen vor Ort und Zeugenaussagen handelte es sich bei dem Schwerverletzten um den 36-jährigen Iraker, dem Bruder des Ladenbesitzers. Es gab Streit mit einigen Dealern, die sich immer vor dem Bistro aufhalten und teils auch die Kundschaft des Bistros ansprechen. Der 36-Jährige verschwand wenige Minuten nach draußen, kam dann anschließend mit den Stichverletzungen im Oberkörperbereich zurück und ist jetzt Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zu erwähnen ist noch bei diesem Einsatz, dass weitere Einsatzkräfte des Polizeireviers Zentrum und ein Einsatzzug der Inspektion Zentrale Dienste, der Außendienstleiter und Kräfte der Kriminalpolizei nachgezogen wurden. Am Einsatzort hielten sich bei Ankunft der Einsatzkräfte ca. 50 Personen mit Migrationshintergrund auf. Die Polizei sah vor, wie bei jedem anderen Einsatz in dieser Stadt, den Tatort weiträumig abzusperren. Es gab jedoch wiedermal einige Unbelehrbare. Daraufhin wurde Platzverweise ausgesprochen. In diesem Zusammenhang kam es zu einer Beleidigung gegenüber den Einsatzbeamten, woraufhin sich zu deren Strafverfolgung eine Identitätsfeststellung erforderlich machte. Daraufhin kam es dann zu Tumulten unter den anwesenden ausländischen Mitbürgern. Dabei wurden die Einsatzkräfte aus der Menschenmenge heraus mit einem Stuhl aus dem Freisitz sowie zwei Glasflaschen beworfen. Ein Beamter wurde dabei von dem Stuhl leicht am rechten Arm verletzt (Hämatom). Ein weiterer Beamter wurde mit einer Glasflasche am linken Fuß getroffen, dabei aber nicht verletzt. Die beiden Beamten wurden durch die Tathandlungen nicht dienstunfähig. Die Eisenbahnstraße wurde daraufhin kurzzeitig gesperrt, später aber wieder bis auf dem Tatortbereich wieder freigegeben. Beim Eintreffen weiterer Einsatzkräfte flüchteten die Angreifer unerkannt. Die Polizei leitete zwei Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen des Verdachts des Landfriedensbruches gegen „Unbekannt“ ein. Eine Beleidigungsanzeige wurde ebenfalls erstattet. (Vo)

 


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