Aktuelles aus der Polizei der Bundesländer!



 

 

Wahlkampf-Skandal in Hessen???

Wahlkampfpanne: Rhein wirbt mit falscher Unterstützerin

  1. Wahlkampfpanne: Rhein wirbt mit falscher Unterstützerin | OB-Wahl ...

www.hr-online.de/.../index.jsp?...wahlkampfpanne...

vor 1 Stunde – "Ich wähle Boris Rhein", wurde Alix Puhl vom Frankfurter Stadtelternbeirat in einer Wahlwerbung für den OB-Kandidaten der CDU zitiert.

  1. Hessischer Rundfunk | hr-online.de

www.hr-online.de/

Wahlkampfpanne. Rhein wirbt mit falscher Unterstützerin. "Ich wähle Boris Rhein", wurde Alix Puhl vom Frankfurter Stadtelternbeirat in einer Wahlwerbung für ...

 

hr-online hat das geteilt

 

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http://www.hr-online.de/website/specials/obwahl12/index.jsp?key=standard_document_44338531&jmpage=1&type=a&rubrik=71048&jm=1&mediakey=rubrik-nachrichten/20120324_wahlkampfpanne_audio_128k

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Das Volk will Rhein nicht


hören



  1. News zu Das Volk will Rhein nicht hören

    1. Podiumsdiskussion in Oberrad - Das Volk will Rhein nicht hören

      Frankfurter Rundschau‎ - vor 7 Stunden

      OB-Kandidat Boris Rhein (CDU) kam bei einem Großteil seines Publikums nicht wirklich an. Kaum hatte Boris Rhein am Donnerstagabend auf dem Podium in Oberrad ...

       

      www.google.de





 

 

 

News zu Fall Elisa


Missbrauchsopfer kämpft


um ... 



Fall Elisa: Missbrauchsopfer


kämpft um Entschädigung


 

Frankfurter Rundschau‎ - vor


4 Stunden



  1. Mit 14 wurde "Elisa" von ihrem Sportlehrer schwanger. Der Schuldirektor vertuschte den Fall - Elisa ließ das Kind abtreiben. Nun fordert die Anwältin von ...

  2.  
     
  3. www.fr-online.de
    www.google.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 

 

Steuerfahnder klagen - RTL Hessen

Link:

http://www.rtl-hessen.de/videos.php?video=16644&PHPSESSID=070c658v2jthcnqakqifg6btd1

RTL Hessen || Wissen, was zu Hause läuft || Montag bis Freitag 18 Uhr.



 

 

Politaktivisten: Jörg Bergstedt ist kein Einzelfall | Rhein-Main ...

www.fr-online.de/.../politaktivisten-joerg-bergstedt-ist-kein-einzelfall...

vor 1 Stunde – Die Kletter-Aktivistin Cécile Lecomte wird genau wie Bergstedt zu Unrecht eingesperrt. Obwohl das Oberlandesgericht die Inhaftierung als ...



 

 

 

 

Paukenschlag bei der Polizei in Hessen???


Untersuchungs-ausschuss: Bouffier und Rhein der Lüge bezichtigt

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  1. News zu Untersuchungsausschuss Bouffier und ...
  2.  
    1. Untersuchungsausschuss: Bouffier und Rhein der Lüge bezichtigt

FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung - vor 49 Minuten

20.12.2011 2011-12-20T18:25:00+0100 · Im Landtags-Untersuchungsausschuss zur ... hat ein Zeuge Volker Bouffier und Boris Rhein der Falschaussage bezichtigt. ...

54 weitere Artikel



 

 

 

 

EILMELDUNG:

 

 

Polizei-Skandale in Hessen??? Polizeichef-Affäre: Sie wollten ihn mundtot machen |

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  1. Polizeichef-Affäre: Sie wollten ihn mundtot machen | Rhein-Main ...

www.fr-online.de/.../polizeichef-affaere-sie-wollten-ihn-mundtot-ma...

vor 48 Minuten – In der sogenannten Polizeichef-Affäre kommen immer mehr Details ans Tageslicht: So sollte die Landesregierung dem unterlegenen Bewerber ...

  1. Frankfurt und Rhein Main - Nachrichten aus Hessen - Frankfurter ...

www.fr-online.de/frankfurt-hessen/11179306,11179306.html

10+ Einträge – Polizeichef-Affäre. Sie wollten ihn mundtot machen ...

In der sogenannten Polizeichef-Affäre kommen immer mehr Details ans ...

Sachsenhausen

 



 

 

 

 

Täuschungs-Skandal in Hessen???



Untersuchungsausschuss:

 

Vernehmung des Zeugen Ritter liefert Hinweise auf falsche Angaben und Täuschungen von Ministerpräsident Volker Bouffier und Innenminister Boris Rhein


Dienstag, 20. Dezember 2011

Zur heutigen Sitzung des Untersuchungsausschusses zur Polizeichef-Affäre und den Aussagen des Zeugen Wolfram Ritter erklärt Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Obmann im Untersuchungsausschuss:

„Der Zeuge Ritter hat erneut eine klare Erinnerung an die Gespräche zu Protokoll gegeben. Er hat sich Notizen über den Wortlaut der Gespräche mit Volker Bouffier und Boris Rhein (beide CDU) gemacht. Die Schreiben seines Anwaltes und die Gerichtsverfahren dokumentieren seinen Standpunkt glaubhaft. Es zeichnet sich ab: Rhein und Bouffier haben eine hohe Stelle im Hessischen Polizeidienst rechtswidrig mit einem Parteifreund besetzt. Als Gerichte und Öffentlichkeit dem auf die Schliche kamen, haben sie es beide vor dem Innen- und Untersuchungsausschuss mit der Wahrheit nicht so genau genommen. Dies gilt es nun vollständig aufzuklären.“

Bemerkenswert sei, dass es bei Bouffier und Rhein überhaupt keine Unterlagen gebe, obwohl sie rechtlich in der Dokumentationspflicht stünden, so Schaus. Ihre Erinnerungen seien flüchtig bis widersprüchlich und das gesamte Verfahren von Rechtsbrüchen geprägt.

Schaus: „Bouffiers und Rheins Glaubwürdigkeit sind in dieser Sache völlig dahin. Ein weiteres interessantes Detail in der Affäre: Auf Nachfrage der LINKEN hat Ritter zu Protokoll gegeben, dass ihm nach Beginn des Untersuchungsausschusses Mitte 2010 eine ‚politische Stelle‘ angeboten worden sei. Diese habe er aber ablehnt, um vor dem Ausschuss weiter aussagen zu können. Einem Zeugen eine politische Stelle anzubieten, muss als Versuch gewertet werden, ihn entweder mundtot zu machen oder ‚wegzukaufen‘. Es spricht für Ritters Glaubwürdigkeit, dass er dies abgelehnt hat.“



Mehr zu diesem Thema:

 



 

 

 

Festnahme-Skandal bei der Polizei in Hessen???


Rechtswidrige Festnahme ohne Folgen für Polizei?


Begründung: Die Polizisten hätten nicht gewusst, dass sie rechtswidrig gehandelt haben?


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News zu ohne folgen für polizisten

  1.  
    1. Rechtswidrige Festnahme ohne Folgen für Polizei

BILD - vor 12 Stunden

Gießen – Die rechtswidrige Festnahme einer Umweltaktivistin durch die Polizei hat vorerst keine strafrechtlichen Folgen für die Beamten. ...

  1. Rechtswidrige Festnahme ohne Folgen für Polizei - Bild.de

www.bild.de/.../18-17-polizisten-festnahme-21637136.bild.html

vor 12 Stunden – Dezember 2011, 17:45 UHR Rechtswidrige Festnahme ohne Folgen für Polizei. Gießen – Die rechtswidrige Festnahme einer Umweltaktivistin .

 

 

 

  1. · "Eichhörnchen"-Festnahme bleibt folgenloss
  2. hr online - vor 14 Stunden

 

Die rechtswidrige Festnahme der Umweltaktivistin Cecile Lecomte durch die Polizei in Gießen bleibt für die Beamten folgenlos. Die Ermittlungen gegen die ...

 

 

www.hr-online.de › ... › NachrichtenHessenMittelhessen

 

vor 15 Stunden – Die rechtswidrige Festnahme der Umweltaktivistin Cecile Lecomte durch die Polizei in Gießen bleibt für die Beamten folgenlos.

 

 



 



 

 

 

 

 

Eilmeldung:

Polizei im Zwielicht in Hessen?

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Polizei im Zwielicht

 

Frankfurter Neue Presse - vor 2 Stunden

Der Polizei war dies keine Erwähnung wert. Von Klaus Veit Frankfurt. Polizei und Sicherheitskräfte gehen hier mit Pfefferspray gegen Anhänger des KSC vor. ...

 



 

 

 

 

 

 

Skandal beim Hessischen Sozialministerium???

Sozialministerium wartet Untreue-Ermittlungen ab | Hessen ...

www.google.de


  1. Sozialministerium wartet Untreue-Ermittlungen ab | Hessen ...

www.fnp.de/.../sozialministerium-wartet-untreueermittlungen-ab_rm...

vor 37 Minuten – Das hessische Sozialministerium wartet im Fall von drei unter Untreueverdacht stehenden Mitarbeitern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ...

  1. Höchster Kreisblatt - Hessen - Höchster Kreisblatt - Main-Taunus

www.fnp.de/hk/region/hessen/index.htm

Das hessische Sozialministerium wartet im Fall von drei unter Untreueverdacht stehenden Mitarbeitern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ab. Gab es im ...

 



 

 

 

 

 

 

 

Nächster Mobbing-Skandal in Hessen?

Ministerium und Partsch reagieren auf Mobbing-Streit am Staatstheater

 

www.google.de

  1. Ministerium und Partsch reagieren auf Mobbing-Streit am Staatstheater

Echo-online - vor 20 Stunden

Die Georg-Büchner-Anlage vor dem Staatstheater: Das hessische Kunstministerium und Darmstadts OB Jochen Partsch reagierten jetzt auf den Mobbing-Streit am ...

26 weitere Artikel

www.echo-online.de › NachrichtenKultur

vor 20 Stunden – Ministerium und Partsch reagieren auf Mobbing-Streit am Staatstheater ... Im Streit um Mobbingvorwürfe am Darmstädter Staatstheater soll jetzt ...

 



 

 

 

 

 

Neonazis bei hessischen Reservisten?

www.hr-online.de › hr-online.deNachrichtenHessenNordhessen

vor 14 Stunden – Neonazis versuchen offenbar die Bundeswehr in Hessen zu unterwandern. Die hessenschau hat unter den Reservisten jetzt zwei ...

www.hr-online.de/

hessenschau-Recherche. Neonazis bei hessischen Reservisten. Neonazis versuchen offenbar die Bundeswehr in Hessen zu unterwandern. Die hessenschau ...



 

 

 

 

 

 

CDU-Skandal in Hessen: Mann soll rechtsextremer Gruppe angehören.


www.hna.de › NachrichtenLokalesKassel

vor 35 Minuten – Vorwürfe gegen Kasseler CDU-Mitglied: Mann soll rechtsextremer Gruppe angehören. 0vor 1 Stunde27.11.11|Kassel · Artikel drucken | Artikel ...


https://www.hna.de/

vor 12 Minuten – Vorwürfe gegen Kasseler CDU-Mitglied: Mann soll rechtsextremer Gruppe angehören. Kassel. Schlimme Vorwürfe gegen den Schriftführer des ...

 



 

 

 

 

 

 

Wie viele Skandale will sich Bouffier noch leisten?

Freitag, den 25. November 2011 um 13:55 Uhr

Zur Berichterstattung der Frankfurter Rundschau, wonach im Fall Bergstedt Akten und Berichte des Polizeipräsidiums und LKA nachträglich abgeändert wurden, auch um ein Vorermittlungsverfahren gegen den damaligen Innenminister Bouffier zu verschweigen, erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Der ganze Fall Bergstedt stinkt zum Himmel! Der politische Aktivist wurde nicht nur rechtswidrig inhaftiert, sondern alle Informationen über Hintergründe und Verbindungen im Innenministerium zurückgehalten. Der Landtag wird nachweislich seit über einem Jahr in der Sache belogen und Aufklärung verweigert.

Wenn sich nun auch noch bewahrheitet, dass unterschiedliche Berichte vorliegen, diese manipuliert und rückdatiert wurden, auch um Verbindungen zu Bouffier aus politischen Gründen heraus zu tilgen, dann schlägt das dem Fass den Boden aus! Braucht das Ministerium mit der Aufklärung deshalb so lange, weil Akten erst einmal geschreddert und umgeschrieben werden müssen, bis sie Bouffier und Rhein politisch passen?

Ich fürchte, die Wahrheit ist bei Herrn Bouffier und Rhein schon lange auf der Strecke geblieben."



Mehr zu diesem Thema:

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2008-2011
www.linksfraktion-hessen.de

 



 

 

Politischer Mega-SKANDAL in Hessen???

 

Polizeiskandal

Rhein verteidigt Bouffier

Ohne Regierungschef Bouffier debattiert das hessische Parlament über Missständen bei der Polizei. Die CDU spricht von „Fehlverhalten Einzelner“, die Linke hält Skandale in der Polizei für „die Regel".

http://www.fr-online.de/rhein-main/polizeiskandal-rhein-verteidigt-bouffier,1472796,11164184.html

 

 

 

Frankfurter Rundschau Rhein-Main

Polizeiskandal Hessen
Bouffier unter Druck - Akten im Fall Bergstedt "korrigiert"

Fünf Jahre nach der unrechtmäßigen Festnahme des Anarchos Jörg Bergstedt gibt es neue Ungereimtheiten. Ein Vorermittlungsverfahren gegen den damaligen hessischen Innenminister Volker Bouffier wurde durch eine "Korrektur" in seiner Akte weniger auffällig vermerkt.

 http://www.fr-online.de/rhein-main/polizeiskandal-hessen-bouffier-unter-druck---akten-im-fall-bergstedt--korrigiert-,1472796,11215578.html



 

 

 

 

 

 

NEWS:

Polizeiarzt-Gutachten-Unterschriften-Skandal

und kein Ende in Sicht???


Laut den Unterschriften aufgrund der Begutachtung vom 30.11.2007, wurden diese am 21.10.2007, 06.12.2007 und 19.12.2007, 21.12.2007 unterschrieben von Dr. N. und Dr. L.!

 




 

 

Laut Vermerk PDF-Dateien (1-3) waren die Gutachten (30.11.2007) von Dr. N. und Dr. L. am 03.01.2008 und 10.01.2008 noch nicht unterschrieben???



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Gutachten waren am 03.01.2008 und 10.01.2008 nicht unterschrieben???
Scan0119 Vermerk1.pdf
PDF-Dokument [817.4 KB]
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Gutachten waren am 03.01.2008 und 10.01.2008 nicht unterschrieben???
Scan0119 Vermerk2.pdf
PDF-Dokument [909.0 KB]
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Gutachten waren am 03.01.2008 und 10.01.2008 nicht unterschrieben???
Scan0119 Vermerk3.pdf
PDF-Dokument [424.6 KB]

 

 

Unterschriebene Gutachten (PDF Version 1-6) von Dr. N. und Dr. L vom 21.10.2007, 06.12.2007 und 19.12.2007, 21.12.2007???



 

 

 

Scan0114 Gutachten Dr. N. Version 1.pdf
PDF-Dokument [454.3 KB]

 

Scan0114 Gutachten Dr. N. Version 2.pdf
PDF-Dokument [548.2 KB]

 

Begutachtung von Dr. N. am 30.11.2007, Gutachten am 21.10.2007 von Dr. L. unterschrieben???
Scan0114 Gutachten Dr. N. Version 3.pdf
PDF-Dokument [433.6 KB]

 

Scan0114 Gutachten Dr. N. Version 4.pdf
PDF-Dokument [425.4 KB]

 

eingeschränkt Polizeidiensttauglich!!!
Gesundheitlich für den Polizeivollzugsdienst mit tätigkeitsbezogener Einschränkung geeignet. (s.Ziffer 2.2)
Scan0114 Gutachten Dr. N. Version 5.pdf
PDF-Dokument [434.1 KB]

 

Polizeidienst- und Verwaltungsdienst UN-TAUGLICH???
Scan0114 Gutachten Dr. N. Version 6.pdf
PDF-Dokument [451.6 KB]

 



 

 

 

 

 

 

Neue Führungskultur in Hessen seit November 2010???



 

Montag, 21. November 2011

Mobbing gegen hessischen Polizeikollegen

 
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Mobbing gegen hessischen


Polizeikollegen




 

 

 

 

 

 

Datenschutz-Skandal bei der Hessischen Polizei???


Originaltext:


„Der Personalberater des PP Nordhessen ist mit Befunden Ihres Gutachten ebenfalls vertraut und hat diesbezüglich bereits Gespräche mit Ihnen geführt.“





 

 

 

 

 

 

Polizei-Gutachten-Skandal in Hessen durch Dr. N. perfekt?



 

Radio-Bericht von   

S. Willert, hr3



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Gutachten Polizeiärzte.mp3
MP3-Audiodatei [3.4 MB]

 

 

Gutachten 1:


Eingeschränkt Polizeidiensttauglich


+ Reha Maßnahme mit anschließender Wiedereingliederung


+ Nach der Reha sollte eine Arbeits- und Belastungsprobe erfolgen



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EINGESCHRÄNKT PolizeidienstTAUGLICH
Gutachten 1:
Eingeschränkt Polizeidiensttauglich
+ Reha Maßnahme mit anschließender Wiedereingliederung
+ Nach der Reha sollte eine Arbeits- und Belastungsprobe erfolgen
Scan0114 Gutachten1 eingeschränkt TAUGL[...]
PDF-Dokument [457.0 KB]

 

 

Gutachten 2:

Weder Polizeidienst- noch Verwaltungsdiensttaug-

lich

---------------------

Gleicher Text des Gutachtens

obwohl untauglich???


+ Reha Maßnahme mit anschließender Wiedereingliederung


+ Nach der Reha sollte eine Arbeits- und Belastungsprobe erfolgen



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Polizeidienst UNtauglich
Gleicher Text des Gutachtens

obwohl untauglich???

+ Reha Maßnahme mit anschließender Wiedereingliederung

+ Nach der Reha sollte eine Arbeits- und Belastungsprobe erfolgen
Scan0114 Gutachten2 UNtauglich.pdf
PDF-Dokument [430.2 KB]

 

 

 

 

 

 

Polizei-Skandale in Hessen???

Was nun Herr Innenminister???

Illegale Hausdurchsuchungen – Kein Ende der Polizeiskandale in Sicht!

 

Illegale Hausdurchsuchungen – Kein Ende der Polizeiskandale in Sicht! 

Donnerstag, den 10. November 2011

Zur aktuellen Berichterstattung über zwei gerichtlich gestoppte und eine illegale Hausdurchsuchung bei kritischen Polizisten erklärt Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Boris Rhein bekommt das skandalöse Erbe seines Vorgängers, das hessische Ministerium des Inneren, offenkundig nicht in den Griff. Die Arbeit in diesem wichtigen Ressort ist völlig blockiert: Das Ministerium steht wöchentlich in den Schlagzeilen, das LKA-Präsidium kann nicht besetzt werden, der Innenausschuss wurde offenkundig belogen, Auftragsvergaben und Posten nach Lust und Laune vergeben und die Gerichte erlassen Urteil nach Urteil gegen diejenigen, die eigentlich In Hessen für Recht und Gesetz sorgen müssten. Die ganze Sache ist den Verantwortlichen völlig entglitten."
Die zweifelhaften Hausdurchsuchungen seien der LINKEN bereits bekannt gewesen, so Schaus. Dahinter schienen sich weitere pikante Details zu verbergen, die es aufzuhellen gelte. „Das Problem ist, dass man das auf eine Liste noch abzuarbeitender Skandale setzen muss. Denn es vergeht ja nahezu keine Woche, in der nicht neue Skandale aus dem Hause Bouffier-Rhein bekannt werden." Allein letzte Woche hätte Rhein im Innenausschuss bei vier (!) Tagesordnungspunkten skandalöse Umstände im Bereich des Innenministeriums aufklären müssen, sei aber die Antworten weitestgehend schuldig geblieben.
„Es kann nicht sein, dass diejenigen, die in Hessen für Recht und Ordnung sorgen sollen, sich selbst nicht daran halten und im eigenen Verantwortungsbereich eine Unordnung herstellen. Ich fordere Boris Rhein auf, endlich Verantwortung zu übernehmen, die Vorwürfe aufzuklären und in seinem Ressort Recht und Ordnung wieder herzustellen."

www.linksfraktion-hessen.de



 



 

 

 

 

 

 

Neuer Polizei-Skandal in Hessen weitet sich aus???         Durchsuchung bei kranker Polizistin

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Richter stoppt Durchsuchung: Kritische Polizisten im Visier ...

www.hr-online.de › hr-online.deNachrichtenHessen

vor 13 Stunden – Durchsuchung bei kranker Polizistin In einem dritten Fall hatte die Polizei im Frühjahr die Wohnung einer hessischen Beamtin durchsucht, ...

 

 



 

 

+++ Eilmeldung +++

Neuer Polizei-Skandal in Hessen???

Ermittler wollten die Wohnungen von zwei kritischen Polizisten durchsuchen, die auf Missstände aufmerksam gemacht hatten.

www.google.de


  1. Richter stoppt Durchsuchung: Kritische

  2. Polizisten im Visier ...

www.hr-online.de › hr-online.deNachrichtenHessen

vor 9 Stunden – Ermittler wollten die Wohnungen von zwei kritischen Polizisten durchsuchen, die auf Missstände aufmerksam gemacht hatten. Erst Gerichte ...

  1. Kritische News + Nachrichten / Kritische

  2.  aktuell

news.feed-reader.net/20755-kritische.html

vor 7 Stunden – Richter stoppt Durchsuchung: Kritische Polizisten im Visier. Ermittler wollten die Wohnungen von zwei kritischen Polizisten durchsuchen, die ...

 



 

 

Paukenschlag im Lande Hessen???

Hausdurchsuchung beim Homepagebetreiber am 30.08.2010 durch STA gestoppt!


STA stoppt die Beantragung einer Hausdurchsuchung beim Homepagebetreiber aufgrund der Veröffentlichung von 2 Brandbriefen und einer daraus hervorgegangen Strafanzeige wegen Beleidigung und übler Nachrede!



 

+++ EILMELDUNG +++

Justiz-Skandal in Hessen???

Todesschüsse ohne Priorität???

www.google.de



  1. News zu Todesschüsse ohne Priorität



Frankfurter Neue Presse - vor 2 Stunden

Hat Frau Stüttgen falsche Prioritäten gesetzt? Der Versuch, von der Staatsanwältin persönlich eine Antwort zu bekommen, scheitert. ...

  1. Todesschüsse ohne Priorität | - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

www.fnp.de/.../todesschuesse-ohne-priorit-t_rmn01.c.9353273.de.ht...

vor 2 Stunden – Vor fast zwei Jahren wurde der Student Alexander C. am Bürgerhospital von Polizisten erschossen. Bis heute sind die Hintergründe unklar.

  1. Frankfurt - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/index.htm

Todesschüsse ohne Priorität · Einsatz am Bürgerhospital: Am Morgen nach den ...

  1. Main-Taunus - Höchster Kreisblatt - Main-Taunus

www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/index.htm

Todesschüsse ohne Priorität · Einsatz am Bürgerhospital: Am Morgen nach den ...

Weitere Ergebnisse von fnp.de

 



 

Ab heute hier zum lesen!!!


Die fragwürdige und zweifelhafte Entstehungsgeschichte der Begutachtung des Dr. N. Facharzt für rehabilitative und physikalische Medizin am 30.11.2007 aufgrund des vorliegenden Krankenhausbefunds vom 10.01.2007 (Knieschaden links) und Attest vom 01.02.2007, worauf anschließend ein psychologisches Gutachten erstellt wurde!



 

 

Der Sachverhalt, weshalb es zur Begutachtung am 30.11.2007 gekommen ist?



 

1. Krankenhausbericht der UNI-Heidelberg vom 10.01.2007 aufgrund Privatunfall 10/2006

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Bericht Uni Heidelberg vom 10.01.2007 Seite 1
Scan0114 Bericht-uni-klinik-heidelberg1.[...]
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Bericht Uni Heidelberg vom 10.01.2007, Seite 2
Scan0114 Bericht-ubi-klinik-heidelberg2.[...]
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2.  Attest aufgrund Knieschaden links


vom 01.02.2007 (Bezug Bericht Uni


Heidelberg)



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Attest vom 01.02.2007 aufgrund Knieschaden links, siehe Verwendungseinschränkung
Scan0114 Attest aufgrund Bericht Uni-Kli[...]
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Attest vom 01.02.2007 aufgrund Knieschaden links, siehe Verwendungseinschränkung
Scan0114 Attest aufgrund Bericht Uni-Kli[...]
PDF-Dokument [235.9 KB]

 

 

3. Die erste klare Aufforderung zur Dienstfähigkeits- überprüfung durch die Hess. Polizeischule am 02.03.2007 aufgrund des Attests vom 01.02.2007 mit Bezug auf Bericht Uni Heidelberg vom 10.01.2007!



 

 

4. Die zweite klare Aufforderung/Bestätigung zur Dienstfähigkeitsüberprüfung durch die Hess. Polizeischule an den Leitenden Polizeiarzt am 15.03.2007 aufgrund des Attests vom 01.02.2007 mit Bezug auf Bericht Uni Heidelberg vom 10.01.2007!



 

 

5. Vermerk am 15.03.2007, Mitteilung das der Leiter der Hess. Polizeischule wegen der bevorstehenden Dientfähigkeits-untersuchung mit dem Leitenden Polizeiarzt ein Telefongespräch führen wird???



 

6. Die dritte klare Aufforderung/Bestätigung dass die Dienstfähigkeit aufgrund des Attests vom 01.02.2007 mit Bezug auf den Bericht der Uni Klinik Heidelberg vom 10.01.2007 erfolgen soll! Des Weiteren wird als Begründung angefügt, dass die Untersuchung angestrebt wird um einen leidensgerechten Arbeitsplatz gemäß IX SGB schaffen zu können! Hinweis: Schwerbehinderung 60% besteht aber schon seit 2004 und wurde nicht berücksichtigt???



 

 

 

 

7. Einladung zur Überprüfung der Dienstfähigkeit bei Dr. N. am 30.11.2007 in Mühlheim am Main!



 

 

8. Die an Dr. N. an dem Untersuchungstag 30.11.2007 überreichte Arzttasche!

Hierbei handelt es sich um den abgeschlossenen Dienstunfall von 1996 der am 07.05.1999 ohne Nachuntersuchung abgeschlossen wurde!



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Arzttasche wurde am 30.11.2007 an Dr. N. persönlich übergeben!
Scan0114 Arzttasche wurde am 30.11.2007 [...]
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9. Angeordnete Untersuchung am 30.11.2007 für vorzeitige Pensionierung???



 

 

9. Vermerk zur Begutachtung am 30.11.2007 bei Dr. N. Facharzt  für rehabilitative und physikalische Medizin in Mühlheim! Anlass: Siehe oben Nr. 1 bis Nr. 6

 

 

 

Variante 1 für die nicht erfolgte Begutachtung am 30.11.2007!


Antwortschreiben des HMDI aufgrund der Beschwerde, dass am 30.11.2007 keine Untersuchung des linken Knie stattgefunden hat und wie es zu den 2 Ergebnissen:


1. eingeschränkt Polizeidiensttauglich


2. Polizeidienstuntauglich gekommen ist!


Antwort:

Dr. N. kannte die Krankenvorgeschichte nicht!



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Variante 2  für die nicht


erfolgte Begutachtung



am 30.11.2007!



Durch die


Staatsanwaltschaftliche


Ermittlungen


wurde folgendes festgestellt:



Dem Beschuldigten


Polizeiarzt lagen für die


Beurteilung ausweislich


der Polizeiakten



(05/2010


beschlagnahmt)



folgende Unterlagen vor:



siehe PDF-Dateien 23


Krankendokumente!!!



Download
6 Krankendokumente
Scan0114 2Staatsanwaltschaftliches Ermit[...]
PDF-Dokument [698.2 KB]
Download
17 Krankendokumente
Scan0114 3Staatsanwaltschaftliches Ermit[...]
PDF-Dokument [684.0 KB]

 

 

 

 

 

 

Variante 3  für die nicht


erfolgte Begutachtung


am 30.11.2007!



 

Gemäß Schreiben der


Hess. Polizeischule


handelt es sich bei den


Gutachten des Polizeiarzt


Dr. N. vom 30.11.2007:



+ lediglich um den


Charakter eines internen


 Entwurfs, dem keine


Außenwirkung zukommt!



+ Dr. N. hat seinen


internen Entwurf selbst für


ungültig erklärt!





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Gutachten des Dr. N. interner Entwurf und wurden für ungültig erklärt???
Scan0114 Schreiben Polizeischule Polizei[...]
PDF-Dokument [454.5 KB]

 

So sehen die ungültigen, internen Entwürfe des Polizeiarzt Dr. N. aus!


Es gibt 6 verschiedene Ausführungen die weder als intern, ungültig bzw. als Entwurf

gekennzeichnet sind!



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Begutachtung von Dr. N. am 30.11.2007, Gutachten am 21.10.2007 von Dr. L. unterschrieben???
Scan0114 Gutachten Dr. N. Version 3.pdf
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eingeschränkt Polizeidiensttauglich!!!
Gesundheitlich für den Polizeivollzugsdienst mit tätigkeitsbezogener Einschränkung geeignet. (s.Ziffer 2.2)
Scan0114 Gutachten Dr. N. Version 5.pdf
PDF-Dokument [434.1 KB]
Download
Polizeidienst- und Verwaltungsdienst UN-TAUGLICH???
Scan0114 Gutachten Dr. N. Version 6.pdf
PDF-Dokument [451.6 KB]

 

 

 

 

Variante 4  für die nicht


erfolgte Begutachtung


am 30.11.2007 durch


Dr. L.???




Begutachtungstermin



bei Dr. L. am



19.12.2007, 10:00 Uhr




+ Am 17.12.2007, um


18:20 Uhr rief Dr. L. Herrn


Dirk Lauer auf seinem


Handy an und teilte Ihm


folgendes mit:



+ Dr. L. habe die Befunde


von Dr. N. vom 30.11.2007

 

vor sich liegen und ist mit


diesen nicht ganz


einverstanden!



Fakt:




+ Dr. L. kritisiert das


Gutachten des Dr. N. vom


30.11.2007 selbst am


17.12.2007, obwohl eine


Begutachtung durch Dr. L.


am 19.12.2007 erfolgen


soll!



+ Dr. L. hat den zu


untersuchenden am


17.12.2007 noch nicht


gesehen, geschweige


begutachtet!

 

 

 

+ Dr. L. möchte Dr. N. die


Chance geben die Befunde

 

abzuändern, das es bei Dr.

 

N. um einen verdienten

 

Mitarbeiter handelt!

 



 

 

 

 

Weitere Details folgen noch!!!

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Daten-Skandal bei der Hessischen Polizei???


Die unten aufgeführten zwei PDF-Dateien zeigen auf welcher vertrauensvollen Basis Untersuchungen und Gutachten bei Polizeiärzten / ZPD erstellt werden!



Download
Daten-Skandal bei Untersuchungen/Begutachtungen1
Scan0114 Daten-Skandal bei Untersuchunge[...]
PDF-Dokument [540.8 KB]
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Daten-Skandal bei Untersuchungen/Begutachtungen 2
Scan0114 Daten-Skandal bei Untersuchunge[...]
PDF-Dokument [426.1 KB]

 

 

 

 

Polizei-Gutachten-Skandal in Hessen?



 

Radio-Bericht von   

S. Willert, hr3



Download
Ein Bericht von: S. Willert von hr3
Gutachten Polizeiärzte.mp3
MP3-Audiodatei [3.4 MB]

 

 

 

 

 

Polizei-Personal-



Akten-Skandal in



Hessen???



 

Link zum Film:



Kampf eines Ex-Polizisten - RTL



Hessen



www.rtl-hessen.de


Nachrichten vom 24.10.2011,


18:00 Uhr

 



 

Gutachtenwahnsinn bei der Hessischen Polizei???

 

Im Jahr 2010 begab sich eine Beamtin zur Dienstfähigkeitsuntersuchung zum Polizeiarzt Dr. X.!

Er eröffnete der Beamtin, dass er Sie psychologisch Begutachten wolle!

Daraufhin erklärte die Beamtin, das Sie mit dieser bevorstehenden Begutachtung nicht einverstanden ist, da Herr Dr. X. für eine psychologische Begutachtung nicht geeignet und befähigt ist, da dieser keine Ausbildung als Psychologe besitzt.

Dr. X. schmeißt daraufhin die Beamtin nach 2 min. aus dem Behandlungszimmer!

Obwohl die Beamtin keine Unterlagen, Befunde an den Polizeiarzt übergeben hatte und nicht anwesend gewesen ist, erstellte dieser ohne irgend eine Begutachtung ein Psychologisches Gutachten mit der Anordnung, dass die Beamtin sich in neurologisch/psychiatrische Behandlung begeben soll!





 

 

 

 

Amtspflichts-

verletzung???



 

NEWS

Werden dem Hessischen Innenminister vor Innenausschusssitzungen falsche Informationen zur Beantwortung von Fragen von  Berichtsanträgen von Zuarbeitern übermittelt bzw. erhält der Minister nicht alle Informationen???

Innenausschusssitzung am 04.11.2011 im Hessischen Landtag zum Dringlichen Berichtsantrag des Abgeordneten Schaus (Die Linke) gab der Hessische Innenminister folgende Antworten:

1.        Nach dem Dienstunfall 1996 wurden alle erforderlichen Maßnahmen getroffen nach Verdacht Kontamination
mit HIV + Hepatitis!  
           
Folgende sofort- und weiterführende- Maßnahmen wurden nie durchgeführt:

Feststellung des aktuellen HIV + HEP Nullstatus

1.   Ermittlung des konkreten Infektionsstatus des Indexpatienten für HBV,HCV,HIV laut Krankenakte.
Wenn nicht bekannt, dann       Blutentnahme mit Einwilligung               s.o. Laborschnelltest HBs-Ag*, Anti-HIV
Normallabor Anti-HCV

2. Ermittlung des Immunstatus des verletzten Beschäftigten, Beratung, Veranlassung notwendiger Untersuchungen, Dokumentation
Ggf. Blutabnahme mit Bestimmung von   GGT, GPT, GOT, und für
• Diagnostik HBV - Anti-HBc*, Anti-HBs**
• Diagnostik HCV - Anti-HCV
• Diagnostik HIV - Anti-HIV

3.       3. Auf die ärztliche Dokumentationspflicht wird hingewiesen. HIV-exponierte Personen sollten schriftlich erklären, dass sie mit der HIV-PEP einverstanden sind und über Nutzen und Risiken aufgeklärt wurden.

4.            Weitere Maßnahmen:
HIV-Bestimmung bei der verletzten Person und gleichzeitig je nach (Verletzungstiefe/
Verletzungsmechanismus) PEP, weitere Tests nach 1,3,6,12 Monaten

5.            Informationen Dokumentation zu HIV + HEP beim Lande Hessen vorlagen:
     Hessische Polizeirundschau, 1987, 4, S. 9
       Zeitschrift für Rechtspolitik 1987, 4, S. 123
       N.V.E., HMDI, EL, 1987, S. 1-4, 2 Anl. HIV
       Hess. Polizeirundschau, 1987, Heft 9, S. 14-15
     N.V.E., DR, 1986, S. 1-2, HMDI, AIDS
       Bericht, PR, 1996, N.V.B., Seitenzahl 3,
       Aufsatz, Polizeispiegel, 1990, Heftnr.: 7-8,
       NJW, 1987, Urteil, BE-HIV+HEP,
      
Laut Literaturverzeichnis von Heinz Kraft standen den Polizeiärzten genügend Informationen zur Verfügung!



 

 

 

 

Polizei-Skandal in Hessen??? Zwangspensionierter Polizist erhebt Vorwürfe

 



05.11.2011 / Inland / Seite 5

Zwangspensionierter Polizist erhebt Vorwürfe

 


Linksfraktion Hessen: Landesregierung hat unbequeme Beamte »für verrückt erklärt«

Katrin Maja Küfer
Der Umgang des Landes Hessen mit unbequemen Beamten gerät wieder in die Schlagzeilen. Diese Woche meldete sich der pensionierte Rüsselsheimer Polizeioberkommissar Dirk Lauer mit schweren Vorwürfen an die Adresse seiner ehemaligen Vorgesetzten und übergeordneten Landesbehörden zu Wort.

Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Hermann Schaus (Die Linke) bekräftigte Lauer vor Wiesbadener Journalisten seine Überzeugung, daß im Umgang mit ihm Akten und Gutachten gezielt manipuliert und unter Verschluß gehalten worden seien.


Der heute 45jährige Lauer war Ende 2007 in den Ruhestand versetzt worden. Grundlage hierfür bildete ein 20minütiges Arztgespräch im Frühjahr desselben Jahres. Der eingesetzte Polizeiarzt (ein Facharzt für Rehabilitations- und Physikalische Medizin) hatte Lauer wegen eines Knieschadens auf seine Dienstfähigkeit überprüft und ihm dann überraschend ein »seelisches Leiden« mit der Folge einer eingeschränkten Dienstfähigkeit diagnostiziert. Anschließend sei diese Diagnose von einem Leitenden Polizeiarzt (einem Facharzt für Chirurgie, Notfall- und Sportmedizin) »korrigiert« und als Grundlage für seine endgültige Pensionierung herangezogen worden. Diese Gutachten seien weder dem Betroffenen noch dem Verwaltungsgericht Darmstadt bei einem von Lauer angestrengten Verfahren vorgelegt worden, bemängelte Schaus.


Lauer hatte die Gründe für seine Zurruhesetzung bezweifelt und beinahe vier Jahre lang mit Hilfe seines Rechtsanwalts und eines Datenschutzbeauftragten versucht, an die Berichte und ärztlichen Gutachten zu gelangen. Die Dokumente waren ihm nach seinen Angaben jedoch – entgegen den Bestimmungen des hessischen Beamtengesetzes – weder von den Ärzten noch von seiner damaligen Dienststelle zur Einsicht vorgelegt worden. Erst im Oktober 2011 konnte Lauer sein Recht auf Akteneinsicht durchsetzen. In der Auseinandersetzung geht es auch um die Anerkennung eines Dienstunfalls in den 1990er Jahren. Dieser hatte längerfristige Folgen für Lauers Gesundheit und könnte ihn zu einem höheren Ruhegehalt berechtigen.


Für Schaus und die Linksfraktion erhärtet sich damit der Verdacht, daß »analog zum Vorgehen gegen unliebsame Steuerfahnder in hessischen Finanzämtern auch bei der hessischen Polizei zweifelhafte ärztliche Gutachten erstellt und Menschen sogar für verrückt erklärt worden sind«. Zudem sieht Schaus auf der Grundlage neu vorliegender Akten nun auch klare Hinweise darauf, daß die dem einstigen Innenminister und heutigen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) unterstellte Polizeispitze »auch vor illegalen Aktionen wie Aktenmanipulationen und dem Unter-Verschluß-Halten wichtiger Unterlagen nicht zurückgeschreckt« sei.


Für Aufregung in Hessen sorgt nach wie vor auch die Entfernung von Frankfurter Steuerfahndern aus dem Dienst mittels dubioser psychologischer Gutachten. Die Beamten waren zahlreichen Fällen von Steuerbetrug auf der Spur. Die Angelegenheit ist Gegenstand eines Untersuchungsausschusses im Wiesbadener Landtag. In den letzten Tagen war der Vorsitzende Leif Blum (FDP) in den Verdacht eines besonderen Interessenkonflikts geraten. Eine von ihm mitgeleitete Anwaltskanzlei soll nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau für Firmen tätig sein, die in den Verdacht der Steuerhinterziehung geraten sind. Willi van Ooyen, Vorsitzender der Linksfraktion, forderte Blum auf, bis zur Klärung des Sachverhalts seine Funktion als Ausschußvorsitzender nicht wahrzunehmen. Davon will Blum allerdings nichts wissen.


www.jungewelt.de

http://www.jungewelt.de/2011/11-05/042.php?sstr=dirk%7Clauer



 

 

 

 

 

 

Mobbing bei der Polizei Ex-Polizist beiß auf Granit

 

 

 
Rhein-Main - 4 | 11 | 2011

Mobbing bei der Polizei

 

Ex-Polizist beiß auf Granit


Frühpensioniert nach einem umstrittenen Gutachten.
Foto: dpa
Von Pitt von Bebenburg
Der Polizist Dirk Lauer wird wegen "seelischer Leiden" frühpensioniert. Er wehrt sich gegen das Gutachten. Dies dürfe nach seiner Ansicht nur ein Psychiater erstellen. Die Landesregierung hält dagegen: Auch Ärzte anderer Fachrichtungen könnten Gutachten zu psychischen Erkrankungen erstellen, so Innenminister Boris Rhein (CDU).
Ein Gutachten über „seelische Leiden“ darf nach Ansicht der hessischen Landesregierung durchaus von einem Arzt erstellt werden, der kein Psychiater ist. Das hat Innenminister Boris Rhein (CDU) am Donnerstag im Innenausschuss des Hessischen Landtags mitgeteilt.
Ein solches Gutachten, das von einem „Facharzt für rehabilitative und physikalische Medizin“ erarbeitet werde, sei „keine Verletzung der ärztlichen Sorgfaltspflicht“, sagte Rhein. Die Landesregierung hege deshalb „keine rechtlichen Bedenken“.
Ausdrücklich fügte der Innenminister hinzu, dass eigentlich Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) für diese Fragen zuständig sei. Die Antworten seien daher mit ihm abgestimmt.
Den Anlass für die Diskussion lieferte der Fall des pensionierten Polizisten Dirk Lauer. Er war mit der Diagnose „seelische Leiden“ in den vorgezogenen Ruhestand geschickt worden. Dafür wurden Gutachten von zwei Polizeiärzten herangezogen: einem Facharzt für Rehabilitationsmedizin und einem Sportchirurgen.

Streit um Tests
Der Betroffene vertritt die Auffassung, dass nur ein Psychiater diese Diagnose hätte stellen dürfen. Außerdem bemängelt er, dass die Ärzte nur mit ihm gesprochen, aber keine Tests gemacht hätten. Ferner habe der erste Arzt zunächst festgestellt, dass Lauer noch teilweise Dienst leisten könne, dann aber das Gutachten korrigiert und die Dienstunfähigkeit hineingeschrieben. Die Linken-Fraktion im Landtag machte sich die Kritik des Ex-Polizisten zu eigen und brachte das Thema auf die politische Bühne. Die Landesregierung hält Tests und Untersuchungen nicht für zwingend. Rhein zitierte aus einem Standardwerk, das das „psychiatrische Interview“ zum Kern einer Begutachtung erkläre. Eine Wiedergutmachung für den ehemaligen Drogenfahnder Lauer sei nicht vorgesehen, „da die Vorschriften eingehalten wurden“. Auch neue Vorschriften in dem Bereich seien aus Sicht der Regierung nicht erforderlich.
Der Erlass des Sozialministeriums von 2003 reiche aus. Darin heißt es, dass die Gutachten zur Dienstunfähigkeit von Beamten in der Regel vom ärztlichen Dienst des Versorgungsamtes und für Polizisten auch von Polizeiärzten erstellt werden könnten. Über Fachgebiete und Untersuchungsmethoden steht dort nichts. Der Linke Hermann Schaus sprach von „zweifelhaften ärztlichen Gutachten“. Er zog die Parallele zum Fall der zwangspensionierten Steuerfahnder, die mit falschen psychiatrischen Gutachten aus dem Dienst gedrängt worden waren.
Anders als die Ex-Fahnder hat Lauer gegen seine Versetzung in den Ruhestand nichts einzuwenden. Doch besteht er darauf, dass ein Dienstunfall seine Leiden ausgelöst habe. Ein Drogenabhängiger hatte Lauer bei der Festnahme am Frankfurter Hauptbahnhof am Finger verletzt, weshalb der Polizist eine Aids-Infektion befürchtete. Er hatte sich aber nicht angesteckt. Das Land bestreitet den Zusammenhang zwischen Unfall und Dienstunfähigkeit. Deswegen zieht Lauer vor den Hessischen Verwaltungsgerichtshof.

 


Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau



Keines der beim Polizeiarzt erstellten Gutachten (in 24 min.) erfüllt im Ansatz diese Anforderungen!

Anleitung für psychiatrische Gutachten:

http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/65medSach/0903.pdf



oder





Siehe auch:




+Anforderung an psychologische

Gutachten


+Begutachtung psychischer

Störungen


+Richtlinien für die Erstellung

von psychologischen

Befunden


+AWMF Leitlinien
+ Gleichstellungsgesetz
+Qualitätssicherungsgesetz
+Integrationsrichtlinien



 

Pressemitteilung
Wiesbaden, 2. November 2011
Mobbing, Amtsmissbrauch und Rechtsbruch: Skandale und Affären pflastern den Weg von Bouffier und Co.
Neu aufgetauchte Unterlagen lassen den Schluss zu, dass im Umgang mit Dirk Lauer, Polizeioberkommissar a. D., mit Wissen der Führungsetage der Polizei und des Hessischen Innenministeriums Akten und Gutachten manipuliert und unter Verschluss gehalten worden sind. Dazu erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Die Steuerfahnder-Affäre und die Polizeiskandale in Hessen sind zwei Seiten einer Medaille, die die Methoden der CDU-geführten Landesregierung im Umgang mit scheinbar unliebsamen Personen offenbaren. 

Seit langem besteht der Verdacht, dass - analog zum Vorgehen gegen unliebsame Steuerfahnder - auch bei der hessischen Polizei zweifelhafte ärztliche Gutachten erstellt und Menschen sogar für verrückt erklärt worden sind. Inzwischen ist klar: Es handelt sich nicht bloß um einen Verdacht. Das ist traurige Realität in Hessen.“ 

Bisher unklar geblieben sei, ob die politische Führungsebene, also beispielsweise der ehemalige Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) oder der ehemalige Innenminister und jetzige Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Kenntnis von diesen Praktiken hatten oder diese sogar ausdrücklich gebilligt haben. 

Im Fall Lauer scheine sich der Verdacht zu erhärten, dass zumindest die einst Bouffier unterstellte Polizeispitze auch vor illegalen Aktionen wie Aktenmanipulationen und dem Unterverschlusshalten wichtiger Unterlagen nicht zurück geschreckt sei.

Schaus: „Volker Bouffier bzw. der amtierende Innenminister Boris Rhein (CDU) werden nicht umhin kommen, auf folgende Fragen Antworten zu geben: Wie kann es sein, dass ein Amtsarzt der Polizei, der nur Facharzt für rehabilitative und physikalische Medizin ist, nach einer Knieuntersuchung ein psychologisches Gutachten erstellt? Wieso wird dieses von seinem Vorgesetzten, einem Facharzt für Chirurgie, abgeändert? Wieso sind diese Gutachten weder dem Betroffenen noch dem Verwaltungsgericht Darmstadt vorgelegt worden, obwohl sie der Staatsanwaltschaft und der Generalstaatsanwaltschaft vorlagen?"
Für Dirk Lauer steht fest: „Hier handelt es sich um den nächsten Polizei-Skandal in Hessen, da das Innenministerium, Volker Bouffier und der ehemalige Landespolizeipräsident Norbert Nedela schon am 30. November 2007 schriftlich über die Missstände informiert waren. Sie haben jedoch nichts zur Aufklärung beigetragen. Es steht die Frage im Raum: Was wusste der damalige Staatssekretär und heutige Innenminister über die Sicherstellung der Beweisordner beim Polizeiarzt?

Ebenfalls müssen die Polizeiärzte und die Staatsanwaltschaft sich dazu erklären, warum die Gesundheitsakten trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Rechtsanwälte nicht zur Einsicht heraus gegeben wurden.“

Sein Anwalt, Michael Else, ergänzt: „Eine klare, eindeutige Rechtslage ist nicht beachtet worden. Diese Vorschriften geben vor, wie mit höchstpersönlichen Unterlagen  - wie Polizeiarztunterlagen - umgegangen werden muss.

Bislang ungeklärt ist die rechtliche Frage, unter welchen Vorgaben Diagnosen zu erstellen und ärztliche Gutachten anzufertigen sind.“

Erschütternd sei, so Schaus abschließend, dass DIE LINKE den Fall Dirk Lauer bereits im Dezember 2010 im Innenausschuss zum Thema gemacht habe. Statt die im Raum stehenden Fragen zu beantworten und für Aufklärung zu sorgen, habe Innenminister Rhein seinerzeit nur Nebelkerzen geworfen und Vertreter der Oppositionsparteien beschimpft. 

Dieses Vorgehen sei seit der Schwarzgeld-Affäre der Hessen-CDU einschließlich geheimer Konten, geschreddeter Kassenbücher und gefälschter Rechenschaftsberichte offenbar die Blaupause für den Umgang mit berechtigen Nachfragen und Forderungen. Die Einhaltung rechtsstaatlicher Standards sei unter der Regierung Koch und Bouffier unter die Räder gekommen.

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Thomas Klein
Pressesprecher 
Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3  
65183 Wiesbaden
Tel: 0611 / 350.6079  -  Fax: 0611 / 350.6091

Web: www.Linksfraktion-hessen.de

 

 

 

 

Die bis zum 09/2011 nicht ausgehändigten Personalaktenordner / Beweismittel:



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Skript für Pressekon-ferenz vom 02.11.2011

 

Rechtsanwalt Else:

 

 

Sachverhalt: Die beiden Leitzordner (Personalakten II) Krankenakten befanden sich von 2007 bis 10.05.2010 beim leitenden Polizeiarzt!

 

Ab dem 19.05.2010 bis heute waren die 2 Leitzordner bei der der STA in Wiesbaden!

 

Obwohl bei den Inhabern der Akten mehrmals eine Akteneinsicht angefordert wurde, händigten diese die 2 Leitzordner erst im Sept. 2011 erstmals aus!

 

-        Verstoß gegen die Verwaltungsvorschriften gemäß       § 107 ff. des Hessischen Beamtengesetz

 

-        Siehe Blätter: I, II, III, IV, V

 

 

 

 

 

 

 

 

Dirk Lauer, POK a.D.:

 

1.Arbeitshinweis für Polizeiärzte und ZPD auf Blatt 1 + 2

Stellt schon alleine einen Skandal dar!

 

2. Krankenhausbericht vom 10.01.2007 aufgrund Knieschadens

Blatt 3 + 4

 

3. Attest vom 01.02.2007 aufgrund Knieschaden und der bevorstehenden OP

Blatt 5 + 6

 

4. Begutachtungsauftrag aufgrund Attests wegen Knieschaden und mit dem Hinweis: die Begutachtung dient auch zum Zweck für die Schaffung eines leidensgerechten Arbeitsplatzes! Schwerbehindertenbescheid lag der Dienststelle aber bereits im Januar 2004 vor!

Begutachtungsauftag und Termin 30.11.2007 bei Dr. N.

Blatt 7 + 8 + 9 + 10

 

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5. Bestätigung der Beschwerde-Schreiben über die Begutachtung an den Hessischen Innenminister Volker Bouffier am 30.11.2007 und 09.01.2008 und die Beantwortung von LPP Nedela am 11.06.2008! Blatt 11 + 12+ 13

 

Aussage zum 30.11.2007 für die nicht stattgefundene Begutachtung trotz schriftlichen vorliegenden Auftrag:

1.Dr. N. kannte die Krankenvorgeschichte nicht!

2.Vorausgegangen war die Bewertung des Dr. N.

3.Im Rahmen der Fachaufsicht hat der Dr. L. die Einschätzung des Dr. N. überprüft!

 

 

6. Übersendung der polizeiärztlichen Gutachten vom 10.01.2008

durch Hessische Polizeischule! Blatt 14

 

Aussage zum 30.11.2007 für die nicht stattgefundene Begutachtung trotz schriftlichen vorliegenden Auftrag:

1.Gutachten hat Charakter eines internen Entwurfs ohne Außenwirkung

2.Interner Entwurf des Dr. N. erklärt dieser für ungültig und kann deshalb nicht übersandt werden!

 

 

 

7. Staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren gegen Dr. N. vom 28.01.2011 Blatt: 15 + 16 + 17

 

Aussage zum 30.11.2007 für die nicht stattgefundene Begutachtung und unbekannte Krankenvorgeschichte laut schriftlichen vorliegenden Auftrag:

 

1.Dem Beschuldigten Polizeiarzt lagen für die Beurteilung ausweislich der Polizeiakten folgende Unterlagen vor:

( Blatt 16 + 17 der STA) Alle vorhandenen Befunde, Bescheide, Gutachten, Dienstunfälle 1996 und 2005 lagen dem Polizeiarzt vor)

 

2.Die Krankenvorgeschichte war auch bekannt, da der Proband die Anlage II PDV 300 vor der Begutachtung schriftlich ausgefüllt hatte!

 

 

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Fazit: Wieder-sprüche!

 

A)                      Wie kann Dr. N. die Krankenvorgeschichte des Probanden nicht kennen ( HMDI, 11.06.2008) wenn er laut STA Ermittlungsverfahren ( 28.01.2011 ) alle Befunde, Gutachten am 30.11.2007 vorliegen hatte?

 

B)                       Wie kann eine Bewertung durch Dr. N. voraus gegangen sein ( HMDI, 11.06.2008 ) wenn er keine Untersuchung durchgeführt hat?

 

 

C)Wie kann Dr. L. als Chirurg Fachaufsicht bei einem psychologischen Gutachten eines Facharztes für Reha- Wesen und physikalische Medizin haben?

 

D)                      Da Dr. N den klaren Auftrag hatte das Gutachten am 30.11.2007 zu erstellen ( Blatt 7 + 8 + 9 + 10 ) muss hier durch die beschriebene Fachaufsicht des Dr. L. die Unabhängigkeit, Freiheit des Gutachten angezweifelt werden!

 

E)Wie können die Gutachten des Dr. N. als interner Entwurf ohne Außenwirkung und für ungültig erklärt werden, wenn diese weder als Entwurf gekennzeichnet sind bzw. diese in den Akten vollständig vorhanden sind?

 

F)Wie kann Dr. N. am 19.12.2007 eine Polizeidienstfähigkeitsbeurteilung erstellen, wenn der Proband an diesem Tag bei Dr. L. war?

 

G)                      Warum haben die Ermittlungsbehörden trotz dieser Beweise, Kenntnisse und Hinweise die Ermittlungen eingestellt bzw. weshalb wurden keine Zeugen, Beschuldigten und Mitwisser vernommen?

 

H)                      Warum hat der Polizeiarzt Dr. L. bzw. die STA die beschlagnahmten Beweismittel nicht nach beantragter Akteneinsicht vorher heraus gegeben?

 

I)    Wie können sich die beiden Polizeiärzte konsiliarisch beraten wenn Dr. N. seine Begutachtung am 06.12.2007 schriftlich gefertigt hat, aber Dr. L. erst am 19.12.2007 eine Begutachtung vorgenommen hat?

 

 

 

 

8. Durch das Zurückhalten bzw. die Herausgabeverweigerung der 2 Leitzordner ( Krankenverlauf) wurden folgende Bescheide, Beschlüsse, Entscheidungen bis jetzt beeinträchtigt: Blatt 18

 

Endergebnis:

 

1.Ablehnung Verfassungsbeschwerde vom 11.10.2011

2.Beschluss OLG Frankfurt 06/2011

3.Bescheid G-STA Frankfurt 05/2011

4.Bescheid STA 01/2011

5.Urteil VG Darmstadt 04/2011

6.Zulassung Berufung VGH Kassel

 

 

 

Blatt 19: externes Gutachten

 

Blatt 20: Körperschaden: Stromunfall

 

 

 

Gutachten-auszüge:

 

A) Deckblatt Version 1

B) Deckblatt Version 2

C) Deckblatt Version 3

D) Deckblatt Version 4

E) Ende zu Deckblatt 1-4 Version 1

F) Ende zu Deckblatt 1-4 Version 2

G) Ende Version 1

H) Ende Version 2

 

 

 

 

 

 

 



 

 

Eilmeldung:

 

Polizei-Personalakten-Skandal in Hessen zieht immer tiefere Kreise?
Nach Beschluss vom 10.05.2010 durch das Amtsgericht wurden die beiden Leitzordner ( Gesundheitsdaten ) beim Polizeiarzt beschlagnahmt und sind gemäß § 109 STPO ein förmliches Beweismittel (§ 109 Die in Verwahrung oder in Beschlag genommenen Gegenstände sind genau zu verzeichnen und zur Verhütung von Verwechslungen durch amtliche Siegel oder in sonst geeigneter Weise kenntlich zu machen.)

Die Kennzeichnung fehlt und die Ordner wurden weder durch ein amtliches Siegel oder in sonst geeigneter Weise kenntlich gemacht! 

 

Die Paginierung der Ermittlungsakte wurde um vier Seiten verändert, fehlen etwa 4 Blätter?

 

Sensations-Skandal in
Hessen???


Am 10.10.2011, um 15:00 Uhr wurde unter der Anwesenheit von Ra Else, Ra Schwarz, Polizeibeauftragten Henning Möller, Landtagsabgeordneten Hermann Schaus und Dirk Lauer die Personalakte II (Gesundheitsakten) nach 4 Jahren ohne deren Kenntnis, das es sie gibt, eine gemeinsame Aktendurchsicht durchgeführt! Die Personalakte (2 dicke Leitzordner) bestand aus original Dokumente mit original Unterschriften und Stempel der jeweils zuständigen Polizeibehörden!
Diese Akten enthielten so viele widersprüchliche Darstellungen, dass man von einem neuen Skandal bei der Hessischen Polizei und darüber hinaus sprechen kann?

Hier nur ein Beispiel:
Am 30.11.2007 wurde der Proband Dirk Lauer zu einer Dienstfähigkeitsüberprüfung (Knieschaden links) bestellt. Dieses Gutachten wurde aber schon am 21.10.2007 mit Unterschrift bestätigt?

Dies ist nur die Spitze des ganzen Skandals!


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Beweis: PDF-Datei 0114

 

Gutachten-Skandal???
Scan0114 Gutachten vom 30.11.2007 am 21.[...]

 

 

Justiz-NEWS:

Aufgrund der Berichterstattung von RTL-Hessen (siehe unten) vom 24.10.2011 um 18:00 Uhr stellen sich im Nachgang noch einige Fragen:

1.  Warum wurden weder von der STA noch von dem Leitenden Polizeiarzt die vorhandenen 2 Leitzordner nach mehrmals schriftlich beantragter Akteneinsicht nicht ausgehändigt, obwohl die Unterlagen bis 05/10 beim Polizeiarzt und nach erfolgter Beschlagnahme anschließend bei der STA waren?

2.       Warum erhielten die Anwälte erst Akteneinsicht ( 2 Leitzordner) im Sept 11 durch die STA, aber erst nach den negativen Entscheidungen, der STA (01/11), des VG(04/11), der General-STA (05/11), des OLG (06/11), der Beschwerdefrist beim Bundesverfassungsgericht (08/11)   und nicht schon nach der ersten Anforderung zur Akteneinsicht im Januar 2011 (ohne 2 Leitzordner), obwohl die STA im Besitz der Ordner bereits seit Mai 2010 gewesen ist?

3.  Warum wurde von den Ermittlungsbehörden trotz Vorlage der vorhandenen Beweismittel und ausführlichen Hinweisen und Schilderungen keine Klage erhoben bzw. weshalb wurden keine Beschuldigten/Zeugen vernommen?

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Hessen-Sumpf beschäftigt Bundesverfassungsgericht: Unter Verschluss gehaltene Gutachten aufgetaucht!

Mittwoch, den 19. Oktober 2011

Heute berichtet die Frankfurter Rundschau von Gutachten im Zusammenhang mit der Pensionierung des ehemaligen Polizeiobermeisters Dirk Lauer, die bisher weder ihm noch dem in diesem Fall eingeschalteten Verwaltungsgericht Darmstadt bekannt waren (vgl. ‚Polizeiärztliche Gutachten in der Kritik'). Dazu erklärt Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer und innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„DIE LINKE wird einen umfangreichen Dringlichen Berichtsantrag zur nächsten Sitzung des Innenausschusses am 3. November einbringen, damit Innenminister Boris Rhein(CDU) zu dem skandalösen Sachverhalt Stellung nimmt.

DIE LINKE hat den Fall Dirk Lauer bereits im Dezember 2010 im Innenausschuss zum Thema gemacht. Seinerzeit wurden wir von Innenminister Rhein nur barsch abgekanzelt. Auch der frühere Innenminister und jetzige Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat lange Zeit alle Nachfragen als haltlose Unterstellungen zur Diskreditierung der hessischen Polizei zurückgewiesen".

Seit langem bestehe der Verdacht, dass - analog zum Vorgehen gegen unliebsame Steuerfahnder - auch bei der hessischen Polizei zweifelhafte ärztliche Gutachten erstellt worden seien. Inzwischen sei klar: Es handele sich nicht um einen Verdacht, sondern um die traurige Realität.

Nach zwölf Jahren Koch- bzw. Bouffier-Regierung seien Mobbing, schwarze Akten, Strafversetzungen, Verfolgung Unschuldiger und das aktuelle Bekanntwerden unter Verschluss gehaltener Gutachten Kennzeichen dieser Regierungszeit, so Schaus.

„DIE LINKE will wissen: Wie kann es sein, dass ein Amtsarzt der Polizei, der nur Facharzt für rehabilitative und physikalische Medizin ist, nach einer Knieuntersuchung ein psychologisches Gutachten erstellt? Wieso wird dieses von seinem Vorgesetzten, einem Facharzt für Chirurgie, abgeändert? Wieso sind diese Gutachten weder dem Betroffenen noch dem Verwaltungsgericht Darmstadt vorgelegt worden, obwohl sie der Staatsanwaltschaft und der Generalstaatsanwaltschaft vorlagen?"



Mehr zu diesem Thema:

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2008-2011
www.linksfraktion-hessen.de

 



 

 

Eilmeldung:


Sensations-Skandal in

Hessen???


Am 10.10.2011, um 15:00 Uhr wurde unter der Anwesenheit von Ra Else, Ra Schwarz, Polizeibeauftragten Henning Möller, Landtagsabgeordneten Hermann Schaus und Dirk Lauer die Personalakte II (Gesundheitsakten) nach 4 Jahren ohne deren Kenntnis, das es sie gibt, eine gemeinsame Aktendurchsicht durchgeführt! Die Personalakte (2 dicke Leitzordner) bestand aus original Dokumente mit original Unterschriften und Stempel der jeweils zuständigen Polizeibehörden!

Diese Akten enthielten so viele widersprüchliche Darstellungen, dass man von einem neuen Skandal bei der Hessischen Polizei und darüber hinaus sprechen kann?

 

Hier nur ein Beispiel:

Am 30.11.2007 wurde der Proband Dirk Lauer zu einer Dienstfähigkeitsüberprüfung (Knieschaden links) bestellt. Dieses Gutachten wurde aber schon am 21.10.2007 mit Unterschrift bestätigt?

 

Dies ist nur die Spitze des ganzen Skandals!

 

 

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Beweis: PDF-Datei 0114



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Gutachten-Skandal???
Scan0114 Gutachten vom 30.11.2007 am 21.[...]
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Neonazi als Funktionär in


der Kasseler CDU


aufgeflogen – Hessen-CDU


ist nach Rechtsaußen


anschlussfähig



Montag, den 28. November 2011 um 13:10 Uhr

Der Hessische Rundfunk berichtet, dass ein Funktionär der CDU in Kassel aktives Mitglied in einer rechtsextremen Kampfgruppe ist und die Opfer der neofaschistischen Terrorgruppe NSU verhöhnt. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Es ist mehr als befremdlich, dass ein Neonazi jahrelang Mitglied der CDU sein kann, ohne dass er auffällt. Es muss geklärt werden, ob den Mitgliedern der Kasseler CDU die rechte Gesinnung des Mannes bekannt war. Es drängt sich die Frage auf: Welche Leute und welche Ideologie hat die Hessen-CDU in ihren Reihen?

Fakt ist: Es kommt einer Aufforderung zu weiteren Morden gleich, dass Budzynski sein Facebook-Profil im Stil des Bekennervideos mit einem bewaffneten Paulchen Panther und dem Hinweis ‚Ich komme wieder' ausgestattet hat. Und das ausgerechnet in jenem Kasseler Stadtteil, in dem 2006 Halit Yozgat ermordet wurde."

Wissler weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Hessen-CDU sich seit Jahrzehnten als rechter Kampfverband innerhalb der Union verstehe. Die Namen Alfred Dregger, Martin Hohmann, Manfred Kanther sowie Roland Koch, Hans-Jürgen Irmer und Christean Wagner stünden auch für das Schüren ausländerfeindlicher Ressentiments und deutlich rechtslastige Positionen.

Wissler: „In der CDU-Landtagsfraktion ist Hans-Jürgen Irmer stellvertretenden Fraktionsvorsitzender und gleichzeitig seit Jahren für üble islamfeindliche Hetze verantwortlich. Wer solche Leute in der ersten Reihe hat, muss sich nicht wundern, nach Rechtsaußen eine offene Flanke aufzuweisen und auch Neonazis anzuziehen.

Dieses Problem löst sich nicht allein durch den Parteiausschluss des aufgeflogenen Neonazis. Vielmehr muss die Hessen-CDU ihre politische Ausrichtung hinterfragen. Es liegt in ihrer Verantwortung, sich klar zu machen, welche Folgen ausländerfeindliche Wahlkämpfe und Stimmungsmache gegen Migrantinnen und Migranten hat. Von ausländerfeindlichen Positionen in den eigenen Reihen sollte sich die CDU endlich glaubwürdig distanzieren – andernfalls bleibt sie nach Rechts weiterhin anschlussfähig."



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Urteil Polizeichef-Affäre Untersuchungsausschuss: Zeugen müssen gehört werden



 
Paukenschlag bei der Polizei in

Hessen???



 

 

Verfassungsschutz-Skandal in Hessen und kein Ende in Sicht???


Verdächtiger Verfassungsschützer Spitzname „kleiner Adolf“


www.google.de


  1. News zu "Kleiner Adolf" beim Verfassungsschutz
    1. Verdächtiger Verfassungsschützer Spitzname „kleiner Adolf

FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung - vor 17 Minuten

Der hessische Verfassungsschutz wollte sich am Dienstag nicht zur Rolle des ... Mann unter dem Spitznamen „kleiner Adolf“ bekannt und gelte als Waffennarr, ...

192 weitere Artikel

  1. Verfassungschutz-Mitarbeiter wurde “Kleiner Adolf“ genannt - WEB.DE

web.de/.../14145412-verfassungschutz-mitarbeiter-wurde-kleiner-ad...

vor 16 Minuten – Verfassungschutz-Mitarbeiter wurde “Kleiner Adolf“ genannt. Frankfurt/Kassel/Berlin - Ein Mitarbeiter des Hessischen Verfassungsschutzes, ...

  1. Main-Spitze - Lokale Nachrichten aus Rüsselsheim, dem Rhein ...

www.main-spitze.de/

... bekannt und trägt in seinem Heimatort den Spitznamen „kleiner Adolf“. ... mit der Rolle des hessischen Verfassungsschutzes in der rechtsextremen Mordserie ...

 

Sie haben das auf Blogger geteilt · 6. Nov. 2011

  1. "Bild": Verfassungschutz-Mitarbeiter wurde "Kleiner Adolf ... - zeitong

www.zeitong.de/.../bild-verfassungschutz-mitarbeiter-wurde-kleiner-...

vor 20 Minuten – "Bild": Verfassungschutz-Mitarbeiter wurde "Kleiner Adolf" genannt. - Ein Mitarbeiter des Hessischen Verfassungsschutzes, der 2006 Zeuge ...

 





 

Riesen Politik- und Polizei-Skandal in Hessen???

 

Hessens Regierungschef Bouffier in Bedrängnis


www.fr-online.de

Hessens Regierungschef Bouffier in Bedrängnis

 

Von Pitt von Bebenburg | 4 Kommentare

 

Die umstrittene Polizei-Aktion gegen den linken Aktivisten Jörg Bergstedt wurde offenbar im hessischen Innenministerium geplant. Die Behörde leitete seinerzeit der jetzige Ministerpräsident Volker Bouffier. Mehr...

Fall Bergstedt: Täuschen, tarnen, tricksen

Kommentar: Fall Bergstedt - Bouffiers Verantwortung

Justiz: Bergstedt kämpft weiter

http://www.fr-online.de/politik/fall-bergstedt-hessens-regierungschef-bouffier-in-bedraengnis,1472596,11058744

.html

 



 

 

Justiz-NEWS:

Aufgrund der Berichterstattung von RTL-Hessen (siehe unten) vom 24.10.2011 um 18:00 Uhr stellen sich im Nachgang noch einige Fragen:

1.  Warum wurden weder von der STA noch von dem Leitenden Polizeiarzt die vorhandenen 2 Leitzordner nach mehrmals schriftlich beantragter Akteneinsicht nicht ausgehändigt, obwohl die Unterlagen bis 05/10 beim Polizeiarzt und nach erfolgter Beschlagnahme anschließend bei der STA waren?

2.       Warum erhielten die Anwälte erst Akteneinsicht ( 2 Leitzordner) im Sept 11 durch die STA, aber erst nach den negativen Entscheidungen, der STA (01/11), des VG(04/11), der General-STA (05/11), des OLG (06/11), der Beschwerdefrist beim Bundesverfassungsgericht (08/11)   und nicht schon nach der ersten Anforderung zur Akteneinsicht im Januar 2011 (ohne 2 Leitzordner), obwohl die STA im Besitz der Ordner bereits seit Mai 2010 gewesen ist?

3.  Warum wurde von den Ermittlungsbehörden trotz Vorlage der vorhandenen Beweismittel und ausführlichen Hinweisen und Schilderungen keine Klage erhoben bzw. weshalb wurden keine Beschuldigten/Zeugen vernommen?

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Polizei-Personal-Akten-Skandal in Hessen???

 

Link zum Film:

Kampf eines Ex-Polizisten - RTL Hessen


 

www.rtl-hessen.de

Nachrichten vom 24.10.2011, 18:00 Uhr

 




 

Polizei-Gutachten-Skandal weitet sich aus???


Trotz dreifacher Auftragsbestätigung aufgrund des Attests vom 01.02.2007 aufgrund Knieschaden links und der dadurch bis zur Knie-OP eingetretenen Verwendungseinschränkungen erstellte der zuständige Polizeiarzt als Facharzt für rehabilitative und physikalische Medizin in der Zeit von 10:48 Uhr bis 11:12 Uhr ein psychologische Gutachten ohne dafür beauftragt zu werden!


Auch bei dem Einladungsschreiben für die Begutachtung am 30.11.2007 wird Bezug auf die Begutachtungsaufträge Teil 1-3 genommen!

 

Gutachtenaufträge siehe folgende PDF :



Download
Begutachtungsauftrag Teil 1
Scan0114 Begutachtungsauftrag1.pdf
PDF-Dokument [597.9 KB]
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Begutachtungsauftrag Teil 2
Scan0114 Begutachtungsauftrag Teil2.pdf
PDF-Dokument [501.8 KB]
Download
Begutachtungsauftrag Teil 3
Scan0114 Begutachtungsauftrag Teil3.pdf
PDF-Dokument [721.9 KB]

Einladung zur Begutachtung am 30.11.2007

 

Mega-Skandal bei der Polizei in Hessen weitet sich weiter aus??? Weitere Details werden folgen!



 


Politik - 19 | 10 | 2011

Bundesverfassungsgericht

Polizeiärztliche Gutachten in der Kritik


Ob unter der Mütze alles stimmt? Wer da nachsehen darf, soll jetzt das Bundesverfassungsgericht klären.
Foto: dapd/Treblin
Von Pitt von Bebenburg
Gerade noch beschäftigt sich ein Untersuchungsausschuss mit falschen psychiatrischen Gutachten über vier Steuerfahnder. Nun erregt in Hessen eine weitere Beurteilung, mit der ein Polizeibeamter in den Ruhestand geschickt wurde, Aufsehen.
Ein für dienstunfähig erklärter Drogenfahnder reicht Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht ein. Er heißt Dirk Lauer und war bis vor vier Jahren Drogenfahnder in Frankfurt. Der einstige Polizeiobermeister versuchte sich gegen die seiner Ansicht nach falsche Begutachtung durch die Instanzen zu klagen. Erfolglos. Nun hat der Frührentner Beschwerde am Bundesverfassungsgericht eingereicht.
Das Gutachten, das ihn dienstunfähig erklärte, hatte ein „Facharzt für rehabilitative und physikalische Medizin“ erstellt. Lauer war ursprünglich zu dem Polizeiarzt geladen worden, um Probleme mit seinem Knie zu erörtern. Der Mediziner aber attestierte ihm „seelische Leiden“, woraufhin der damals 41-Jährige Ende 2007 in den Ruhestand versetzt wurde. „Dieser Polizeiarzt besitzt weder die Befähigung noch die Kenntnis, mich psychiatrisch zu begutachten“, sagt Lauer.
Seine Anwälte hoffen, dass die Karlsruher Richter klare Vorschriften für amtsärztliche Atteste aussprechen werden. „Wir bräuchten dringend Regeln“, sagt Lauers Anwältin Sibylle Schwarz. Ihr Kollege Michael Else schreibt in der Verfassungsbeschwerde, ein Arzt aus einem fachfremden Bereich könne nicht „das verlangte Maß an Kenntnis und Können“ aufbieten. „Der Facharzt für rehabilitative und physikalische Medizin ist nun einmal kein Facharzt für Psychiatrie.“
Der Arzt habe keine Tests nach einschlägigen psychiatrischen Methoden gemacht, sondern Lauer lediglich eine knappe halbe Stunde befragt. „In allgemeinen Fragen nach Stuhlgang und Körpergewicht“ sei kein gängiges psychiatrisches Testverfahren zu sehen, sagt Anwalt Else. Merkwürdig finden die Anwälte, dass das Gutachten sich in zwei Varianten in den Akten findet. Die Diagnose in dem vierseitigen Papier ist jeweils identisch, keineswegs aber der Schluss, den der Arzt daraus zieht.
Vom Junkie gebissen
In einer ersten Version vom 6. Dezember 2007 kommt der Gutachter zu dem Ergebnis, Lauer sei geeignet für den Polizeidienst, wenn auch „mit tätigkeitsbezogener Einschränkung“. Die zweite Fassung – vom gleichen Datum – endet ganz anders. Danach ist Lauer „weder für den Polizeivollzugsdienst noch für den allgemeinen Verwaltungsdienst“ geeignet. Nur diese zweite Fassung wurde vom Leitenden Polizeiarzt, einem Sportchirurgen, abgezeichnet.
Der frühere Landespolizeipräsident Norbert Nedela verteidigte 2008 das Vorgehen der Ärzte. Der Leitende Polizeiarzt habe „im Rahmen seiner Fachaufsicht gehandelt“ und den Gutachter auf Lauers „ärztliche Vorgeschichte“ aufmerksam gemacht, schrieb er dem Betroffenen. Daraufhin habe der Gutachter sein Ergebnis geändert und die Dienstunfähigkeit festgestellt. Das sei „durchaus üblich, wenn nach einer ersten Bewertung noch ergänzende Informationen mit einbezogen werden müssen“, notierte Nedela. Welche „ergänzenden Informationen“ das waren, geht aus den Akten nicht hervor.
Die Wiesbadener Staatsanwaltschaft folgte der Argumentation der Behörde und stellte ihr Verfahren gegen den Arzt wegen Falschbegutachtung ein. Dem schloss sich die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt an. Das Oberlandesgericht Frankfurt nahm den Fall wegen Formfehlern nicht zur Entscheidung an.
Ein gravierender Unterschied allerdings besteht zu den vier Steuerfahndern, die gegen ihre Zwangspensionierung kämpfen. Lauer hat grundsätzlich nichts gegen seine Pensionierung einzuwenden. Anders als sein Dienstherr aber sieht Lauer einen Dienstunfall von 1996 als Ursache für seine Leiden an. Damals hatte ihn ein mit HIV und Hepatitis infizierter Junkie am Frankfurter Hauptbahnhof in den Finger gebissen. Seither leide er unter Schlafstörungen, Angstzuständen und Depressionen. Würde dieser Dienstunfall als Ursache seiner Pensionierung anerkannt, bekäme Lauer erheblich mehr Geld.
Lange hatte Lauer keinen Einblick in die Gutachten, die über seine Pensionierung entschieden. Jetzt erst erhielten seine Anwälte die Akten von der Staatsanwaltschaft. Auch das Verwaltungsgericht Darmstadt, das Lauer die Anerkennung des Dienstunfalls als Ursache der Dienstunfähigkeit verweigert wurde, habe nicht über die Unterlagen verfügt, sagen sie. Daher sei das Verfahren unter falschen Voraussetzungen geführt worden. Lauer hat beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof beantragt, auch hierüber neu zu verhandeln.
(Az.: 2 BvR 1769/11)

Steuerfahnder-Dossier

Mehr zur Steuerfahnder-Affäre in Hessen finden Sie in unserem FR-Spezial.



 

Hessen-Sumpf beschäftigt Bundesverfassungsgericht: Unter Verschluss gehaltene Gutachten aufgetaucht!

Mittwoch, den 19. Oktober 2011

Heute berichtet die Frankfurter Rundschau von Gutachten im Zusammenhang mit der Pensionierung des ehemaligen Polizeiobermeisters Dirk Lauer, die bisher weder ihm noch dem in diesem Fall eingeschalteten Verwaltungsgericht Darmstadt bekannt waren (vgl. ‚Polizeiärztliche Gutachten in der Kritik'). Dazu erklärt Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer und innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„DIE LINKE wird einen umfangreichen Dringlichen Berichtsantrag zur nächsten Sitzung des Innenausschusses am 3. November einbringen, damit Innenminister Boris Rhein(CDU) zu dem skandalösen Sachverhalt Stellung nimmt.

DIE LINKE hat den Fall Dirk Lauer bereits im Dezember 2010 im Innenausschuss zum Thema gemacht. Seinerzeit wurden wir von Innenminister Rhein nur barsch abgekanzelt. Auch der frühere Innenminister und jetzige Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat lange Zeit alle Nachfragen als haltlose Unterstellungen zur Diskreditierung der hessischen Polizei zurückgewiesen".

Seit langem bestehe der Verdacht, dass - analog zum Vorgehen gegen unliebsame Steuerfahnder - auch bei der hessischen Polizei zweifelhafte ärztliche Gutachten erstellt worden seien. Inzwischen sei klar: Es handele sich nicht um einen Verdacht, sondern um die traurige Realität.

Nach zwölf Jahren Koch- bzw. Bouffier-Regierung seien Mobbing, schwarze Akten, Strafversetzungen, Verfolgung Unschuldiger und das aktuelle Bekanntwerden unter Verschluss gehaltener Gutachten Kennzeichen dieser Regierungszeit, so Schaus.

„DIE LINKE will wissen: Wie kann es sein, dass ein Amtsarzt der Polizei, der nur Facharzt für rehabilitative und physikalische Medizin ist, nach einer Knieuntersuchung ein psychologisches Gutachten erstellt? Wieso wird dieses von seinem Vorgesetzten, einem Facharzt für Chirurgie, abgeändert? Wieso sind diese Gutachten weder dem Betroffenen noch dem Verwaltungsgericht Darmstadt vorgelegt worden, obwohl sie der Staatsanwaltschaft und der Generalstaatsanwaltschaft vorlagen?"



Mehr zu diesem Thema:

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2008-2011
www.linksfraktion-hessen.de

 



 

 

Gibt es bei der Hessischen Polizei einen Beförderungs- und Versetzungs-Skandal???


Geht der Mobbing-wahnsinn weiter???

 

Immer mehr Betroffene berichten darüber!


Werden Mobbingopfer versetzt und werden

Mobbing-Täter sogar noch befördert???


 

 

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Justitias schmerzliche Lektionen /Hessen???

 

Nassauische Neue Presse - vor 14 Stunden

Die Opposition durfte sich die Hände reiben, denn die Ohrfeige Justitias für den Minister war kaum wegzudiskutieren. Am Mittwoch bemerkte dann ...

2 weitere Artikel

www.fnp.de/.../justitias-schmerzliche-lektionen_rmn01.c.9286237.de...

vor 14 Stunden – Nur Pech? Schlechte Juristen? Sicher ist: Im Namen des Volkes haben CDU und FDP zuletzt wenig zu melden gehabt. Die Landesregierung ...



 

NEWS:

Ein weiterer Polizeibe-

auftragter in Hessen???

 

Warum bietet der neue LPP in einem Mitarbeiterschreiben vom 05.10.2011 an, das es für Ihn ein persönliches Anliegen ist, die direkte Kommunikation mit den Bediensteten auf zu nehmen, um Anliegen an den LPP persönlich zu richten! Dafür wurde unter dem Mantel des Pilotversuchs eine neue E-Mail-Adresse eingerichtet! Es wird angestrebt dass die Bediensteten innerhalb 2 Werktagen Antwort erhalten sollen!

 

Laut Interview des HMDI ist doch alles so gut wie abgearbeitet!

 

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Hammeraussagen des Hessischen Innenministers???

Frankfurter Rundschau vom 14/10/2011
Interview mit dem Hessischen Innenminister Boris Rhein von Pitt von Bebenburg und Georg Leppert

Zitat aus dem Interview:

Wir haben zu Anfang meiner Amtszeit einige Personalmaßnahmen getroffen, die auch damit zu tun hatten, dass es Unruhe in der Polizei gegeben hat. Es ging um Mobbing-Vorwürfe, die so gut wie abgearbeitet sind.



 

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Informanten-Skandal bei der Hessischen Polizei weitet sich aus???

Der Informant und seine Polizistin | Hessen -

www.google.de

Der Informant und seine Polizistin | Hessen - Frankfurter Neue ...

www.fnp.de/.../der-informant-und-seine-polizistin_rmn01.c.9283623...

vor 3 Stunden – Die Affäre um den Rocker-Informanten des Landeskriminalamts wird immer bizarrer: Der Mann ist ein notorischer Betrüger, der mit mehreren ...

http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/der-informant-und-seine-polizistin_rmn01.c.9283623.de.html

 

 

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Eilmeldung:


Sensations-Skandal in

Hessen???


Am 10.10.2011, um 15:00 Uhr wurde unter der Anwesenheit von Ra Else, Ra Schwarz, Polizeibeauftragten Henning Möller, Landtagsabgeordneten Hermann Schaus und Dirk Lauer die Personalakte II (Gesundheitsakten) nach 4 Jahren ohne deren Kenntnis, das es sie gibt, eine gemeinsame Aktendurchsicht durchgeführt! Die Personalakte (2 dicke Leitzordner) bestand aus original Dokumente mit original Unterschriften und Stempel der jeweils zuständigen Polizeibehörden!

Diese Akten enthielten so viele widersprüchliche Darstellungen, dass man von einem neuen Skandal bei der Hessischen Polizei und darüber hinaus sprechen kann?

 

Hier nur ein Beispiel:

Am 30.11.2007 wurde der Proband Dirk Lauer zu einer Dienstfähigkeitsüberprüfung (Knieschaden links) bestellt. Dieses Gutachten wurde aber schon am 21.10.2007 mit Unterschrift bestätigt?

 

Dies ist nur die Spitze des ganzen Skandals!

 

 

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Beweis: PDF-Datei 0114



Download
Gutachten-Skandal???
Scan0114 Gutachten vom 30.11.2007 am 21.[...]
PDF-Dokument [412.0 KB]

 

 

Polizei-Aktenführungs-Skandal???


Die beiden dicken Leitz Personalaktenordner II sind nicht paginiert worden und das dazu gehörende Inhaltsverzeichnis ist ebenfalls nicht vorhanden!

 

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Hessen Tageblatt - vor 3 Stunden

... wie so oft als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet. Dafür haben Sie sich zumindest die Auszeichnung zum „Mitarbeiter der Woche” redlich verdient. www.google.de

 

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Paukenschlag im Land Hessen???


Gegen die ehemalige Chefin des Landeskriminalamts, Sabine Thurau, wird nach Informationen von hr-Info, wegen uneidlicher Falschaussage ...

www.google.de


  1. Anklage gegen Sabine Thurau erhoben |

  2.  Hessen - Taunus Zeitung ...

www.fnp.de/.../anklage-gegen-sabine-thurau-erhoben_rmn01.c.9267...

vor 7 Minuten – Gegen die ehemalige Chefin des Landeskriminalamts, Sabine Thurau, wird nach Informationen von hr-Info, wegen uneidlicher Falschaussage ...

 

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Steuerfahnder-Affäre „CDU sprach zuerst von Mobbing“

 
www.fr-online.de


Steuerfahnder-Affäre


„CDU sprach zuerst von Mobbing“

Von Pitt von Bebenburg
Die Steuerfahnder-Affäre beschäftigt weiter die hessische Landespolitik: Geschasste Fahnder berichten im Landtag, wie sie vergeblich auf ihre Situation hinwiesen. Mehr...
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX



 

Eilmeldung: Selbsttötung eines


Polizeibeamten in Hessen???

Gestern Abend am 14.09.2011 zwischen 20:00 und 22:00 Uhr soll ein junger Kollege,
Mitte 30 Jahre auf dem 14. Polizeirevier in Frankfurt a.M. durch einen gezielten Schuß

Suizid begangen haben. Er soll in der Nacht vom 14./15. September in einem Frankfurter
Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben sein!

Wir gedenken in Stiller Trauer

www.behoerdenstress.de

 

 

Eilmeldung

 

 

Verwaltungsgerichtsurteil für alle Schwerbehinderten Beamtinnen und Beamte!


Anhörung der Schwerbehindertenvertretung im Zurruhesetzungsverfahren eines Beamten

 

 




 

Handelt es sich bei dem


Gutachten um ein


Gefälligkeitsgutachten?



Zum Vergleich bitte das


Urteil der Steuerfahnder


durchlesen.



Download
1. Handelt es sich bei diesem Gutachten um ein Gefälligkeitsgutachten???
Dieses Gutachten haben die Ermittlungsbehörden seit über 2 Jahren vorliegen und bis heute ist noch nichts entgültig entschieden um was es sich bei diesem Gutachten handelt!
Scan0114 Gutachten Dr. X.pdf
PDF-Dokument [141.1 KB]

2. Urteil nach dem Gutachten der Steuerfahnder beim dem Verwaltungsgericht für Heilberufe!
In dem Urteil ist genau dokumentiert das bei einem solchen Gutachten nach ICD und DSM-Richtlinien alle Diagnosen mit 4 bzw. 5 Kriterien erfüllt sein müssen?

Siehe Link:

Aufklärungswille???

Download
Antwortschreiben der Bezirksärztekammer RLP
3. Besteht von Seiten der Ärztekammer kein Aufklärungsinteresse wie unter Nummer 1 und 2 zu sehen ist? Das Urteil der Steuerfahnder findet keine Berücksichtigung?
Scan0114 BezirksärztekammerRLP-PDF.pdf
PDF-Dokument [160.3 KB]

 

Serie: Psychiatrie & Co 

 

Staatlich angeordneter


Missbrauch der


Psychiatrie?


Oder: willst du nicht willig


sein so sperren wir dich in


die Irrenanstalt ein?

 

 

 

http://www.locus24.de


/psy-0002.htm




 

 

 


 

 



 





 

 

Auftragvergabe-Skandal


bei der Polizei Hessen, ein


Fass ohne Boden??? 



 

PTLV Hessen: Heiligen Kühen


gehts ans Leder???



http://www.welt.de/print/welt_kompakt/frankfurt/article13406497/Heiligen-Kuehen-gehts-ans-Leder.html

 

 

 


 

 

 

Gutachter-Skandal in Hessen???


Leitartikel zur Steuerfahndung


Verrückte Gutachten

 



Meinung - 3 | 9 | 2011

Leitartikel zur Steuerfahndung

Verrückte Gutachten


 
Von Pitt von Bebenburg
Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau



 

Warnung an alle



hessischen Beamten???


 

 

Wird derjenige der nicht


mehr funktioniert wird


eliminiert???



Polizei-Skandal in




Hessen???





Polizeführung in



Hessen will noch enger mit



Polizeiärzten zusammen



arbeiten???




 

HNA Online

 

www.hna.de 

 

 

Polizeiärzte-Skandal bei


der Polizei in Hessen???

 

 

 
Rhein-Main - 16 | 6 | 2011
 

Polizei


Druck auf Dienstarzt

Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau



 

Mobbing

 

Ex-Polizist kämpft weiter

 


Was wirklich bei der Polizei geschah, bleibt umstritten.
Foto: dpa

Dirk Lauer will mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht erreichen, dass seine Strafanzeigen gegen zwei Polizeiärzte und einen Gutachter weiter verfolgt werden.

Der in den Ruhestand versetzte Polizist Dirk Lauer beschuldigt zwei Polizeiärzte, ihn durch Ausstellen falscher Gesundheitszeugnisse aus dem Dienst gedrängt zu haben. Lauer wirft den Ermittlungsbehörden vor, an der Aufklärung nicht interessiert zu sein.

Lauer hatte Anzeige gegen die Ärzte und den Gutachter erstattet. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hatte die Ermittlungen eingestellt, eine Beschwerde Lauers bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt war erfolglos. Im Juni dieses Jahres hatte auch das Oberlandesgericht Frankfurt Lauers Beschwerde zurückgewiesen.

Lauer betreibt im Internet die Seite www.behoerdenstress.de, die sich mit Mobbingvorwürfen bei der hessischen Polizei beschäftigt. (pgh.)

 

 

 

Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau

 

 



 

Behördenleiter-Skandal in


Hessen?



Sieht so der Wunschzettel


eines Behördenleiters aus?

 

 

PP an LV an V3?

 

 

Zu folgenden 17 Personen


möchte ich weitere


Veranlassung?





Werden so behördliche


Absprachen getroffen?



 

Wie kann auf der PDF 0033


aufgeführt sein, dass ein


Beamter:



 

Ziel IR-Versetzung (PDU)




-- Ziel In


    Ruhestandsversetzung?


 


-- Polizeidienstunfähig?

 

 

 

 

17 fragwürdige Wünsche?

 

 

 

 


 

 

 

 

 



Download
Wunschzettel? Text: Zu folgenden 17 Personen möchte ich weitere Veranlassungen?
PP an LV an V3
Scan0033.pdf
PDF-Dokument [8.1 MB]

 

www.behoerdenstress.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.



 

 

Eilmeldung:

 

VGH Baden-Württemberg: Höheres



Unfallruhegehalt nach Hirsch ...



www.lto.de/de/html/nachrichten

/4034/vgh_baden_wuertte... -


16. Aug. 2011 – Ein Forstbeamter

hatte sich auf der Jagd nach einem

ausgebrochenen Hirsch so schwer

verletzt, dass er vorzeitig in den

Ruhestand musste.





 

Hessen Top AKTUELL: Rhein



gibt den starken Max


 
www.google.de

  1. News zu Durchsuchung Rhein gibt den starken Max

     


    • Rhein gibt den starken Max
      Frankfurter Rundschau - vor 45 Minuten
      Der Innenminister greift durch: Nach der Affäre um seine Beziehung zu den Hells Angels hat Boris Rhein (CDU) nun zwei Frankfurter Ableger der berüchtigten ...
      105 weitere Artikel
       
       





 

Neuer Polizei-Skandal in Hessen???

Flughafenausbau-Gegner freigesprochen!

Zweifelhafte med. Gutachten???


www.google.de

  1. News zu Flughafenausbau-Gegner freigesprochen



Echo-online - vor 11 Stunden

Der Angeklagte beteiligte sich, wie bereits berichtet, im Februar 2009 an einer Demonstration gegen den Flughafenausbau. Um zu zeigen, welchen Lärm ...

2 weitere Artikel

 


 

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Gibt es ein Integrations- und Schwerbehinderten- Skandal bei der Hessischen Polizei?

 

Bei allen in der Öffentlichkeit bekannten Fällen von Personen mit anerkannter Schwerbehinderung sollen gegen die unter aufgeführten Integrationsrichtlinien des Landes Hessen und dem IX SGB verstoßen worden sein?

 

Warum wurden die Richtlinien und Gesetze besonders bei Dienstfähikeitsuntersuchungen, Beurteilungen und Ruhestandsversetzungen nicht beachtet?

Sind dadurch alle Verfahren rechtswidrig?

Wir fordern Antworten vom Innenministerium!

 

Integrationsrichtlinien Land Hessen

 

VIII. Beendigung von Dienst- und Beschäftigungsverhältnissen

  1. Schwerbehinderte Beamtinnen und Beamte sind gegen ihren Willen wegen Dienstunfähig-keit auf Grund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung nur dann in den Ruhestand zu ver-setzen, wenn ärztlich festgestellt wurde, dass sie auch bei weitestgehender Rücksichtnahme nicht fähig sind, ihre Dienstpflichten zu erfüllen. Der Grundsatz des Vorrangs der ander-weitigen Verwendung vor der Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit ist unter besonderer Berücksichtigung der Schwerbehinderung und der Grundsätze des § 84 SGB IX anzuwenden.

 

  1. Sollen schwerbehinderte Beamtinnen und Beamte vorzeitig in den Ruhestand versetzt oder entlassen werden, ist nach der allgemeinen Regelung des § 95 Abs. 2 SGB IX die Schwerbehindertenvertretung unverzüglich und umfassend zu unterrichten und vor einer Entscheidung anzuhören. Vor einer Untersuchung auf Dienstfähigkeit ist ein gemeinsames Gespräch zwischen Dienststelle, betroffener Person und Schwerbehindertenvertretung zu führen, wenn der schwerbehinderte Mensch damit einverstanden ist.

 

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses wegen teilweiser Erwerbsminderung, Erwerbsminderung auf Zeit, Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit auf Zeit ist die vorherige Zustimmung des Integrationsamtes erforderlich (§ 92 SGB IX). Vor notwendigen Entscheidungen über die vorzeitige Beendigung des Dienst- oder Beschäftigungsverhältnisses sowie Teildienstfähigkeit schwerbehinderter Bediensteter sind diese frühzeitig darauf hinzuweisen, sich über die versorgungs- und rentenrechtlichen Auswirkungen zu informieren , um voraussichtliche finanzielle Veränderungen berücksichtigen zu können.

 

Urteil:

Verwaltungsgerichtsurteil für alle Schwerbehinderten Beamtinnen und Beamte!

 

 

Anhörung der Schwerbehindertenvertretung im Zurruhesetzungsverfahren eines Beamten

 

 

 


http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&docid=JURE080016102&psml=sammlung.psml&max=true&bs=10



 

 

 

 

 

Link Integrationsrichtlinien des Landes Hessen:

http://www.hessen.de/irj/HMdI_Internet?cid=

7b22baf6141dfd53de7fb

2d4b651ff4e

 

IX. Sozialgesetzbuch

§ 92 SGB IX


Erweiterter Beendigungsschutz

Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses eines schwerbehinderten Menschen bedarf auch dann der vorherigen Zustimmung des Integrationsamtes, wenn sie im Falle des Eintritts einer teilweisen Erwerbsminderung, der Erwerbsminderung auf Zeit, der Berufsunfähigkeit oder der Erwerbsunfähigkeit auf Zeit ohne Kündigung erfolgt. Die Vorschriften dieses Kapitels über die Zustimmung zur ordentlichen Kündigung gelten entsprechend.

 

 

§ 84 SGB IX Prävention

(1) Der Arbeitgeber schaltet bei Eintreten von personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Schwierigkeiten im Arbeits- oder sonstigen Beschäftigungsverhältnis, die zur Gefährdung dieses Verhältnisses führen können, möglichst frühzeitig die Schwerbehindertenvertretung und die in § 93 genannten Vertretungen sowie das Integrationsamt ein, um mit ihnen alle Möglichkeiten und alle zur Verfügung stehenden Hilfen zur Beratung und mögliche finanzielle Leistungen zu erörtern, mit denen die Schwierigkeiten beseitigt werden können und das Arbeits- oder sonstige Beschäftigungsverhältnis möglichst dauerhaft fortgesetzt werden kann.

 

 

Link zum SGB IX:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/





 

 

Und wieder ein Polizei-Skandal in Hessen??? Fraglicher Einsatz Vorwürfe gegen Polizei

Fraglicher Einsatz

 

Vorwürfe gegen Polizei

 

 

Von Georg Leppert

Als "Freund und Helfer" bezeichnet der Volksmund die Ordnungshüter. Ein junger Mann hingegen spricht von Misshandlung und erhebt schwere Vorwürfe gegen Frankfurter Polizisten. Was ist passiert?

http://www.fr-online.de/frankfurt/fraglicher-einsatz-vorwuerfe-gegen-polizei,1472798,10879862,view,asFirstTeaser.html

Frankfurter Polizeiskandal: Genugtuung für Fahnder

Polizei-Affäre: Thiel sieht sich im Recht

Blaulicht: Spitzen-Polizistin im Visier

 

 

Ermittlungs-Skandal bei der Hessischen Polizei???

Ein im Rockermilieu eingesetzter Polizeibeamter sagte dieser Zeitung: "Kinderpornos bei den Hells Angels – das ist doch völlig absurd. ...

www.google.de


  1. News zu Die Sache mit den Kinderpornos




Nassauische Neue Presse - vor 1 Stunde

Ein im Rockermilieu eingesetzter Polizeibeamter sagte dieser Zeitung: "Kinderpornos bei den Hells Angels – das ist doch völlig absurd. ...

2 weitere Artikel



  1.  

Die Sache mit den Kinderpornos | Hessen - Taunus Zeitung ...

 

www.fnp.de/tz/.../die-sache-mit-den-kinderpornos_rmn01.c.9223724.de.ht...

vor 1 Stunde – Wie dreist der Polizei-Informant Michael N. (Name geändert) die Kriminalisten beim Landeskriminalamt vorführte – oder aber: wie blind die ...

 

 

 

Eilmeldung: Polizei- und Hells Angels-Skandal in Hessen weitet sich aus???

Was weis das Innenministerium über diesen Fall???

Der Informant. Der Mann, dem das LKA vertraute, ist ein Dachdecker und Hochstapler.


Eilmeldung:

Der Informant | Hessen - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

 

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vor 1 Stunde – Der Informant. Der Mann, dem das LKA vertraute, ist ein Dachdecker und Hochstapler. Gestern berichteten wir, warum die großen ...

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Stasi-Skandal bei der

 

Polizeigewerkschaft???



Polizei-Gewerkschaftschef zu


Stasi-Vorwurf befragt

 


 


Polizei-Gewerkschaftschef zu Stasi-Vorwurf befragt - Nachrichten Newsticker - dpa_nt - regioline_nt - berlinbrandenburg_nt - WELT ONLINE


25.08.2011

Polizei-Gewerkschaftschef zu Stasi-Vorwurf befragt

Potsdam (dpa/bb) - Das brandenburgische Innenministerium will den neuerlichen Stasi-Vorwürfe gegen den Gewerkschaftsfunktionär und stellvertretenden Vorsitzenden des Polizei-Hauptpersonalrats, Andreas Schuster, nachgehen. Das kündigte das Ressort am Donnerstag in Potsdam an. Der Beamte wurde zu einer Anhörung vorgeladen. Dabei geht es um eine möglicherweise verschwiegene Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) für die DDR-Staatssicherheit.
Schuster, der auch Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist, erklärte auf Anfrage, die Vorwürfe seien nicht neu. Er sei in der Vergangenheit mehrfach überprüft worden. Bereits 2009 habe er sich zu den Anschuldigungen geäußert. «Es sind alles alte Fakten», sagte Schuster der Nachrichtenagentur dpa.
Das Gespräch im Innenministerium soll ihm zufolge in der kommenden Woche stattfinden. Es sei das legitime Recht seines Dienstherrn, ihn anzuhören. Das RBB-Fernsehmagazin «Klartext» hatte berichtet, es lägen Indizien für eine inoffizielle Stasi-Tätigkeit des Gewerkschafters vor. Das Ministerium kündigte an, von der Stasi-Unterlagen-Behörde eine fachliche Einschätzung der vom RBB vorgestellten Indizien anzufordern. Die Behörde solle auch erklären, ob sie den Sachverhalt jetzt als IM-Tätigkeit einordne.

Innenminister Dietmar Woidke (SPD) wolle den Verdachtsfall nicht anders behandeln als jeden anderen Fall auch, erläuterte das Ministerium. Es werde eine «faire, differenzierte und rechtsstaatliche Bewertung» geben. Deshalb werde dem betroffenen Beamten die Gelegenheit gegeben, sich zu äußern. Ein förmliches Auskunftsersuchen an die Stasi-Unterlagen-Behörde sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

Das Ministerium hatte nach eigenen Angaben 2009 eine solche Anfrage gestellt, eine Auskunft sei jedoch unter Hinweis auf die Rechtslage abgelehnt worden. Dazu sagte Schuster, er habe seinerzeit selbst eine neue Auskunft beantragt und eine Kopie davon dem Ministerium übergeben. «Die kennen die aus 2009.» Damals hatte der Gewerkschafter darauf verwiesen, dass er als ehemaliger Volkspolizist dienstliche Kontakte zur Stasi gehabt habe. Er steht seit 1990 an der Spitze der GdP in Brandenburg. In dieser Funktion arbeitete er auch in einer Experten-Kommission zur Vorbereitung der aktuellen Polizeireform mit.

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Polizei-Skandal 1. Klasse???


Oberhausen Polizisten sollen


Angriff vorgetäuscht haben


 

23. August 2011, 17:12 Uhr

Oberhausen

Polizisten sollen Angriff vorgetäuscht haben

Im Juni wurden in Oberhausen zwei Polizisten schwer verletzt, einer musste auf die Intensivstation. Sie berichteten von Männern, die mit einer Eisenstange auf sie eingeschlagen hätten. Nun stehen die Beamten im Verdacht, einen Arbeitsunfall inszeniert zu haben. 
Oberhausen - Eine Prügelattacke auf zwei Polizisten in Oberhausen ist von den Beamten möglicherweise vorgetäuscht worden. Ermittlungen hätten zu dem Verdacht geführt, dass die Polizisten den Überfall Mitte Juni in Oberhausen inszeniert haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Duisburg am Dienstag.
Die beiden Männer wurden vom Dienst suspendiert. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschung einer Straftat eingeleitet. "Wir sind überrascht und entsetzt", sagte ein Kollege der beiden verdächtigten Polizisten SPIEGEL ONLINE.

Die Kommissare, die seit mehr als zehn Jahren im Streifendienst sind, werden zurzeit vernommen. Ein Motiv sei bislang nicht zu erkennen, hieß es. Es könne aber sein, dass sie sich finanzielle Vorteile von ihrem körperlichen Schaden versprochen hätten, so der Beamte. Möglicherweise hatten die 33 und 39 Jahre alten Polizisten private Dienstunfähigkeitsversicherungen abgeschlossen, die im Falle eines anerkannten Arbeitsunfalls gezahlt hätten.

Die beiden Streifenbeamten waren Mitte Juni mit Verletzungen in eine Klinik eingeliefert worden, einer von ihnen kam auf die Intensivstation. Sie gaben damals an, Fußgänger hätten sie auf eine verdächtige Gruppe aus mehreren Männern aufmerksam gemacht. Im Bereich einer ehemaligen Bergbauhalde seien sie von diesen angegriffen und mit einer Eisenstange zusammengeschlagen worden. Die Suche nach den angeblichen Tätern blieb erfolglos.

bim/jdl/dpa/dapd


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Bundespolizei-Skandal??? Stuttgart Prostitutionsbeihilfe und Pornorolle kosten Polizist Beamtenstatus

 

22. August 2011, 15:39 Uhr

Stuttgart

Prostitutionsbeihilfe und Pornorolle kosten Polizist Beamtenstatus

Er spielte in einem Pornofilm mit und leistete Beihilfe zur Prostitution: Nun hat das Verwaltungsgericht Stuttgart entschieden, einem Polizisten den Beamtenstatus abzuerkennen. Der Mann habe das Vertrauen seines Dienstherren und der Allgemeinheit verloren.
Stuttgart - Ein Grenzschutzpolizist verliert seinen Beamtenstatus, weil er illegale Prostitution ermöglicht und an einem Pornofilm mitgewirkt hat. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat entschieden, dem 42-Jährigen den Status abzuerkennen. Sein Verhalten wurde als schweres Dienstvergehen gewertet. Der Beklagte habe das Vertrauen seines Dienstherren und der Allgemeinheit verloren.
Der Bund hatte Ende Dezember 2010 beim Verwaltungsgericht geklagt. Wird das Urteil rechtskräftig, darf der 42-Jährige nicht mehr als Polizist arbeiten. Er war 2002 des Dienstes enthoben und zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der Mann soll seine Wohnung in der Region Stuttgart seiner damaligen Lebensgefährtin sechsmal zur Prostitution zur Verfügung gestellt haben. Zudem hat er laut Gericht im Jahr 2000 neben seiner Freundin als Kleindarsteller in einem Pornofilm mitgespielt, der heute noch gekauft werden kann.

ulz/dpa/dapd


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Polizeihochschul-



Skandal???



 

Verschwendung von



Steuergeldern an



Polizeihochschule



 

14. August 2011, 08:12 Uhr

Verschwendung von Steuergeldern an Polizeihochschule



An der von Bund und Ländern finanzierten Deutschen Hochschule der Polizei in Münster sind in großem Stil Steuergelder verschwendet worden. Das geht aus einer internen Prüfungsmitteilung des Landesrechnungshofs Nordrhein-Westfalen hervor. Darin werden "in gravierendem Ausmaß Überkapazitäten" bei den hochschuleigenen Unterkünften und beim Lehrpersonal festgestellt.
Nicht einer der 34 Bediensteten soll im Studienjahr 2008/2009 sein Pensum an Lehrveranstaltungen erfüllt haben. Von den insgesamt 328 verpflichtenden Lehrveranstaltungsstunden seien tatsächlich nur 131 absolviert worden, also "rund 40 Prozent der zu erbringenden Lehrleistung". Zugleich sei bei Fortbildungen "in erheblichem Umfang" Arbeit auf externe Dozenten abgewälzt worden, monierten die Prüfer. Für die Honorare der externen Referenten wurden jährlich offenbar über 300000 Euro ausgegeben - deutlich mehr, als im Haushaltsplan der Hochschule vorgesehen: Die jeweiligen Etatposten seien 2008 um 62 und 2009 um 94 Prozent überschritten worden. Intensiv widmete sich das Hochschulpersonal hingegen diversen Nebenjobs. 41 Mitarbeiter - Stammpersonal und zur Hochschule abgesandte Kräfte - übten laut Landesrechnungshof eine oder mehrere Nebentätigkeiten aus, zu denen sie aus Sicht der Prüfer teils unvollständige, "unzutreffende" oder "zweifelhafte Angaben" machten.
Diese Woche trifft sich das Kuratorium der Polizeihochschule zu einer Sondersitzung. Dem Gremium gehören Vertreter des Bundesinnenministeriums und der Länderinnenministerien an. Hochschulpräsident Klaus Neidhardt sagte, Lehrverpflichtungen seien "nicht bewusst missachtet worden". Die "Lücke zwischen Soll und Ist werde schnellstmöglich geschlossen". Ein Sprecher des für die Dienstaufsicht zuständigen Düsseldorfer Innenministeriums sagte, die Hochschule habe "geltendes Recht nicht eingehalten". Deshalb werde mit Zustimmung des Kuratoriums eine spezielle Lehrverpflichtungsverordnung erlassen.

© DER SPIEGEL 33/2011
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Mobbing-Skandal in Niedersachen??? Chauffeur-Streit: Özkan muss möglicherweise in Zeugenstand

 
HNA Online

Chauffeur-Streit: Özkan muss möglicherweise in Zeugenstand

Hannover. Im Streit um die Versetzung ihres ehemaligen Chauffeurs muss Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan möglicherweise als Zeugin vor Gericht erscheinen. Beim Prozesstermin am Mittwoch am Arbeitsgericht Hannover konnten sich der Fahrer und das Land Niedersachsen nach einer zeitweise hitzigen Debatte nicht gütlich einigen.

© dpa
Sozialministerin Aygül Özkan
Das Verfahren wurde daraufhin in den Herbst vertagt, ein genauer Termin wurde zunächst nicht festgelegt. Das Arbeitsgericht muss nun festlegen, welche Zeugen gehört werden sollen. Die Verteidigung des Fahrers hat dazu auch Özkan benannt.
Die CDU-Politikerin hatte ihren persönlichen Chauffeur nach eigenen Angaben in die zentrale Landesverwaltung versetzt, weil das Vertrauensverhältnis nicht mehr bestanden habe. „Die Teamarbeit war empfindlich gestört“, sagte Thomas Stillahn, Rechtsanwalt des Sozialministeriums. Konfliktpunkte bei der Zusammenarbeit waren nach Angaben des Landes Kommunikationsprobleme zwischen dem Fahrer und der Ministerin beziehungsweise ihrem Büro.
So habe sich der Mann unter

anderem geweigert, dem Büro zur

Terminabsprache seine private

Handynummer anzugeben und

Mehrkosten für Hotelaufenthalte

selbst zu tragen.

Auch habe er den Dienstwagen unnötig lange vor dem Haupteingang des Ministeriums geparkt. „Auch für das Land Niedersachsen gilt noch immer die Wahrheitspflicht vor Gericht“, sagte Elisabeth Mysegades, Anwältin des Fahrers. Ihrer Erklärung nach habe Özkan bereits in einem Gespräch mit dem Fahrer am 24. Januar erklärt, ihr Vertrauen sei zerstört, weil der Fahrer sich wegen Problemen mit seinen Arbeitszeiten an den Personalrat gewandt hatte. Dabei soll sie gesagt haben, dass in niedersächsischen Ministerien weder Tarifverträge noch Lenk- und Arbeitszeiten Beachtung finden.
Nach Angaben des Sozialministeriums hatte der Fahrer zwischen Mai 2010 und April 2011 durchschnittlich 283 Arbeitsstunden pro Monat. Nur in begründeten Ausnahmefällen dürfen die gesetzlich erlaubten 288 Stunden pro Monat überschritten werden. Bei Özkan war dies in drei Monaten der Fall, wo der Mann bis zu 344 Stunden (August 2010) gearbeitet hat. Der Mann befürchtet infolge seiner im Mai bereits vollzogenen Versetzung finanzielle Einbußen.
Zwar erhält er weiterhin sein Monatsgehalt inklusive der Zulage in Höhe von 3500 Euro brutto für persönliche Fahrer, jedoch werden mögliche Tarifsteigerungen in den nächsten Jahren bei ihm nicht angerechnet. „Eine Versetzung muss begründet werden und darf keine Maßregelung sein“, betonte Mysegades. Ihr Mandant habe sich aber weder Verspätungen noch andere Dinge zuschulden kommen lassen. (dpa)
www.hna.de



Polizei-Chef-Skandal in Göppingen??? Polizeichef steht unter Untreue-Verdacht

 
Südwest Presse
www.swp.de



URL: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Polizeichef-steht-unter-Untreue-Verdacht;art4319,1058479
 
 

Autor: JOA SCHMID, HELGE THIELE UND SUSANN SCHÖNFELDER | 30.07.2011
 

Polizeichef steht unter Untreue-Verdacht

Göppingen.  Anonyme Vorwürfe gegen den Leiter der Göppinger Polizeidirektion haben jetzt die Ulmer Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.
Der Besuch der Kollegen aus Tübingen hat in der Göppinger Polizeidirektion für Aufsehen gesorgt. Die Ermittler waren im Auftrag der Staatsanwaltschaft Ulm auf der Suche nach Hinweisen im Zusammenhang mit anonymen Vorwürfen gegen "einen Göppinger Polizeibeamten", wie der Ulmer Oberstaatsanwalt Rainer Feil auf Anfrage bestätigte. Nach Informationen der SÜDWEST PRESSE soll es sich um den Leiter der Göppinger Polizeidirektion, Hans Baldauf, handeln. In einem anonymen Schreiben wird Baldauf vorgeworfen, nach einem Unfall mit einem Dienstwagen für die Reparatur falsche Angaben gemacht zu haben. Auch ein weiterer Polizeibeamter wird in dem Papier beschuldigt. ,"Das sind aber geringere Vorwürfe", betonte Feil gegenüber der SÜDWEST PRESSE. Der Kern der Beschuldigungen beziehe sich auf die angeblich falschen Angaben nach dem Unfall mit dem Dienstwagen. Polizeichef Hans Baldauf lehnte eine Stellungnahme gegenüber der SÜDWEST PRESSE mit dem Hinweis auf das schwebende Verfahren ab.
Neben den Büroräumen des Polizeichefs besuchten die Ermittler auch eine Autowerkstatt in Ebersbach, die seit Jahren für die Wartung und Reparatur der Fahrzeuge der Polizeidirektion Göppingen zuständig ist. "Es ging lediglich um eine Recherche vor Ort", sagt dazu Oberstaatsanwalt Feil. Der Sprecher der Ermittlungsbehörde betont, dass bis zum Beweis des Gegenteils die Unschuldsvermutung gelte. Allerdings räumt Feil einen Anfangsverdacht gegenüber dem anonym beschuldigten Polizeibeamten ein. Mehr will der Oberstaatsanwalt nicht dazu sagen. Außer dem anonymen Schreiben gebe es bisher keine konkreten Hinweise.
In Göppinger Polizeikreisen macht die Vermutung die Runde, dass Baldauf im Zuge des Regierungswechsels in Stuttgart Opfer einer politischen Intrige geworden sein könnte. Baldauf ist Mitglied im "Arbeitskreis Polizei" der CDU und verfügt auch sonst über gute Kontakte in die Partei. Baldauf ist zum Beispiel ein Duz-Freund des ehemaligen Innenministers Heribert Rech. Kritiker sagen Baldauf nach, dieser habe seinen Aufstieg auch seinen politischen Verbindungen zu verdanken.
www.swp.de
 
 
 
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24. Juli 2011, 08:40 Uhr

Leitender Polizist räumt Fehler beim Love-Parade-Einsatz ein

Erstmals hat ein hochrangiger Beamter gravierende Probleme der Polizeiführung bei der Duisburger Love Parade eingeräumt. In einer fünf Tage dauernden Zeugenvernehmung sagte Jörg Schalk, seinerzeit Leiter des polizeilichen Einsatzstabs, nach Informationen des SPIEGEL aus, dass man von der Massenpanik mit 21 Toten am 24. Juli 2010 völlig überrascht worden sei. Niemand im Stab, so Schalk, habe je damit gerechnet, dass dies "eintreten könnte", alle seien "erschlagen" gewesen. Zudem hätte die Einsatzleitung nicht alle Informationen zeitgerecht verfügbar gehabt. Er selbst habe sich zum Zeitpunkt, als das Gedränge auf der Zugangsrampe zum Partygelände immer bedrohlicher wurde, "kein konkretes Bild" über das "Ausmaß" machen können. Von den im Zugangsbereich postierten Polizeiketten, die möglicherweise zur Katastrophe beigetragen haben, habe er als Stabsleiter erst im Nachhinein erfahren. Fehler sind nach den Worten des leitenden Beamten auch bei einem umstrittenen Schichtwechsel gemacht worden, als Polizeiwagen in Kolonne durch die Menschenmenge auf der Rampe und im Tunnel fuhren. "Fahrzeugwechsel", so Schalk in seiner Vernehmung, die von Ende März bis zum 8. April stattfand, hätten dort "nicht erfolgen" dürfen, dies sei sogar ausdrücklich abgestimmt gewesen.
Der Crowd-Manager des Veranstalters, Carsten Walter, sagte in seiner Vernehmung als Beschuldigter aus, er habe einige Ordner, die auf der Zugangsrampe eingesetzt werden sollten, zeitweise für die Betreuung von Kamerateams und Prominenten abgezogen. So sollten sechs zusätzliche Sicherheitskräfte laut Walter den Comedian Oliver Pocher und seine Partnerin Sandy Meyer-Wölden auf dem Gelände der Love Parade begleiten, damit sie als Moderatoren einer Internetübertragung nicht von "aufdringlichen" Besuchern "belästigt" würden. Doch ein Teil dieses Extrapersonals habe sich als ungeeignet für den Personenschutz erwiesen. Deshalb seien mindestens zwei Mitarbeiter zur Begleitung Pochers abgestellt worden, deren ursprüngliche Aufgabe es war, die Gäste auf der Rampe zu bitten, nicht stehen zu bleiben.
Stauungen von Besuchern am Kopf der Zugangsrampe gelten als eine der Ursachen für die Katastrophe, bei der vor einem Jahr 21 Menschen starben und Hunderte verletzt wurden.

© DER SPIEGEL 30/2011
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Eilmeldung: Geheimdienst-Skandal BND-Fummler geht mit 5000 Euro spazieren!

 

Geheimdienst-Skandal


BND-Fummler geht mit 5000 Euro


spazieren!


Michael S. (52) vor Gericht
Foto: Imago
23.07.2011 — 00:08 Uhr
Von N. HARBUSCH und E. KOCH
Dieser Fall bringt den Bund der Steuerzahler auf die Palme: Seit einem Jahr geht ein hoher Beamter des Bundesnachrichtendienstes (BND) für rd. 5000 Euro im Monat spazieren! Regierungsdirektor Michael S. (52) darf nach Sex-Attacken auf Agentinnen seine Dienststelle nicht mehr betreten – wegen Sicherheitsbedenken. 
Steuerzahler-Präsident Karl Heinz Däke zu BILD.de: „Ein Skandal! Die Bundesregierung soll den Mann gefälligst in einer anderen Behörde unterbringen. Einem Beamten kann das ohne Weiteres zugemutet werden."
Laut Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (Az: 2 A 4.09) wurde S. von Besoldungsstufe A16 auf A15 degradiert. Das Gericht hält zahlreiche  „verbale und körperliche sexuelle Übergriffe" für erwiesen.
Ursprünglich wollte der BND den Mafia-Experten sogar rausschmeissen. Das lehnte das Gericht aber ab. 
Trotzdem verweigert der Geheimdienst S.  den erforderlichen Sicherheitsbescheid. Dem Regierungsdirektor ist der Zutritt zu allen BND-Gebäuden verwehrt.
Bei Geheimdienstlerinnen ist der hohe Beamte wegen seiner frivolen und zudringlichen Art gefürchtet: „Kommen wir mal zu Ihrem Wesen als Frau", war einer seiner noch harmloseren Sprüche.
Meist wurde S. drastischer - mitunter auch handgreiflich, wie aus dem Urteil hervorgeht.
• Bei einem Restaurantbesuch in Berlin grapschte der für Organisierte Kriminalität zuständige BND-Referatsleiter eine Agentin unter dem Tisch ans Knie. Die schrie entsetzt: „Griffel weg!"
• Laut Urteil benutzte der Regierungsdirektor gegenüber Kolleginnen häufiger das Wort "ficken" und machte sich über eine Mitarbeiterin mit Hautproblemen lustig: „Sie haben so viele Pickel im Gesicht. Das hat hormonelle Ursachen. Dagegen kann man etwas tun."
• Ein anderes Mal zerrte er eine Kollegin mit einem Judo-Griff  durch sein Dienstzimmer. Die strampelte nach eigenen Worten „wie ein Maikäfer". 
• Auf einer Dienstreise in Paris griff S. einer an Mandelentzündung erkrankten Begleiterin im Auto an den Hals: „Zeigen Sie mir doch mal, wie krank sie sind!"
Das alles rechtfertigte nach Ansicht der Bundesverwaltungsrichter nicht die Entfernung des Regierungsdirektors aus dem Beamtenverhältnis sondern nur seine Rückstufung.
Schon wird im BND gegen einen weiteren hohen Beamten ermittelt: Der für Terrorismus zuständige Abteilungsleiter und frühere brandenburgische Verfassungsschutzchef Heiner W. (58) soll von seinem Dienst-Computer Ebay-Angebote und Pornos heruntergeladen haben!
Das ist wegen der Gefahr von Cyber-Attacken strengstens verboten. Dabei hatte ausgerechnet W. den BND-Hackerangriff auf Banken in Liechtenstein und der Schweiz in der Schwarzgeld-Affäre um Ex-Postchef Klaus Zumwinkel (67) koordiniert.
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Polizei und Justiz-Skandal in Sachsen???


Polizeigewerkschaft zeigt mit Finger auf Justiz


Freitag, 15. Juli 2011, 14:41 Uhr


Die Polizeigewerkschaft hält Versetzung von Hanitsch für ein Bauernopfer. (Archiv)
Foto: dpa
Dresden (dpa/sn) - Sachsens Polizeigewerkschaft zeigt angesichts der Debatten um den Handydaten-Skandal mit dem Finger auf die Justiz. «Wir fordern eine faire und umfassende Untersuchung und eine klare Benennung der Verantwortung und Rolle der Justiz», heißt es in einem am Freitag in Dresden verbreiteten offenen Brief. Die Polizei habe bei den Ermittlungen nach den von Gewalt begleiteten Anti-Nazi- Demonstrationen am 19. Februar in Dresden auf Grundlage von Gesetzen und Vorschriften gehandelt, stellte die Gewerkschaft GdP klar. Die

Erhebung von Handydaten sei

durch die Justiz, «namentlich die

Staatsanwaltschaft», geprüft und

auf deren Antrag von einem

Richter genehmigt worden.

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Beamten-Skandal in Hessen??? Ex-Beamter wegen Millionen-Untreue vor Gericht

 

Ex-Beamter wegen Millionen-Untreue vor Gericht

Ein 54-Jähriger soll als Beamter fast eine Million Euro Stadtgeld auf sein eigenes Konto überwiesen haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er sich so jahrelang ein Leben in Saus und Braus finanzierte. Nun kommt der Ex-Staatsdiener vor Gericht.

  Marburg. Ein Marburger Beamter soll sich jahrelang mit ergaunertem Stadtgeld ein Luxus-Leben geleistet haben. Der 54-Jährige steht von kommenden Dienstag (19. Juli) an wegen gewerbsmäßiger Untreue in 120 Fällen vor dem Landgericht der mittelhessischen Universitätsstadt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, zwischen Januar 2006 und Dezember 2010 fast eine Million Euro in die eigene Tasche gesteckt zu haben. Wegen Verjährung ist nur eine Summe von 960 000 Euro angeklagt. Insgesamt soll der Mann aber über mehr als ein Jahrzehnt hinweg 1,6 Millionen Euro veruntreut haben. Im drohen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Haft.
"Eine größere Summe des veruntreuten Geldes ist für eine sehr aufwendige Lebensführung aufgewendet worden", sagte Annemarie Wied, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marburg. Dazu hätten auch teure Autos und opulente Feste gehört. "Das ging weit über das hinaus, was der Angeklagte mit seinem Beamtengehalt hätte finanzieren können."
Der Angeklagte - mittlerweile Ex-Beamter - hat nach Angaben von Staatsanwältin Wied bereits kurz nach Bekanntwerden der Taten ein Geständnis abgelegt. Nur durch Zufall und dank eines Computerfehlers seien die Machenschaften im Januar aufgeflogen. Die Ermittlungsbehörde geht davon aus, dass der 54-Jährige als einziger Sachbearbeiter der städtischen Beihilfestelle Gelder auf private Konten umleitete. Dort bearbeitete er Anträge, bei denen es um Zuschüsse für Krankheitskosten für Beamte geht.
Aus Sicht der Ermittlungsbehörde waren die Taten auch deshalb möglich, "weil es Organisationsversäumnisse bei der Stadt gab". Der Mann sei nicht ausreichend kontrolliert worden, da das Vier-Augen-Prinzip in der Verwaltung abgeschafft worden sei.
Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) räumte auch Fehler bei der Verwaltung ein. Wenn die Stadt über Jahre hinweg betrogen wird, "muss man auch die eigenen Kontrollmechanismen kritisch beleuchten". Doch es bedürfe auch der kriminellen Energie eines Mitarbeiters, dass so etwas passiere. Nach Bekanntwerden des Skandals sei unter anderem eine Firma für die Bearbeitung von Beihilfeanträgen engagiert sowie eine Prüfungs-Software angeschafft worden.
Vaupel hofft, dass irgendwann wenigstens 400 000 Euro wieder in die Stadtkasse zurückfließen können. Das Vermögen des Angeklagten wurde gepfändet. Unter anderem seien bereits mehrere seiner Oldtimer verkauft worden und der Erlös an die Stadt gegangen. (dpa)



 

POLIZEI-Skandal in Berlin???

14. Juli 2011, 17:48 Uhr

Schlägerei in Berlin

Polizisten sollen Opfer nicht geholfen haben

Die Berliner Polizei ermittelt in den eigenen Reihen: Wachpolizisten sollen nicht eingegriffen haben, als vor ihren Augen ein 33-Jähriger brutal geschlagen wurde. Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, die Beamten hätten die Angreifer festgehalten. Doch Zeugen sagen etwas anderes aus.
Berlin - Die Schlägerei ereignete sich in der Nacht zu Dienstag in der Oranienburger Straße, Berlin-Mitte, unweit der Jüdischen Synagoge, die von Polizisten bewacht wird. Ein 33-Jähriger erlitt nach Angaben der Polizei einen Schädelbasisbruch, als ein 28-Jähriger auf seinen Kopf sprang.
Am Dienstag hatte die Polizei noch mitgeteilt, in die Auseinandersetzung zwischen insgesamt sieben Männern hätten sich auch die Wachpolizisten eingeschaltet. Sie hätten die Angreifer bis zum Eintreffen alarmierter Funkwagen festgehalten.
Ein Zeuge gab hingegen bei der Polizei an, dass die Wachpolizisten dem Opfer nicht zu Hilfe gekommen seien, wie ein Polizeisprecher sagte. Bei der Nachrichtenagentur dapd meldete sich schriftlich ein weiterer Mann, der angab, Augenzeuge des Vorfalls gewesen zu sein. Nach seinen Schilderungen haben die Wachpolizisten weder Verstärkung noch einen Krankenwagen gerufen. Zudem habe er selbst den Schläger gemeinsam mit einem Kommilitonen gestellt.
"Wir nehmen das ernst und prüfen die Vorwürfe wegen unterlassener Hilfeleistung", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.
bim/dapd

© SPIEGEL ONLINE 2011
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Merkwürdiges Ende eines Polizei-Skandals

 

 

Gießen. Überraschung in Mittelhessen: Polizeidirektor Rolf Krämer ist gestern an seinen früheren Chef-Schreibtisch in der Polizeidirektion Lahn-Dill zurückgekehrt. Dabei steht der hochrangige Beamte im Zentrum eines mysteriösen Polizei-Skandals: Krämer wird seit gut zwei Jahren von seiner Stellvertreterin Simone Wagner beschuldigt, sie belästigt zu haben – sie wirft ihm Mobbing und "Distanzverletzung" vor. Die zuständige Polizeiführung in Gießen hatte anfangs versucht, den Fall unter der Decke zu halten. Als Simone Wagner ihre Vorwürfe nicht zurücknahm, wurden kurzerhand beide Beamte nach Gießen versetzt. Gegen Krämer wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet; Wagner klagte zudem vorm Verwaltungsgericht. Dort blitzte sie jetzt aus formalen Gründen ab. Gießens Polizeipräsident Manfred Schreiber ließ daraufhin in einem Rundschreiben verbreiten, der Konflikt sei beigelegt: Er habe "auf unterschiedliche Sichtweisen über den gegenseitigen Umgang und dienstliches Verhalten mit teilweise wechselseitigen Fehlinterpretationen" beruht. Im Gießener Präsidium hörte man gestern dazu, diese Darstellung sei recht eigenwillig: Simone Wagner, deren schwerwiegenden Anschuldigungen sich danach in Luft aufgelöst haben müssten, muss weiter in Gießen arbeiten – mit dieser Entscheidung sei sie keinesfalls einverstanden, lasse rechtliche Schritte prüfen. In der Behörde war gestern Abend für eine Stellungnahme niemand zu sprechen. ruh (ruh)

 

Artikel vom 02. Juli 2011, 03.21 Uhr (letzte Änderung 02. Juli 2011, 05.03 Uhr)

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Konflikt Klagen über Mobbing im Rathaus von Königsbrunn

 

szmtag

25. Juni 2011 12:00 Uhr

Konflikt

Klagen über Mobbing im Rathaus von Königsbrunn

 

Die Gewerkschaft Verdi erhebt schwere Vorwürfe gegen die Stadt Königsbrunn wegen des Führungsstils. Der Bürgermeister widerspricht. Von Marion Kehlenbach

Von außen glänzt die neue Rathausfassade, dahinter haben Mobbingvorwürfe der Gewerkschaft Verdi mächtig Staub aufgewirbelt.
Foto: Marion Kehlenbach

Gewerkschaftssekretär Hans Blöchl von Verdi (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) erhebt in einem Pressegespräch massive Vorwürfe gegen die Personalführung der Stadt Königsbrunn: Die Verwaltung werde streng hierarchisch geführt – wer dem Bürgermeister nicht passt, solle entfernt werden. Personalgespräche fänden überfallartig statt. Verträge müssten dann sofort unterschrieben werden. Der Personalamtsleiter drohe mit Problemen, falls ein Anwalt eingeschaltet werden würde. „Wer Schwäche zeigt, wird abserviert“, so Blöchl: „Eine Kollegin wurde regelrecht weggemobbt und ist jetzt in psychologischer Behandlung.“
Aktuell gäbe es vier Langzeitkranke, die nachweislich aufgrund ihrer Arbeitsbedingungen arbeitsunfähig sind. Entsprechende ärztliche Atteste lägen dem Gewerkschaftsmann vor.
Hans Blöchl hat eine Liste mit konkreten Vorfällen im Rathaus erstellt. „Ich habe lange überlegt, ob ich damit an die Öffentlichkeit gehen soll“, sagt er, aber schriftliche Anfragen von seiner Seite an den Personalleiter seien nicht beantwortet worden. Telefonisch habe er nur die Aussage erhalten, dass die Vorgänge an die Rechtsabteilung weitergeleitet werden. Auch dort sei man auf Terminanfragen nicht eingegangen.
Nun, befürchtet der Gewerkschaftsvertreter, „wird man im Rathaus wieder zeigen, wer der Herr im Haus ist“. Dennoch wird Blöchl konkret. Er sagt: Im April wird eine Mitarbeiterin vor allen Kollegen zu einer Rechtfertigung gezwungen und ihr der PC-Zugang gesperrt. Eine andere Mitarbeiterin wird über ihre Versetzung schriftlich informiert – per Einschreiben nach Hause. Auf der neuen Stelle hat man zunächst für sie weder Aufgaben noch Arbeitsplatz.
Betroffene bestätigen Vorwürfe
In einem anderen Fall ergab laut Verdi eine interne Revision, dass ein jahrelang praktiziertes Abrechnungsverfahren falsch ist. Blöchl: Der Mitarbeiterin wurde dieses schriftlich mitgeteilt – inklusive die Androhung eines Strafverfahrens, womit impliziert werde, dass die Sachbearbeiterin wissentlich falsch gehandelt oder sich sogar der Unterschlagung strafbar gemacht hätte.
Zwei Betroffene bestätigten in Gesprächen mit unserer Zeitung die von Verdi beschriebenen Vorgänge. „Intern kann man mit niemanden über die Probleme reden. Die werden nur kleingeredet“, so eine Betroffene.
Bürgermeister: Zu persönlichen Gesprächen bereit
Roland Klehr, Leiter Personalmanagement, ist im Urlaub. Auf Nachfrage stellte sich Bürgermeister Ludwig Fröhlich den von Verdi gemachten Vorwürfen. Blöchls Angriff über die Medien findet Fröhlich „stillos“, er sei immer zu persönlichen Gesprächen bereit. Zu einzelnen Vorgängen dürfe der Rathauschef nichts sagen und auf pauschale Vorwürfe gehe er prinzipiell nicht ein. Er weiß nicht, um wen es bei den Vorwürfen geht.
Zudem verweist Fröhlich auf positive Entwicklungen für die Mitarbeiter, etwa Arbeitszeitenregelungen. Aber dass ein Mitarbeiter über eine Umsetzung per Einschreiben informiert werde, ist auch in Fröhlichs Augen „nicht glücklich“. Und unvorbereitet sollte kein Mitarbeiter einen Änderungsvertrag unterschreiben müssen, bestätigt der Bürgermeister und fügt an: „Ich erwarte, dass alle Vorgänge bei uns im Haus korrekt abgewickelt werden.“
Beim Verdi-Vorwurf, „der Personalrat ist auffallend inaktiv“, wird Fröhlich allerdings heftig: „Das ist eine böswillige Unterstellung. Der Personalrat leistet gute Arbeit.“

http://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/Klagen-ueber-Mobbing-im-Rathaus-von-Koenigsbrunn-id15611131.html

 

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Polizei-Skandal in

Magdeburg???

 

 

Amtsmissbrauch


Hoher Polizist steht erneut


vor Gericht

 
 
erstellt 30.06.11, 21:24h
aktualisiert 30.06.11, 

22:44h

 

MAGDEBURG/MZ/MJ. Der ehemalige Vizechef der Polizeidirektion Nord, Klaus-Peter Deppe, steht erneut vor Gericht. Deppe, der wegen dreifachen Betruges zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde, soll einem Vermögensberater aufgrund seines Amtes als Polizeibeamter einen Vorteil verschafft haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, sein Amt in den Jahren 2007 und 2008 missbraucht und damit einen Vorteil erhalten zu haben.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hat Deppe seinen Vermögensberater damit beauftragt, seine offenen Kredite umzuschulden. Im Gegenzug habe Deppe dem Berater, der gleichzeitig eine Medienagentur betrieb, Aufträge von der Polizei versucht zu beschaffen. Dabei habe es sich um Konzepte für Öffentlichkeitsarbeit sowie Visitenkarten für 3.200 Beamte im Wert von knapp 120.000 Euro gehandelt. Zeugen bestätigten, dass Deppe bei der Auftragsvergabe versucht habe, Einfluss zu nehmen. Der Angeklagte bestreitet dies.

Mit dem Fall Deppe beschäftigte sich 2010 ein Untersuchungsausschuss des Landtags. In die Affäre waren auch der damalige Innenminister Holger Hövelmann sowie Staatssekretär Rüdiger Erben (beide SPD) verwickelt. Ein Abteilungsleiter im Innenministerium warf den beiden vor, früh von den Vorwürfen gegen Deppe gewusst zu haben. Diese bestritten das.

 


  szmtag 

Polizei-Skandal in Braunschweig???

 
Polizei-Skandal in Braunschweig???


Polizeiwillkür in Braunschweig

Einfach mal die Bude gefilzt

Braunschweiger Polizei nimmt Jugendlichen fest, der sich über eine Personenkontrolle beschwerte. Dann wird die Wohnung seiner Gastgeberin durchsucht - ohne Beschluss. Polizei nennt Darstellung "Blödsinn". VON KAI VON APPEN

So sieht es aus, wenn in Braunschweig die Bereitschaftspolizei Festnahmen übt. Wie es aussieht, wenn Streifenpolizisten bei Nacht und Nebel Ernst machen, ist nicht dokumentiert. Foto: dpa
HAMBURG taz | Zivilcourage gegen die Polizei kann unangenehme Folgen haben. Das musste Karl Schmidt* bei seinem Besuch in Braunschweig erfahren. Da er sich bei einer Personalienüberprüfung von Punks in der Braunschweiger Weststadt einmischte und diese kritisch hinterfragte, ist er offenbar selbst zum Ziel der Staatsmacht geworden.
Polizisten haben den ungewollten Zeugen laut Augenzeugen gegen eine Mauer gepresst und durchsucht und ihn anschließend in Gewahrsam genommen, beschlagnahmten die Wohnungsschlüssel in seiner Tasche und durchsuchten damit die Wohnung seiner Gastgeberin Nina Steffen*.
"Sie legten dabei weder einen Durchsuchungsbeschluss vor, der für eine solche Maßnahme notwendig wäre, noch gaben sie einen Grund an", sagen Besucher der Wohnungsinhaberin Nina Steffen. Das gute halbe Dutzend Polizisten habe trotz Protesten der Anwesenden das Eindringen mit "Gefahr in Verzug" begründet.
Die Besucher der Wohnung waren von der Polizeiaktion so verdutzt, dass sie selbst die Polizei anriefen, da sie einen Zusammenhang mit dem Eindringen und dem Verschwinden von Karl Schmidt vermuteten. "Diese verweigerte jegliche Information", sagt ein Betroffener. Daraufhin machten sich die Freunde zur Gefangenensammelstelle in der Braunschweiger Polizeiwache Friedrich-Vogtländer-Straße auf den Weg, wo die Lage erneut eskalierte. Vier Personen wurden festgenommen.
Die Betroffenen berichten, dass sie gewaltsam entkleidet wurden und Tritten sowie Schlägen ausgesetzt worden seien. "Ich wurde brutal festgenommen, weil ich Polizisten fragte, warum sie andere Menschen kontrollieren", sagt Karl Schmidt nach seiner Freilassung nach neun Stunden am nächsten Morgen."Wenn du nicht mit uns kooperierst, brechen wir dir den Arm oder machen dir die Hoden ab", sei ihm auf der Wache gedroht worden. Unter Zwang habe man ihm die Kleidung entrissen, ihn nackt fixiert und ihm eine Blutprobe abgenommen, sagt Schmidt.
Derartige Vorgehensweisen sind in Braunschweig offenbar kein Einzelfall. Norbert Fischer von der Fraktion der Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) in der Ratsversammlung, erinnert an einen Vorfall im April dieses Jahres, wo die Polizei ein Punktreffen von 100 Leuten aufgelöst und fünf Personen in Gewahrsam genommen hatte.
Eine Mutter aus Salzgitter hat inzwischen Strafanzeige gegen Polizisten erstattet, weil sich ihr 16-jähriger Sohn auf der Wache nackt ausziehen musste und von vier Polizisten traktiert worden sei. Ein Polizist habe ihm mit der Faust ins Gesicht, in den Nacken und die Magengrube geschlagen. Ein telefonischer Kontakt des Minderjährigen mit der Mutter sei verweigert worden und auch das Jugendamt sei von der Polizei nicht eingeschaltet worden. Das ergab die parlamentarische Aufarbeitung des Falls im Rat.
Während der Kriminaldienst in diesem Fall ermittelt, bezeichnet Braunschweigs Polizeisprecher Joachim Grande die neuen Vorwürfe als "Blödsinn". Der Sachverhalt sei nicht richtig dargestellt, sagt Grande. Die Jugendlichen hätten Parolen wie "Polizeistaat" gemalt. Wenn jemand mit dem Verhalten der Polizei nicht einverstanden sei, solle er "Ross und Reiter nennen und sich bei der Polizei melden", sagt Grande.
Dazu könnte es bald kommen: "Wir prüfen zurzeit, welche rechtlichen Schritte unsere Anwälte einleiten", sagt die betroffene Wohnungsinhaberin Nina Steffen.
*Namen geändert
www.taz.de



Polizei und Politik-Skandal


der CDU RLP???



Polizeidatenaffäre:


CDU-Politiker Billen ist


nicht mehr immun

 

 www.rhein-Zeitung.de

Polizeidatenaffäre: CDU-Politiker Billen ist nicht mehr immun

Rheinland-Pfalz - Plötzlich ging alles ganz einfach: CDU-, SPD- und Grünen-Abgeordnete hoben einmütig die Immunität des Parlamentariers Michael Billen (CDU) auf. Die geheime Sitzung des Landtagsplenums war ziemlich flott vorbei. Das hätte fast vergessen gemacht, welch unwürdiges Gezerre dieser Entscheidung vorausging.
Das Verfahren gegen Billen: Der CDU-Politiker aus Kaschenbach in der Eifel wird verdächtigt, sich illegal geheime Polizeidaten beschafft zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass er seine Tochter, eine Polizistin, zum Geheimnisverrat angestiftet hat. Das bestreitet der CDU-Rebell allerdings. Der Christdemokrat räumte lediglich ein, 2009 Daten aus einem Polizeicomputer bei seiner Tochter „abgegriffen“ zu haben. Billen kam so an Informationen über umstrittene Geschäftspartner der größtenteils landeseigenen Nürburgring GmbH.
Sein Fall wird am Landgericht Landau verhandelt. Zurzeit ist das Verfahren ausgesetzt, da das Oberlandesgericht Zweibrücken darüber entscheiden muss, ob sich der Vater und (die ebenfalls angeklagte) Tochter gemeinsam oder getrennt vor Gericht verantworten müssen. Angeblich soll in Kürze darüber befunden werden.
Die Vorgeschichte der Entscheidung: Die parlamentarische Immunität Billens wurde bereits 2010 aufgehoben. Da er aber per Direktmandat in den Landtag gewählt wurde, war er erneut vor Strafverfolgung sicher. Fakt ist: Bei der jüngsten Sitzung des Rechtsausschusses (der formal zuständig ist) stand das heikle Thema am vergangenen Freitag auf der Tagesordnung. Doch die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit für eine Aufhebung der Immunität kam nicht zustande, weil sich einige CDU-Abgeordnete enthielten. Der Billen-Vertraute Herbert Schneiders soll gar dagegen votiert haben. Dieser Vorgang brachte Rot-Grün auf die Palme. SPD-Fraktionschef Hendrik Hering nannte den Kurs der CDU „absurd“. Justitiar Clemens Hoch schäumte: „Maultaschendiebe werden mit aller Härte verfolgt, aber wenn jemand seine eigene Tochter mit reinreißt, flüchtet man in die Immunität.“ Grünen-Fraktionschef Daniel Köbler wartet bis heute auf eine Erklärung der CDU, warum sie die Aufhebung der Immunität zunächst blockierte.
Sogar in der CDU wurde interne Kritik laut. Das Verhalten der Abgeordneten im Ausschuss wurde als ungeschickt empfunden. Fraktionschefin Julia Klöckner geriet für ihre Linie unter Rechtfertigungsdruck. Die CDU begründet ihr Verhalten im Rechtsausschuss inzwischen damit, dass man die – in der zurückliegenden Legislaturperiode erfolgte – Aufhebung der Immunität einfach hätte verlängern können. Dem habe sich die SPD verweigert, um das Thema medienwirksam im Rechtsausschuss zu platzieren. Die SPD indes macht juristische Bedenken gegen eine rückwirkende Verlängerung des Immunitätsstaus' geltend.
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Polizei-Skandal??? 


Baby mit Schere erstochen


Polizistin erhält


mehrjährige Haftstrafe

 

29. Juni 2011, 11:10 Uhr


Baby mit Schere erstochen


Polizistin erhält


mehrjährige Haftstrafe


Sie brachte ihren Sohn zur Welt, erstach ihn mit einer Schere und vergrub die Leiche in einem Flussbett: Für diese Tat hat das Landgericht Verden eine Polizistin zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.
Verden - Eine Polizistin muss für vier Jahre und sechs Monate ins Gefängnis, weil sie ihr neugeborenes Baby mit einer Schere erstochen hat. Das Landgericht Verden verurteilte die Frau am Mittwoch wegen Totschlags. Sie hatte ihre Schwangerschaft geheim gehalten, weil das Kind von ihrem Ex-Freund stammte und sie bereits mit einem anderen Mann zusammenlebte.
Die Polizistin hatte den kleinen Jungen alleine in ihrem Haus in Scheeßel zur Welt gebracht und ihn getötet. Die Leiche versteckte sie in einer Box unter dem Gästebett. Später vergrub sie das tote Baby in einem Flussbett. Kurz darauf gestand sie die Tat Kollegen.

Anfang Februar hatte die Frau die Tat auch vor Gericht bereits zugegeben. Ihr Anwalt hatte während des Verfahrens eine entsprechende Erklärung der Angeklagten verlesen. Die Angeklagte könne sich selbst nur bruchstückhaft erinnern, hieß es darin. "Ich kann mir nicht richtig erklären, was im Juli 2010 wirklich passiert ist."

ulz/dpa



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Polizei-Skandal in Berlin???


Notruf abgewiesen -


Polizei-Ausbilder mit


Messer bedroht

 

Berliner Morgenpost

Sicherheit

Notruf abgewiesen - Polizei-Ausbilder mit Messer bedroht


Ein Dekan der Hochschule für Wirtschaft und Recht - hier studiert der Nachwuchs der Polizeiführung - ist am vergangenen Donnerstag durch die Entscheidung eines Mitarbeiters der Einsatzleitzentrale möglicherweise in Lebensgefahr gebracht worden.



Der Jurist war gegen 12 Uhr in einem S-Bahnzug der Linie 7 von einem Unbekannten bedroht worden. Als der Dekan 110 per Handy wählte, verwies der Beamte auf Zuständigkeit der Bundespolizei für den S-Bahnverkehr und legte auf. Der Täter konnte entkommen, zuvor hatte er damit gedroht, mehrere Menschen zu erstechen. Die Polizei bestätigte den Vorgang.
Nach Informationen dieser Zeitung war der Dekan im Zug kurz vor Einfahrt in den S-Bahnhof Grunewald mit dem Unbekannten aneinandergeraten, die verbale Auseinandersetzung eskalierte in wüsten Drohungen. Nachdem der Hochschul-Lehrer vergeblich um Hilfe der Kollegen der Länderpolizei gebeten hatte, wollte er den Aggressor am Flüchten aus dem Zug auf dem Bahnhof hindern. Zunächst gelang es ihm sogar, den Mann mit Hilfe von anderen Fahrgästen zu Boden zu ringen. Doch der Täter drohte mit einem Messer. Die Zeugen, die ihn festhalten wollten, ließen deshalb von ihm ab, der Unbekannte konnte entkommen. Anschließend erstattete der Dekan Strafanzeige bei der Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof. Dort wurde ihm endlich Gehör geschenkt und sofort ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ein Sprecher der Berliner Polizei sagte zu dem Vorfall: "Einen solchen Notruf aus der S-Bahn in Fahrtrichtung S-Bahnhof Grunewald hat es am 23. Juni mittags gegeben. Der in der Anfrage beschriebene angedrohte Messerangriff ist erst nach Ende des Gesprächs erfolgt, war dem aufnehmenden Beamten mithin nicht bekannt. Die Bearbeitung des 110-Notrufs durch den aufnehmenden Polizeikommissar weist dennoch Mängel auf, denen wir selbstverständlich nachgehen."
Ein Ermittler schüttelt den Kopf. "Es ist unerheblich, ob die Messerdrohung in dem Gespräch erwähnt wurde oder nicht. Ein Bürger erbittet Hilfe. Nach all den Zwischenfällen der vergangenen Wochen hätte der Berliner Polizist nicht auf die Bundespolizei verweisen sollen, sondern als anständiger Freund und Helfer diese sofort selbst zum Ort schicken müssen, um Zeit zu sparen. Wie oft muss ein Opfer denn telefonieren?"
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1684553/Notruf-abgewiesen-Polizei-Ausbilder-mit-Messer-bedroht.html



Polizei-Skandal in Bayern??? Polizistin mit „Kaffeemaschinen-Tick“

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
merkur-online
  • Artikel publiziert am: 08.06.11
    Datum: 29.06.2011 - 10.16 Uhr
    Quelle: http://www.merkur-online.de/lokales/freising/polizistin-kaffeemaschinen-tick-1276690.html

Polizistin mit „Kaffeemaschinen-Tick“


Freising - Mit betrügerischen Kaffeemaschinen-Umtauschaktionen hat sich eine 34-jährige Polizeibeamtin aus Roßbach im Landkreis Rottal-Inn ein Zusatzsalär zu ihrem Gehalt verschafft.
Das brachte ihr zunächst die Suspendierung vom Dienst, ein Disziplinarverfahren und eine Verurteilung durch das Freisinger Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe ein. In der Berufung vor der 5. Strafkammer des Landshuter Landgerichts kam sie mit einer Geldstrafe in Höhe von 5200 Euro nicht nur glimpflicher davon, sondern hat auch ihre Position für das anstehende Disziplinarverfahren verbessert.
In Freising war die Polizeibeamtin vor gut einem Jahr wegen elf Fällen des Betrugs und zwei Fällen des versuchten Betrugs zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt worden. Der Vorwurf: Sie habe seit 2009 Kaffeemaschinen der Marke „Dolce Gusto“ günstig über das Internet ersteigert oder bei Sonderaktionen erworben und sie dann - meistens unter Vorlage von gefälschten Bons - bei den Niederlassungen eines Elektromarkts wegen angeblicher Mängel zurückgebracht und sich den Ladenpreis in bar erstatten lassen. 20 bis 70 Euro habe sie pro Maschine abgezockt - insgesamt etwa 1400 Euro.
Aufgeflogen war die Masche im Herbst 2009 in der Freisinger Filiale des Elektromarkts, wo die Schwester der Polizistin versuchte, zwei Maschinen umzutauschen. Die 34-Jährige wurde dann Ende Oktober in Neu-Ulm festgenommen. Die Ermittlungen ergaben, dass sie allein im Internet 44 Kaffeemaschinen ersteigerte - ihre Schwester, die offenbar mit eingestiegen war, weitere 24. Die Umtauschaktionen, so musste der Polizei-Sachbearbeiter einräumen, seien der „Kundin“ leicht gemacht worden: Es sei nicht überprüft worden, ob die Maschinen wirklich defekt waren und teilweise überhaupt nicht, welche Maschinen sich in den Originalkartons befunden hätten. Zum Teil habe es sich um ganz andere Marken, dann wieder um gebrauchte Maschinen gehandelt.
In der Berufungsverhandlung argumentierte die 34- Jährige damit, dass ihr damals nicht klar gewesen sei, welche disziplinarischen Folgen die Verurteilung nach sich gezogen hätte. Sie räumte einen Teil der vorgeworfenen Umtauschfälle ein. Für ihre Taten machte sie dabei ihre schlechte psychische Verfassung verantwortlich: Erst die Trennung von ihrem Lebensgefährten, dann sei sie auf der Dienststelle gemobbt worden und am Ende bei einem Einsatz wegen einer Amokfahrt in Lebensgefahr geraten. Seit Dezember befinde sie sich in psychiatrischer Behandlung. „Fix und fertig“ sei sie bei einem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik wegen ihrer Depressionen gewesen. „Da bin ich ins Internet, ich habe überall mitgeboten und gesteigert. Aber es ging mir nicht ums Geld, mir hat’s einfach die Sicherungen rausgehauen“, so die 34-Jährige.
Die Berufungskammer sah zahlreiche Milderungsgründe und verhängte für die letztlich verbliebenen Fälle eine Geldstrafe von 130 Tagessätzen à 40 Euro. Es handle sich zwar um gewerbsmäßigen Betrug, so der Richter, jedoch nicht in „besonders schwerem Fall“, weil ein erhebliches Mitverschulden des Elektromarktes vorliege. Strafmildernd hätten sich zudem das Geständnis, die durch die gesundheitliche Situation verminderte Schuldfähigkeit und der letztlich geringe Schaden ausgewirkt.
szmtag



Polizei-Skandal in


Dresden???

www.taz.de

Dresdner


Handyüberwachung


Gespräche mitgehört?


Der Polizeipräsident geht, neue Details kommen. Der sächsische Innenminister kann nicht ausschließen, dass bei der Überwachung auch Telefonate mitgeschnitten wurden. VON W. SCHMIDT & P. WRUSCH


Seine Telefonate wurden sicher nicht mitgehört: Sachsens Innenminister Markus Ulbig. Foto: dapd

BERLIN taz | Dresdner Salami: Stück für Stück werden neue Details der Überwachung von Demoteilnehmern im Februar bekannt. Auf mehrfache Nachfrage konnten am Montag der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU), Justizminister Jürgen Martens (FDP) und Landespolizeichef Bernd Merbitz im Innenausschuss des Landtags nicht ausschließen, dass bei der Anti-Nazi-Demo ein sogenannter IMSI-Catcher zum Einsatz gekommen sein könnte und so möglicherweise auch Gespräche mitgehört wurden. Das erfuhr die taz übereinstimmend von mehreren Teilnehmern der Sondersitzung des Ausschusses.

Ein IMSI-Catcher ist ein Gerät, mit dem zunächst ermittelt werden kann, wem ein bestimmtes Handy in der Umgebung gehört. Dafür wird die sogenannte IMSI-Kennung auf der SIM-Karte des Handys abgefischt. Mit einer Nachfrage beim Mobilfunkanbieter können dann die Telefonnummer und der Anschluss-Inhaber ermittelt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen sowohl Verfassungsschützer als auch die Polizei einen IMSI-Catcher einsetzen.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und die beiden anderen Geheimdienste des Bundes haben nach den Anschlägen vom 11. September 2001 die Befugnis für den Einsatz solcher Geräte zur Terrorbekämpfung erlaubt bekommen. Von 2002 bis 2009 haben die Geheimdienste des Bundes 81 mal einen IMSI-Catcher eingesetzt. Genehmigen muss eine solche Maßnahme die sogenannte G-10-Kommission des Bundestags - bzw. bei den Länderverfassungsschutzämtern die entsprechende Landtagskommission.

Es gibt allerdings auch IMSI-Catcher, mit denen nicht nur die Besitzer eines bestimmten Handys ermittelt werden können, sondern auch Gespräche mitgehört werden können. "Ich habe den Verdacht, dass am 19. Februar in Echtzeit Handys überwacht wurden", sagte Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Grünen im sächsischen Landtag.

Genauere Details über den möglichen Einsatz von IMSI-Catchern in Dresden waren am Montag nicht zu erfahren. Aber so war das schon die vergangenen Tage: Scheibe für Scheibe kommt die ganze Wahrheit raus.



 

Polizei-Skandal in



Sachsen???




Dresden



Polizeichef nach



Handydaten-Erfassung



abgelöst

 
Politik - 27 | 6 | 2011

Dresden


Polizeichef nach Handydaten-


Erfassung abgelöst


Demo vor einer Sondersitzung des sächsischen Innenauschusses und des Verfassungs- Rechts- und Europaauschusses im Landtag in Dresden.
Foto: dpa
Sachsens Innenminister Ulbig hat den Dresdner Polizeipräsidenten Dieter Hanitsch abberufen. Offizieller Grund: „interne Informationsdefizite“. Gemeint ist die Erfassung von einer Million Handydaten am Rande einer Demo gegen Rechts.
Wegen der massenhaften Erfassung von Handy-Daten in Sachsen ist der Dresdner Polizeipräsident Dieter Hanitsch von seinem Posten abberufen worden. Dies teilte Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Montag der Nachrichtenagentur dapd in Dresden am Rande einer nichtöffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses mit. Als Grund für die Entscheidung nannte er interne „Informationsdefizite“.
Die sächsischen Behörden hatten am Rande der Demonstration mit 17.000 Menschen gegen geplante Neonazi-Aufmärsche am 19. Februar massenhaft Handy-Daten mit einer sogenannten Funkzellenabfrage erfasst. Bei der Demonstration war es zu schweren Krawallen gekommen, bei denen 112 Polizisten verletzt wurden. Die Polizei begründete die Erfassung der Handy-Daten mit der Bekämpfung schwerer Straftaten.
Ulbig sagte, Hanitsch habe zum Vorgehen der Ermittler in dem Fall bis Freitag vergangener Woche nicht alle nötigen Informationen bereitgestellt. Nähere Angaben dazu machte er nicht. Nach Bekanntwerden der Handy-Daten-Ausspähung hatte die CDU/FDP-Landesregierung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich am Freitag einen Bericht des Innen- und Justizresorts vorgelegt.
Darin wird die Erhebung von mehr als einer Million Handy-Daten in mehreren Stadtteilen eingeräumt. Ins Visier der Ermittler gerieten dabei auch Blockierer, friedliche Demonstranten, Anwohner, Politiker und Journalisten. Die Polizei nutzte die Daten in mehreren Dutzend Fällen zunächst auch für Ermittlungen gegen Blockierer.
Die Regierung verteidigte die Aktion als grundsätzlich notwendig und rechtmäßig. Tillich kritisierte jedoch, der Umgang mit nicht benötigten Daten sei zu lange offen gelassen worden. Scharfe Kritik an dem Vorgehen der Polizei kam von Opposition und Datenschützern.
Nach Angaben des Innenministeriums wird Hanitsch versetzt. Er soll mit sofortiger Wirkung die Landespolizeidirektion Zentrale Dienste übernehmen. (dapd)
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26. Juni 2011, 08:22 Uhr

Bayerns Polizei setzte wiederholt umstrittenen Computer-Trojaner ein

Weit häufiger als bislang angenommen hat die Polizei den sogenannten Bayerntrojaner zur Ausspähung verdächtiger Computer eingesetzt. Das Münchner Justizministerium räumte auf eine Anfrage der Grünen ein, dass die umstrittene Spionage-Software zwischen 2009 und 2010 insgesamt fünfmal in Augsburg, Nürnberg, München und Landshut zur Anwendung kam. Dabei sollten Straftaten wie banden- und gewerbsmäßiger Betrug oder Handel mit Betäubungs- und Arzneimitteln aufgeklärt werden.
Die Software ermöglicht es den Ermittlern, Internettelefonate und Chat-Verkehr abzufangen sowie Hunderte Fotos von der Bildschirmoberfläche zu speichern. Die Rechtslage ist strittig, ein 2008 vorgelegter Gesetzentwurf aus Bayern war im Bundesrat gescheitert. Das Landgericht Landshut hatte im Januar einen derartigen Lausch angriff des LKA Bayern als rechts widrig eingestuft (SPIEGEL 9/2011). Die Fahnder fanden trickreiche Wege zum Aufspielen der Trojaner: Einmal half der Zoll am Münchner Flughafen, einmal wurde der Spion per Remote-Installation aufgespielt, dreimal nutzten die Ermittler das Durcheinander einer Hausdurchsuchung.

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Beamten-Skandal 1. Klasse??? Waffenlieferung verhindert Zöllner siegt vor Gericht!!!

 

 

Rhein-Main - 9 | 6 | 2011

Waffenlieferung verhindert

Zöllner siegt vor Gericht


Die Schalter sollten als Zünder für Atomwaffen dienen.
Foto: dpa
Von Ralf Pasch
Ein junger Zollsekretär vereitelt am Frankfurter Flughafen die Ausfuhr von Atomwaffenzünder in den Iran. Doch statt einer Belobigung wird Stefan R. von seinem Dienstherrn entlassen – wegen Kompetenzüberschreitung.
Die Entlassung eines Frankfurter Zollbeamten, der die Lieferung von Atomwaffenzündern in den Iran verhindert hatte, ist hinfällig. Das entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Mittwoch.
Während einer umfangreichen Beweisaufnahme, bei der diverse Zeugen gehört wurden, habe sich „wenig Belastendes“ gefunden, sagte Vorsitzender Richter Thomas Dittmann. Dem ehemaligen Zollsekretär, der am Flughafen gearbeitet hatte, wurden 13 Dienstvergehen zur Last gelegt, fünf davon treffen nach der ersten Prüfung durch den 1. Senat des VGH nicht zu. „Das spricht dafür, dass die Beurteilung des Dienstherren fehlerhaft war“, so Dittmann. Im Kern werde Stefan R. vorgeworfen, so der Richter salopp, „dass er genervt hat“.
Auslöser für einen inzwischen seit Jahren andauernden Gerichtsstreit um den Beamtenstatus von Stefan R. war ein Vorfall im Jahre 2002. Der frisch gebackene Zollsekretär hatte damals den Anruf einer Kronberger Firma entgegengenommen, die festgestellt hatte, dass von ihr gefertigte Hochfrequenzschalter nicht – wie vom Kunden angegeben – für medizinische, sondern für militärische Zwecke eingesetzt werden sollten. Stefan R. schaltete das Zollkriminalamt (ZKA) und das Bundeskriminalamt (BKA) ein; ein Spezialkommando beschlagnahmte die Schalter wenig später.
Was eigentlich Anlass für eine Belobigung und damit der künftigen Karriere dienlich gewesen wäre, hatte für den jungen Zöllner überraschenderweise ganz andere Folgen: Er wurde entlassen, weil er nach der Meinung seiner Vorgesetzten mit seinen Anrufen bei ZKA und BKA seine Kompetenzen überschritten hatte. „Mangelnde Bewährung“ lautete die offizielle Begründung. Seit 2005 ist der inzwischen 32-Jährige arbeitslos und lebt heute von Hartz IV, sagte er am Mittwoch in Kassel vor Gericht.
Er war gegen seine Entlassung zunächst vor das Verwaltungsgericht in Frankfurt gezogen, dort wurde sie aus formalen Gründen aufgehoben. Die Sache landete vor dem VGH und später vor dem Bundesverwaltungsgericht, das sie zur erneuten Entscheidung nach Kassel zurückverwies. Seit dem vergangenen Jahr läuft nun die Beweisaufnahme, auch am Mittwoch wurden weitere Zeugen aus dem ehemaligen Kollegenkreis vor dem Verwaltungsgerichtshof gehört.
Die Liste der 13 Vorwürfe, die die Bundesfinanzdirektion gegen Stefan R. erhebt, wirkt banal: Es geht in den Vorhaltungen darum, ob er die richtige Dienstmütze getragen hat, ob seine persönliche Sachen im Büro herumlagen, ob er seine Waffe verdeckt oder offen getragen hat. Auch ein an der Uniform getragenes Abzeichen der Gewerkschaft der Polizei – im Dienst nicht zugelassen – spielte eine Rolle in diesem Verfahren.
Diese Vorwürfe seien hauptsächlich aus einer bestimmten Schicht des Frankfurter Zolls geäußert worden, erklärte Florian Hupperts, Anwalt des 32-Jährigen, am Mittwoch vor Gericht. In anderen Schichten hätte sein Mandant keinerlei Probleme mit den Kollegen gehabt. Das lege den Verdacht auf Mobbing nahe.
Eine vom Gericht angeregte gütliche Einigung, die darauf hinauslaufen sollte, dass der geschasste Beamte einen tariflichen Job in der Bundesfinanzdirektion annimmt, scheiterte. Stefan R.s Ziel ist weiterhin, in das Beamtenverhältnis zurückzukehren. „Ich wüsste nicht wie ich beim Zoll als Angestellter arbeiten sollte.“ Deshalb musste Hessens höchstes Verwaltungsgericht eine Entscheidung fällen.
Obwohl der 1. Senat schließlich die Entlassung für ungültig erklärte, weil „Pflichtverletzungen teilweise nicht erwiesen beziehungsweise zum Teil von ihm nicht schuldhaft begangen wurden“, ist Stefan R. nicht automatisch wieder Beamter. Sein früherer Dienstherr, der ihn auf die Straße gesetzt hatte, muss nun erneut über seine Eignung als Beamter entscheiden. „Ich würde am liebsten schon morgen wieder arbeiten, doch das Urteil ist noch nicht rechtskräftig“, sagte Stefan R. nach der Urteilsverkündung.
Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau





Eilmeldung:




ISLAMISTEN-POLIZEI-


SKANDAL IN HESSEN???



Erst Polizist, jetzt


Islamist???


 
Stand: 09.06.2011 00:00 Uhr
NDR-Info


ISLAMISTEN-POLIZEI-SKANDAL


IN HESSEN???


Erst Polizist, jetzt Islamist


von Franz Feyder & Jürgen Webermann, NDR Info
  Detailansicht des Bildes Abu Bilal - hier auf einem Internet-Screenshot - konvertierte zum Islam. Obwohl er im Internet gefährliche Botschaften verbreitet, erhält er immer noch einen Großteil seiner Polizei-Bezüge. Roman R. war einmal ein Aushängeschild für Frankfurts Polizei. Jung, dynamisch, eloquent und kameratauglich. Der Hessische Rundfunk begleitete ihn vor drei Jahren im Rahmen der Sendereihe "Polizeireport". Damals war R. Beamter im Kriminaldauerdienst und in Zivil unterwegs auf Frankfurts Straßen. Er sei ein "Sportfanatiker", erzählte er den Journalisten freimütig. Einmal pro Woche leitete er das Boxtraining der Frankfurter Polizei.
Inzwischen dürften seine Vorgesetzten es bereuen, den Beamten so in Szene gesetzt zu haben. Der 40-Jährige ist jetzt in anderer Mission unterwegs. Seine Eloquenz nutzt er, um zu predigen. Roman R. ist zum Islam konvertiert, einer Religion, die seiner Meinung nach im Westen von vielen Menschen "gedemütigt" wird und über die "Lügen" verbreitet würden. Immer wieder wirft er aber auch Muslimen vor, unislamisch zu handeln, etwa Frauen, die sich nicht verhüllen wollen oder das Verhüllungsgebot zu liberal auslegen: "Knallenge Jeans und nur ein Tuch auf dem Kopf - ist das das, was Allah von uns möchte? Wohl kaum!" Und weiter: "Dass Frauen vergewaltigt werden, hat auch damit zu tun, weil sie ihre Reize zeigen."

"Dawa FFM"-Anhänger gelten als Islamisten

  Detailansicht des Bildes Niedersachsens Verfassungsschutz-Präsident Hans-Werner Wargel warnt vor den Salafisten. Der Salafismus richte sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung. Diese Thesen verbreitet Roman R. unter dem Namen "Abu Bilal", das hat der hessische Verfassungsschutz bestätigt. Der Prediger hat zumindest enge Kontakte zum Netzwerk "Dawa FFM", einer Gruppe, die die hessischen Behörden möglichst verbieten wollen. Die "Dawa FFM" und ihre Botschaften sollen, so der Vorwurf, im Februar den Kosovo-Albaner Arid U. zumindest animiert haben, am Frankfurter Flughafen auf US-Soldaten zu schießen. Zwei Menschen wurden damals getötet, das Attentat galt als das erste in Deutschland mit islamistischem Hintergrund.
Die Anhänger der "Dawa FFM" gelten in Behördenkreisen längst als Islamisten. Sie seien, so der hessische Verfassungsschutz, "Salafisten" - eine Strömung, für die der Chef des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, Hans-Werner Wargel, deutliche Worte findet: "Der Salafismus richtet sich gegen unsere verfassungsmäßige Ordnung. Er möchte hier in Deutschland einen Gottesstaat aufbauen. In einem solchen Gottesstaat würden danach nur die Gesetze und Regeln der Scharia gelten und nicht mehr die Gesetze, die von Menschen oder Parlamenten gemacht sind.“

"Habe ich genug vorausgeschickt?"

Auch der aktuelle hessische Verfassungsschutzbericht geht auf die "Dawa FFM" ein: Es lägen Anhaltspunkte vor, wonach sich der Frankfurter Verein "gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet". Zielgruppen seien vor allem junge Muslime und Konvertiten - so wie Roman R. alias Abu Bilal. Mit NDR Info will er über seinen Weg zum Islam nicht sprechen. Das ließ Roman R. über seinen Anwalt ausrichten. In seinen Predigten aber deutet er zumindest an, was ihn zum Salafismus gebracht hat. Demnach war es auch der Polizeidienst und die zum Teil enorme Belastung, die die Arbeit für die Beamten bedeutet. "Bis ich eines Tages nachgedacht habe: Du hast jetzt bestimmt 200 Tote in Deiner Hand gehabt. Aber was ist mit Dir selber? Wann und wie wird er mich holen? Habe ich genug vorausgeschickt?"
Seine Ansprachen verbreitet Roman R. vorwiegend über das Internet, in Zusammenarbeit mit "Dawa FFM". Anlass für strafrechtliche Ermittlungen hat R. darin offenbar noch nicht gegeben. In Hessen ist lediglich von dienstrechtlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit seinem Status als Polizeibeamter die Rede. Über den Ausstieg aus dem aktiven Dienst will die Polizei nichts sagen.

Den Recherchen von NDR Info zufolge

erhält Roman R. aber noch einen Großteil

seiner Bezüge - so finanziell vom Staat

ausgestattet, kann er sich ganz seiner

religiösen Arbeit widmen.

Verfassungsschutz hat Salafisten im Visier

Diese Arbeit führte ihn auch nach Hamburg. Über ein Reisebüro in der Innenstadt hat er nach Informationen von NDR Info Pilgerfahrten nach Saudi-Arabien organisiert - den Hamburger Behörden ist er deshalb ebenfalls bekannt. Die Zielgruppe der Pilgerfahrten: vor allem junge, männliche Muslime. Diese Aktivitäten beobachten die Behörden mittlerweile genau. Niedersachsens Verfassungsschützer Wargel hält den Salafismus und seine netzwerkartig organisierten Missionierungsgruppen gar für die "dynamischste" Richtung unter den Islamisten.
Viele muslimische Verbände haben sich von den Thesen der Salafisten und ihrer Religionsauslegung distanziert. In Niedersachsen will die Schura, also der Landesverband der muslimischen Vereine, an Präventionsprojekten mitarbeiten, so Wargel. Die Schura-Verantwortlichen wollten verhindern, dass junge Männer durch salafistische Prediger oder Vereine radikalisiert würden. Eine Befürchtung, die auch der hessische Verfassungsschutz im Zusammenhang mit "Dawa FFM" äußert. Im aktuellen Bericht heißt es: "Insbesondere die immer wieder geforderte Abgrenzung von der Mehrheitsgesellschaft befördert eine immer stärkere Verstrickung in extremistische Kreise sowie die Verfestigung eines Freund-Feind-Denkens." Roman R. alias Abu Bilal wird in dem Bericht zwar nicht ausdrücklich erwähnt. Seinen Ex-Kollegen dürfte der Polizist außer Dienst aber wegen seiner Zusammenarbeit mit "Dawa FFM" trotzdem eine Menge Sorgen bereiten.



Polizei-Skandal in NRW??? Diebstahl? Polizist von Kollegin verdächtigt

 
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Diebstahl? Polizist von Kollegin


verdächtigt

 

(hp) |  09.06.2011, 17:34 Düren. Die Vorwürfe sind schwerwiegend. Ein 46 Jahre alter Polizeibeamter hatte sich vor dem Dürener Schöffengericht zu verantworten, Ausgerechnet einem Freund und Helfer warf die Staatsanwaltschaft vor, lange Finger gemacht zu haben.

Mehr noch: Der Vorfall soll sich während eines Einsatzes zugetragen haben und das Opfer sei, so die Anklage, eine alte Frau gewesen, die offenbar eine Kellertreppe hinabgestürzt ist und an den Folgen ihrer Verletzungen verstarb. Der Angeklagte weist diese Vorwürfe entschieden zurück.

Einem Vorgesetzten anvertraut

Der Fall war ins Rollen gekommen, nachdem eine 29-jährige Kollegin, die gemeinsam mit dem Angeklagten ein Einsatzteam bildete, sich einem Vorgesetzen anvertraut hatte, weil sie den Verdacht hatte, ihr Kollege hätte in der Wohnung der verletzten Frau aus deren Geldbörse 70 Euro gestohlen. Vor Gericht schilderte sie, dass sie nach diesem schlimmen Verdacht nicht gewusst hätte, wie sie selbst damit ungehen sollte.

Ausgangspunkt war ein Einsatz in einem Haus an der Aachener Straße. Dort war gegen 19 Uhr im Keller eine in Folge eines offensichtklichen Treppensturzes schwer verletzte und stark blutende Frau gefunden worden. Andere Hausbewohner erklärten, das Unfallopfer nicht zu kennen. Allerdings fanden die Polizeibeamten in der Jacke der Frau Schlüssel zur Erdgeschosswohnung.

Zwei verschwundene Geldscheine

Während die Verletzte im Rettungswagen versorgt wurde, suchten der jetzt Angeklagte und seine Kollegen nach Ausweisen und anderen Indizien. Als die Beamtin die Krankenhauskarte im Portemonaie des Opfers suchte, sei ihr aufgefallen, das zwei Geldscheine, die sie bei der Suche nach dem Personalausweis in der Börse gesehen hatte, verschwunden waren,

Allerdings wurde das Geld, 70 Euro in einem 50er und einem 20er Euro-Schein, nicht gefunden. Der Angeklagte musste sich noch während des Dienstes einer gründlichen Leibesvisitation unterziehen. Auch eine Hausdurchsuchung und die Durchsuchung seines Wagens blieben erfolglos.

Das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Hans-Georg Wingen sprach den Angeklagten frei, da es «keine direkten Beweise für die Vorwüfe» gebe. Und die Indizien reichten dem Gericht nicht für eine Bestrafung. Daran änderte auch ein inzwischen rechtskräftiger Strafbefehl gegen den 46-jährigen nichts, weil dessen Arbeitszeitkonto offenbar nicht korrekt geführt worden war.

Mit dem Urteil folgte das Gericht dem Antrag des Verteidigers. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft hatte ein Jahr und sechs Monate gefordert


 

Polizei-Skandal in


Hamburg???

 

 

Hamburg


Polizei ermittelt gegen


Beamten der Davidwache?

 



 


Hamburger Abendblatt
Hamburg



Polizeibeamter zu 14-monatiger Bewährungsstrafe verurteilt

 

 

 10.06.2011

Polizeibeamter zu 14-monatiger Bewährungsstrafe verurteilt

Von HELMUTH RIeWE UND KAI Purschke
Oldenburg·Bookholzberg. Der 58-jährige Polizist aus Bookholzberg ist gestern vor dem Landgericht Oldenburg wegen sexueller Nötigung einer 43-jährigen Ganderkeseerin zu einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten verurteilt worden. Die Richter gingen nach zweitägiger Verhandlung davon aus, dass der nicht vorbestrafte Angeklagte bei seinem Übergriff vom 28. Oktober 2010 auf der Bookholzberger Polizeiwache die schutzlose Lage seines Opfers ausgenutzt hatte. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, wird der 58-Jährige automatisch aus dem Beamtenverhältnis entlassen.
 
 

Vergeblich hatten sich daher gestern die beiden Verteidiger des Angeklagten darum bemüht, für ihren Mandanten eine Strafe von unter einem Jahr zu erreichen. Dabei räumten die Anwälte ein, dass es sich bei der Tat um ein völlig unverständliches Verhalten ihres Mandanten gehandelt habe. Schließlich war die Frau als Zeugin auf die Bookholzberger Wache geladen worden, als es an jenem Tag zu dem Übergriff im Sozialraum gekommen war.
Das Gericht, führten die Verteidiger aus, solle bei seiner Entscheidung berücksichtigen, dass dem 58-Jährigen ein disziplinarisches Verfahren bevorstehe, bei dem über seinen Verbleib im Staatsdienst zu entscheiden sei. Ein solches Verfahren sei allerdings nur möglich, wenn die Verurteilung im Strafverfahren unter einem Jahr bleibe. Mit der Möglichkeit, den sexuellen Missbrauch des Bookholzberger Polizeibeamten als "minder schweren Fall" einzustufen, stehe dem Gericht ein entsprechendes Instrumentarium zur Verfügung.
Doch in der sorgfältigen Urteilsbegründung lehnten es die Oldenburger Richter ab, den sexuellen Übergriff des Polizeibeamten als "minder schweren Fall" zu behandeln. Zwar seien Sexualstraftaten dieser Art juristisch nur schwer einzustufen. Zudem gebe es - zum Glück - keinen vergleichbaren Fall, in dem es seitens eines Polizisten im Dienst zu einer solchen sexuellen Nötigung gekommen sei.
Bei einem einfachen Kuss auf die Wange, sagte der Vorsitzende Richter, hätte es für die Kammer womöglich Ermessensspielräume gegeben. Doch in diesem Fall habe der Angeklagten nicht nur den Zungenkuss mit seinem Opfer gesucht, sondern auch noch dessen Brust freigelegt und daran geleckt. "Und das auf einer Polizeiwache. Das war eine unfassbare Situation", rügte der Vorsitzende Richter das Verhalten des Angeklagten.
Nach der Anhörung des Opfers als Zeugin sei es für das Gericht eindeutig gewesen, dass die Frau aus Angst und Hilflosigkeit die sexuellen Attacken des 58-Jährigen über sich hatte ergehen lassen. Da sie sich allein mit dem Angeklagten in der Polizeiwache befunden hatte und deren Außentür von außen nicht zu öffnen gewesen sei, habe die Frau zu Recht von ihrer Schutzlosigkeit ausgehen müssen.
Zudem sei dem Angeklagten bei seinem sexuellen Übergriff deutlich gewesen, dass sein Opfer mit seinen Zudringlichkeiten keineswegs einverstanden war. So habe die Mutter dreier Kinder einmal abwehrend die Hände vor sich gehalten und sich bei seinen Attacken beiseite gedreht. Außerdem habe sie verbal immer wieder versucht, das für sie schreckliche Geschehen zu beenden. Dies sei ihr erst gelungen, nachdem sie mit einem deutlichen "Schluss jetzt!" den sexuellen Übergriffen des Beamten ein Ende gesetzt hatte.
Wie Ilka Rademacher von der Polizeidirektion Oldenburg gestern auf Nachfrage erklärte, werde der Polizist - sobald das Urteil rechtskräftig ist - aus dem Dienst entlassen. Er verliert dann auch sämtliche Pensionsansprüche. "Das ist die dienstrechtlich härteste Strafe", sagte sie.

Staatsanwaltschaft klagt Polizeioberkommissar und Prostitutions-Ring an

 

Staatsanwaltschaft klagt Polizeioberkommissar und Prostitutions-Ring an

 

Neuwied/Koblenz - Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen einen 57-jährigen Polizeioberkommissar aus Straßenhaus, einen 63-jährigen selbständigen Kaufmann aus Kleinmaischeid sowie drei Frauen im Alter zwischen 36 und 26 Jahren aus Dierdorf, Limburg und Kleinmaischeid Anklage erhoben.

http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Staatsanwaltschaft-klagt-Polizeioberkommissar-und-Prostitutions-Ring-an-_arid,260584.html



Beamten-Skandal 1. Klasse??? Waffenlieferung verhindert Zöllner siegt vor Gericht!!!

 

 

Rhein-Main - 9 | 6 | 2011

Waffenlieferung verhindert


Zöllner siegt vor Gericht


Die Schalter sollten als Zünder für Atomwaffen dienen.
Foto: dpa
Von Ralf Pasch
Ein junger Zollsekretär vereitelt am Frankfurter Flughafen die Ausfuhr von Atomwaffenzünder in den Iran. Doch statt einer Belobigung wird Stefan R. von seinem Dienstherrn entlassen – wegen Kompetenzüberschreitung.
Die Entlassung eines Frankfurter Zollbeamten, der die Lieferung von Atomwaffenzündern in den Iran verhindert hatte, ist hinfällig. Das entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Mittwoch.
Während einer umfangreichen Beweisaufnahme, bei der diverse Zeugen gehört wurden, habe sich „wenig Belastendes“ gefunden, sagte Vorsitzender Richter Thomas Dittmann. Dem ehemaligen Zollsekretär, der am Flughafen gearbeitet hatte, wurden 13 Dienstvergehen zur Last gelegt, fünf davon treffen nach der ersten Prüfung durch den 1. Senat des VGH nicht zu. „Das spricht dafür, dass die Beurteilung des Dienstherren fehlerhaft war“, so Dittmann. Im Kern werde Stefan R. vorgeworfen, so der Richter salopp, „dass er genervt hat“.
Auslöser für einen inzwischen seit Jahren andauernden Gerichtsstreit um den Beamtenstatus von Stefan R. war ein Vorfall im Jahre 2002. Der frisch gebackene Zollsekretär hatte damals den Anruf einer Kronberger Firma entgegengenommen, die festgestellt hatte, dass von ihr gefertigte Hochfrequenzschalter nicht – wie vom Kunden angegeben – für medizinische, sondern für militärische Zwecke eingesetzt werden sollten. Stefan R. schaltete das Zollkriminalamt (ZKA) und das Bundeskriminalamt (BKA) ein; ein Spezialkommando beschlagnahmte die Schalter wenig später.
Was eigentlich Anlass für eine Belobigung und damit der künftigen Karriere dienlich gewesen wäre, hatte für den jungen Zöllner überraschenderweise ganz andere Folgen: Er wurde entlassen, weil er nach der Meinung seiner Vorgesetzten mit seinen Anrufen bei ZKA und BKA seine Kompetenzen überschritten hatte. „Mangelnde Bewährung“ lautete die offizielle Begründung. Seit 2005 ist der inzwischen 32-Jährige arbeitslos und lebt heute von Hartz IV, sagte er am Mittwoch in Kassel vor Gericht.
Er war gegen seine Entlassung zunächst vor das Verwaltungsgericht in Frankfurt gezogen, dort wurde sie aus formalen Gründen aufgehoben. Die Sache landete vor dem VGH und später vor dem Bundesverwaltungsgericht, das sie zur erneuten Entscheidung nach Kassel zurückverwies. Seit dem vergangenen Jahr läuft nun die Beweisaufnahme, auch am Mittwoch wurden weitere Zeugen aus dem ehemaligen Kollegenkreis vor dem Verwaltungsgerichtshof gehört.
Die Liste der 13 Vorwürfe, die die Bundesfinanzdirektion gegen Stefan R. erhebt, wirkt banal: Es geht in den Vorhaltungen darum, ob er die richtige Dienstmütze getragen hat, ob seine persönliche Sachen im Büro herumlagen, ob er seine Waffe verdeckt oder offen getragen hat. Auch ein an der Uniform getragenes Abzeichen der Gewerkschaft der Polizei – im Dienst nicht zugelassen – spielte eine Rolle in diesem Verfahren.
Diese Vorwürfe seien hauptsächlich aus einer bestimmten Schicht des Frankfurter Zolls geäußert worden, erklärte Florian Hupperts, Anwalt des 32-Jährigen, am Mittwoch vor Gericht. In anderen Schichten hätte sein Mandant keinerlei Probleme mit den Kollegen gehabt. Das lege den Verdacht auf Mobbing nahe.
Eine vom Gericht angeregte gütliche Einigung, die darauf hinauslaufen sollte, dass der geschasste Beamte einen tariflichen Job in der Bundesfinanzdirektion annimmt, scheiterte. Stefan R.s Ziel ist weiterhin, in das Beamtenverhältnis zurückzukehren. „Ich wüsste nicht wie ich beim Zoll als Angestellter arbeiten sollte.“ Deshalb musste Hessens höchstes Verwaltungsgericht eine Entscheidung fällen.
Obwohl der 1. Senat schließlich die Entlassung für ungültig erklärte, weil „Pflichtverletzungen teilweise nicht erwiesen beziehungsweise zum Teil von ihm nicht schuldhaft begangen wurden“, ist Stefan R. nicht automatisch wieder Beamter. Sein früherer Dienstherr, der ihn auf die Straße gesetzt hatte, muss nun erneut über seine Eignung als Beamter entscheiden. „Ich würde am liebsten schon morgen wieder arbeiten, doch das Urteil ist noch nicht rechtskräftig“, sagte Stefan R. nach der Urteilsverkündung.
Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau



 

Polizei-Skandal in


Niedersachsen???



Sex-Attacke in


Ganderkesee: Polizist bedrängt


Zeugin

 

 

GANDERKESEE, 8. Juni 2011

Sex-Attacke in Ganderkesee:


Polizist bedrängt Zeugin

Justiz 58-jähriger Beamter vor Gericht – Bei einem Schuldspruch droht ihm der Verlust von Job und Pension



Bild: Kerstin Beier Bild vergr��ern
Der Beschuldigte will keinen Widerstand bemerkt haben. Er schäme sich aber für die Tat.

von Franz-Josef Höffmann

Ganderkesee - Der Vorgang klingt unfassbar: Ein 58-jähriger verheirateter Polizeibeamter aus Ganderkesee soll im Dienst auf der Wache in Bookholzberg während der Vernehmung einer Zeugin die 43-jährige Frau zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Seit Dienstag muss sich der kräftige Mann, der 38 Dienstjahre hinter sich hat, wegen sexueller Nötigung vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Sollte er im Sinne der Anklage schuldig gesprochen werden, verliert er nicht nur seinen Job, sondern auch seine Pension.

Über mehrere Stunden und teils unter Tränen äußerte sich der Angeklagte am Dienstag zu den Vorwürfen. Im Vorfeld hatte er sich bereits bei der Frau entschuldigt und schon mal Schmerzensgeld gezahlt. Er sei von ganzem Herzen Polizist, schäme sich für die Tat und habe als Mensch und Polizist einen Fehler gemacht, erklärte er.

Was sich nach einem umfassenden Geständnis anhörte, sollte aber bald eine Wendung erfahren. Denn nun kam der 58-Jährige zum eigentlichen Punkt seiner Aussage. Die Anklage wirft ihm vor, unter Gewaltanwendung die hilflose Lage des Opfers ausgenutzt zu haben. „Hier muss ich ganz entschieden widersprechen“, erklärte der Angeklagte. Er will einen Widerstand der Frau nicht wahrgenommen haben, im Gegenteil. Im Hinterzimmer der Dienststelle sei die 43-Jährige „ganz dicht an ihn herangetreten“. „Wir fühlten uns gut und redeten über Kachelmann“, so der 58-Jährige. Er will eine zärtliche Sympathie gespürt haben, die ihn dann zu den sexuellen Handlungen verleitet hätten.

Dabei hatte die Frau offenbar nur den Rat der Polizei befolgt, wonach Opfer auf potenzielle Sextäter permanent einreden sollen, um sich aus der Situation zu befreien. Man könne sich doch mal zu einem anderen Zeitpunkt treffen, hatte sie vorgeschlagen, nachdem sie den 58-Jährigen vergeblich zurückgeschubst hatte.

Und nachdem sie gesagt hatte, dass sie nun einen dringenden Termin habe und sich auf ein Wiedersehen freue, hatte der Angeklagte sie schließlich gehen lassen.


Die Frau ist seit der Tat psychisch am Ende und befindet sich in therapeutischer Behandlung. Am Dienstag wiederholte sie in nichtöffentlicher Sitzung ihre schweren Anschuldigungen.





Polizei-Skandal??? Umstrittener Einsatz Bundespolizei bildet Sicherheitskräfte in Saudi-Arabien aus

 

http://www.tagesspiegel.de/politik/bundespolizei-bildet-sicherheitskraefte-in-saudi-arabien-aus/4232878.html
30.05.2011 07:25 UhrVon Hauke Friederichs
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Polizei-Skandal???

Umstrittener Einsatz

Bundespolizei bildet Sicherheitskräfte in Saudi-Arabien aus

Diesen Einsatz verschweigen die Behörden bisher. Auch weil er viele Fragen aufwirft. Zum Beispiel die, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Polizeieinsatz und einem Milliardenauftrag für die Rüstungsindustrie.

Hilfe aus Deutschland: Ein deutscher Polizist bei der Ausbildung von saudi-arabischen Grenzpolizisten. Die deutsche Opposition verlangt nun von der Bundesregierung Aufklärung über... - Foto: ARD/Fakt
Sudan, Georgien, Kosovo – die deutsche Bundespolizei schickt weltweit ihre Beamten in den Einsatz. Stolz präsentiert die Behörde im Internet die zahlreichen Missionen, an denen deutsche Polizisten teilnehmen. Ein Einsatz bleibt jedoch unerwähnt: die Ausbildung von Sicherheitskräften in Saudi-Arabien. 79 Bundespolizisten kamen seit 2009 in Saudi-Arabien zum Einsatz, um Grenzpolizisten zu trainieren – so heißt es zumindest offiziell auf Anfrage des Tagesspiegels.
Doch die Deutschen schulen die Saudis nicht nur für die Kontrolle von Fahrzeugen, die Fahndung nach Verdächtigen oder die Suche nach geschmuggelten Drogen und Waffen.
Filmaufnahmen, die dem MDR vorliegen, zeigen, dass saudische Polizisten auch für sogenannte Großlagen wie Demonstrationen ausgebildet werden. Und sogar das Erstürmen von Häusern soll mit deutschen Ausbildern trainiert worden sein – mit Sturmgewehren im Anschlag.
Wie brutal die saudischen Sicherheitskräfte gegen Protestierende vorgehen, zeigten sie jüngst, als sie die Demokratiebewegung im Nachbarland Bahrain niederschlugen. Ob daran auch von Deutschen ausgebildete Sicherheitskräfte beteiligt waren, ist unklar.
Ungeklärt bleibt auch, mit welchen Behörden die Bundespolizei in Saudi-Arabien zusammenarbeitet – bislang hieß es, dass ausschließlich mit Grenzschutzbeamten kooperiert werde. Doch nach einem Bericht des ARD-Magazins Fakt, der an diesem Montag ausgestrahlt wird, ist auch der saudische Geheimdienst bei der Grenzsicherung eingebunden.

Die Opposition im Bundestag interessiert sich nun brennend dafür, was die Bundespolizei genau in der arabischen Wüste macht. Die Fraktion der Linkspartei stellte vor wenigen Tagen eine Anfrage, wer den saudischen Grenzschutz kontrolliere und wie dieser ausgerüstet sei. Eine Antwort der Bundesregierung liegt noch nicht vor. Fest steht, dass die Grenzer mit automatischen Gewehren bewaffnet sind und paramilitärisch eingesetzt werden – das zeigen die Bilder von Fakt.
Geheimdienst und Sicherheitskräfte gehen in Saudi-Arabien hart gegen alle Kritiker der Regierung vor. In dem streng islamischen Staat, in dem König Abdullah als absoluter Monarch herrscht, wird in Gefängnissen gefoltert, öffentliche Auspeitschungen und Hinrichtungen sind gängige Strafen. Im Jahresbericht 2011 von Amnesty International wird zudem angeprangert, dass Saudi-Arabien die Todesstrafe vollstreckt.
Pikant an der Bundespolizeimission ist zudem, dass sie eng an einen Großauftrag für die Rüstungsindustrie gebunden scheint. Die Regierung in Riad schrieb vor drei Jahren einen Auftrag für eine Grenzanlage mit Gräben, Zäunen, Mauern, Bewegungsmeldern, Kameras, Bodenradar und Satellitenüberwachung aus. Eine Strecke von 9000 Kilometern sollte gesichert werden – vor allem die Grenzen zum Jemen im Süden, wo Al Qaida Ausbildungslager unterhält, und zum Irak im Norden, wo mehrere Terrorgruppen aktiv sind.
Zahlreiche Unternehmen bewarben sich um den Milliardenauftrag. Den Zuschlag erhielt der europäische Luftfahrtkonzern EADS – wohl auch, weil der Konzern der saudischen Regierung die Zusammenarbeit mit deutschen Polizisten zusagen konnte. Der Vertrag zwischen EADS und dem Regime über den Bau der Grenzanlage wurde im Juni 2009 unterschrieben – wenige Tage nachdem der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble in Riad ein Abkommen über eine Kooperation in Sicherheitsfragen unterzeichnet hatte. Der Geschäftsführer von Cassidian, der EADS-Rüstungssparte, bedankte sich später für „die starke Unterstützung durch die Bundesregierung“. Die Bundespolizeiführung hatte bereits Monate vor Schäubles Besuch in Riad nach Freiwilligen für die Ausbildungsmission gesucht. Das Präsidium schickte am 29. August 2008 eine Stellenausschreibung an die Direktionen und warb um Beamte für eine „grenzpolizeiliche Zusammenarbeit mit dem Königreich Saudi-Arabien“. Darin hieß es bereits: Im Kern des Projektes „geht es um den Bau von Grenzsicherungsanlagen“.
EADS wollte dazu nicht Stellung nehmen und verwies an Cassidian, die Rüstungssparte antwortete allerdings auf Anfragen nicht. Zur Zusammenarbeit mit dem Unternehmen wollte sich das Innenministerium nicht konkret äußern. Ein Sprecher teilte mit, dass Saudi-Arabien internationale Partner gesucht habe und „diese in dem Unternehmen Cassidian für den technischen Bereich und der Bundespolizei für das grenzpolizeiliche Training gefunden“ habe.
Die Kooperation zwischen EADS und Polizei kritisiert nun die Opposition. „Der Einsatz der Bundespolizei dient unmittelbar dem Export von Sicherheitstechnik an ein autoritäres Regime“, stellte die Linkspartei fest. „Die deutsche Polizei hat sich zum Handlanger für Exportinteressen gemacht“, sagte Wolfgang Wieland, Innenexperte der Grünen, dem Tagesspiegel. „Wir sind nach Strich und Faden von der Regierung angelogen worden. Es war von Anfang an ein schwerer Fehler, die Bundespolizei dort einzusetzen. EADS baut da unten eine Art Berliner Mauer.“
Wieland fordert nun den Abzug der Bundespolizisten aus Saudi-Arabien. Die Grünen wollen zudem für eine Gesetzesänderung kämpfen, kündigt der Innenexperte an: „Wir brauchen künftig eine Mandatierung der Polizeimissionen durch den Bundestag, ähnlich wie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr.“ Beim Innenministerium sieht man dafür keinen Bedarf. Die Ausbildungsmission in Saudi-Arabien solle jedoch in der nächsten Zeit gemeinsam mit den Partnern überprüft werden. Ein Abzug scheint nicht wahrscheinlich. Saudi-Arabien plant ab 2012 die Modernisierung weiterer Grenzregionen im Land – mit deutscher Hilfe.



48-jähriger Polizeibeamter erschießt sich in Triptis

 

48-jähriger Polizeibeamter erschießt sich in Triptis

  •  Der angeforderte Notarzt konnte nur noch den Tod des Polizisten feststellen. Archivfoto: Daniel Volkmann
In Nacht der zu Montag hat sich erneut ein Polizist in Thüringen das Leben genommen. Der 48 Jahre alte Beamte der Polizeidirektion Jena erschoss sich in Triptis mit seiner Dienstwaffe. Kurz nach Mitternacht hatte sein Vorhaben über den Notruf in der Polizeiinspektion Saale-Orla angekündigt.
Triptis. Umgehend seien mit der Suche nach dem Beamten begonnen worden, teilte die Polizeidirektion Saalfeld am Montag mit. Der Mann wurde, kurz nachdem er die Waffe gegen sich selbst gerichtet hatte, auf der Neustädter Straße in Triptis von einem Passanten gefunden. Der angeforderte Notarzt konnte nur noch den Tod des Polizisten feststellen. Die Kriminalpolizei ermittelt. Nach ersten Erkenntnissen waren Probleme im privaten Bereich Auslöser für den Suizid.

Erst im Februar wurde ein 58-jähriger Polizeibeamter in Erfurt tot in seinem Dienstzimmer mit einer Schussverletzung gefunden. Seine Frau hatte ihn vermisst. Weil er den Abend zuvor nicht nach Hause gekommen war, suchte sie ihn auch auf der Dienststelle. Dort hatte er sich mit der Pistole erschossen. Nach Informationen unserer Zeitung war der Polizist an Krebs erkrankt. 

www.thueringer-allgemeine.de 

Polizei-Skandal in Bayern???

 

Landgericht München I Polizei kauft Blüten vom Geheimdienst

 

29.05.2011, 09:59


Von Christian Rost

Wer ist Freund und wer ist Feind? Bei den Ermittlungen hat ein V-Mann des LKA offenbar den Überblick verloren - und fällt auf einen mazedonischen Agenten herein.

Bei verdeckten Operationen kann es vorkommen, dass die Verantwortlichen den Überblick verlieren: Wer ist Freund und wer ist Feind? Bei Ermittlungen zur Herkunft von Falschgeld ist offenbar genau das dem Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) passiert. Ein V-Mann der bayerischen Polizei kaufte im April 2003 für rund 30.000 Euro Blüten auf. Lieferant der falschen Euro-Scheine war der mazedonische Geheimdienst.

Geld

Ein V-Mann der Polizei kaufte Blüten im Wert von 30.000 Euro - vom mazedonischen Geheimdienst. (© dpa)

Der Fall liegt zwar schon einige Zeit zurück, wird am Montag aber am Landgericht München I aufgearbeitet. In der Hauptverhandlung vor der 12. Strafkammer muss sich ein 61-jähriger Serbe wegen gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Geldfälschung verantworten. Auch dessen 33-jähriger Sohn hatte bei den Falschgeldgeschäften mitgemischt und wurde vom Münchner Landgericht bereits zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Dem erst kürzlich nach Deutschland ausgelieferten Vater droht nun ebenfalls ein Gefängnisaufenthalt. Ob eine Haftstrafe in seinem Fall aber überhaupt angemessen ist, wird der Prozess zeigen müssen.

Dokumente belegen, dass das LKA und der mazedonische Geheimdienst die Fäden gezogen haben bei den Deals, ohne vom Treiben des jeweils anderen zu wissen. Womöglich haben die Behörden die Beschaffung der Blüten sogar in einer Weise angeschoben, die andere zu Straftaten veranlasst hat, die sie sonst nicht begangen hätten. Der angeklagte Serbe und sein Sohn jedenfalls behaupten das.

Der Angeklagte saß im Jahr 2002 wegen eines Rauschgiftdelikts und der V-Mann wegen Betrugs inder Justizvollzugsanstalt Bernau ein. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht nun davon aus, dass der 61-Jährige seinem Mithäftling vorgeschlagen hat, sich nach ihrer Entlassung in Bulgarien falsche Scheine im Nennwert von einer Million Euro zu besorgen und nach Deutschland zu bringen.

Die Version des Angeklagten, wonach vielmehr er von dem polizeilichen Aufkäufer angestachelt worden sei, klingt aber ebenfalls plausibel. Bei der Überwachung der beiden Männer bekamen auch die Rauschgiftfahnder des LKA mit, dass der V-Mann auf immer größere Mengen Falschgeld drängte: 500.000 Euro seien das Minimum.

Blüten im Nennwert von 320.000 Euro

Der Verteidiger des Serben, Raimund Förschner, sagt, sein Mandant habe zunächst gar nicht gewusst, woher er die Blüten nehmen sollte. Mit Falschgeld habe er zuvor nichts zu tun gehabt. Ihm fiel dann nichts besseres ein, als sich in seiner Heimat in einem Café umzuhören nach möglichen Lieferanten - und der mazedonische Geheimdienst hörte mit. Der Nachrichtendienst nahm den Serben ins Visier, und ein 40-jähriger Agent bot sich ihm als Blüten-Lieferant an.

Der Angeklagte behauptet, er habe daraufhin den Kontakt zwischen dem Agenten und dem deutschen V-Mann hergestellt. Alle weiteren Verhandlungen seien direkt zwischen den beiden gelaufen. Er und sein Sohn hätten in der Folgezeit lediglich Handlangertätigkeiten übernommen, als Kuriere etwa. Auch dafür gibt es Hinweise.

Nachdem im April 2003 binnen weniger Tage bei drei Lieferungen Euro-Blüten im Nennwert von rund 320.000 Euro nach München gebracht worden waren, im Flugzeug oder auch im Reserverad eines Autos, schlug das LKA zu. Gefasst wurde Jahre später auch der mazedonische Agent. Ihm wurde am 1. März dieses Jahres in München der Prozess gemacht.

30.000 Euro des LKA bleiben verschwunden

Im Urteil, das auf eine zweijährige Freiheitsstrafe auf Bewährung lautete, heißt es, dass der Agent die Verhandlungen mit dem deutschen polizeilichen Aufkäufer selbständig geführt habe. Die deutschen Behörden seien weder von dem Agenten noch vom mazedonischen Geheimdienst über die Falschgeld-Lieferungen informiert worden. Ob die Mazedonier gewusst hatten, wem sie die Blüten andrehten, blieb im Prozess offen.

Unklar ist bis heute, wo sich die 30.000 Euro befinden, die das LKA für die falschen Scheine an den Agenten bezahlte. Über den Aufenthaltsort des deutschen V-Mannes ist auch nichts näheres bekannt. Zuletzt soll er sich irgendwo in Brasilien aufgehalten haben.



Tragödie Polizistin erschießt sich in Bochum

 



 

URL http://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/?print=1&cHash=a5d79fc8a39e4a1333b49cf5661cb4cf

Anzeige von Polizisten gegen Polizisten nach Mai-Demos in Berlin

Berlin (DPA) Mit Pfefferspray ging die Berliner Polizei am Abend des 1. Mai in Berlin-Kreuzberg gegen Demonstranten vor. Kritik an einem unverhältnismäßigen Einsatz wurde zurückgewiesen. Doch jetzt ermittelt die Polizei in den eigenen Reihen. Zivilpolizisten sollen an dem Abend von Kollegen in Uniform mit Pfefferspray und Faustschlägen verletzt worden sein. Zunächst erstatteten zwei Beamte Anzeige. Wie die Polizei mitteilte, sollen sechs weitere Beamte durch Reizgas verletzt worden sein. Am Mittwochabend folgte eine weitere Anzeige eines von einem Faustschlag getroffenen Beamten des Landeskriminalamtes gegen ein bisher unbekanntes Mitglied einer polizeilichen Einsatzeinheit.

Die internen Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung seien angelaufen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Unklar sei noch, gegen wie viele Beamte sich der Vorwurf richte. Zunächst sollten Zeugen befragt und der genaue Sachverhalt ermittelt werden.

Die jüngste Strafanzeige betrifft einen Vorfall vom Abend des 1. Mai auf der Kreuzung Karl-Marx-Straße, Ecke Hermannstraße. Nach Angaben der Polizei vom Mittwochabend erlitt der Beamte Prellungen im Gesicht. Aus einer „unfriedlichen Menge“, so der Polizeibericht, sei zuvor ein Rauchkörper in Richtung der dort stehenden Polizisten geworfen worden. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

Nach bisherigen Erkenntnissen zu den zuvor bekanntgewordenen Fällen waren zwei von Attacken betroffene Beamte an dem Mai-Abend gegen 22.45 Uhr in Straßenkleidung am Kottbusser Tor eingesetzt, „als sie plötzlich von Pfefferspray getroffen und durch Faustschläge im Gesicht verletzt wurden“. Die beiden Polizisten mussten wegen Augenreizungen und Prellungen vom Dienst abtreten.

Polizei und Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hatten sich mit dem Verlauf des 1. Mai in Berlin sehr zufrieden gezeigt und von einem vergleichsweise friedlichen Verlauf gesprochen. Knapp 100 Polizisten wurden verletzt, die meisten davon leicht. Polizeipräsident Dieter Glietsch hatte erklärt: „Ich bin ganz sicher, dass Pfefferspray nur dort eingesetzt worden ist, wo Angriffe auf Polizeibeamte stattgefunden haben.“

Nach Stein- und Flaschenwürfen gegen Polizisten am 1. Mai wurden gegen 14 mutmaßliche Randalierer Haftbefehle erlassen. Zehn von ihnen wurden aber von der Haft verschont. In der Walpurgisnacht und am 1. Mai wurden 161 Störer festgenommen. Im Vorjahr hatte es 490 Festnahmen gegeben.

 

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04.05.2011 12:03 Moz Thema

Anzeige von Polizisten gegen Polizisten - Ermittlungen

URL http://www.moz.de/details/dg/0/1/294625/?print=1&cHash=fb66a300116ba7a3fa7ea4b42fa82874

16.04.2011 16:13 Moz Thema

Weniger Polizisten bei Mai-Demos in Berlin

URL http://www.moz.de/details/dg/0/1/291998/?print=1&cHash=81140014e86033d4ea2c23ac76e8424c

02.05.2011 07:12 Moz Thema

Weitgehend ruhige Nacht in Kreuzberg

URL http://www.moz.de/details/dg/0/1/294291/?print=1&cHash=2dee7fe015fd909fd0468e8ae733c750

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  • 23.05.2011

Polizeipräsident im Berliner Innenausschuss

Kritik an Polizei nach Nazi-Demo

Zwei Wochen nach dem Neonazi-Aufmarsch in Kreuzberg folgt die Abrechnung im Innenausschuss. Opposition kritisiert Polizeieinsatz und Informationspolitik heftig. VON Konrad Litschko

Das hier ist bereits die Demo, die den Unmut über die Polizeitaktik und die Neonazi-Demo in der Woche zuvor ausdrücken soll. Foto: dpa, Florian Schuh

Nach dem Gewaltausbruch auf der Neonazi-Demo in Kreuzberg vor zwei Wochen folgte an diesem Montag die Abrechnung im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Opposition übte dabei harsche Kritik am Einsatz.

Die Neonazis hatten ihren Aufmarsch nur intern beworben, die Polizei hatte diesen ebenfalls nicht bekannt gegeben. Als die Rechtsextremen dennoch von rund 500 Gegendemonstranten blockiert wurden, führte sie die Polizei durch den U-Bahnhof Mehringdamm. Die Neonazis durchbrachen die Polizeikette und gingen auf Gegendemonstranten los. Zu den von Augenzeugen geschilderten Angriffen auf Migranten lägen weder durch Videos noch durch Strafanzeigen Erkenntnisse vor, sagte der scheidende Polizeipräsident Dieter Glietsch. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hatte von einem "Gewaltexzess" gesprochen.

Glietsch verwies auf eine Gefahrenprognose im Vorfeld, die kein Verbot zugelassen habe. Zu den Attacken auf vier Sitzblockierer seien bisher drei Neonazis ermittelt worden. Eine Antifa-Internetseite veröffentlichte neun mutmaßliche Schläger mit Foto und Namen. Laut Glietsch wurde am Mehringdamm nur ein Rechter festgenommen, 39 weitere Festnahmen gab es bei einem zweiten Aufmarschversuch in Rudow.

In einer Erklärung des Demo-Anmelders und Neonazis Sebastian Schmidtke heißt es, dass bereits im Vorfeld von der Polizei vorgeschlagen wurde, bei Blockaden den U-Bahnhof zu nutzen, um Gegendemonstranten zu umgehen. Glietsch räumte dies ein. Das Vorgehen sei ein Versuch gewesen, Versammlungsrecht durchzusetzen und sei auch Thema im Kooperationsgespräch gewesen.

Grünen-Innenexperte Benedikt Lux nannte es "ungeheuerlich", dass vor den Augen von Polizisten "Rechte zutreten konnten". Die Geheimhaltung des Aufmarschs durch die Polizei kritisierte er als "gestrige Informationspolitik". Wenn Neonazis öffentliche Veranstaltungen wollten, müsse die Polizei diese auch öffentlich durchführen. Sein Parteikollege Dirk Behrendt warf der Polizeiführung ein "Schweigekartell mit Nazis" vor.

FDP-Innenpolitiker Björn Jotzo kritisierte, dass die Geheimhaltung dafür gesorgt habe, dass nur "die mobilen Linksextremen" vor Ort waren, nicht aber die Zivilgesellschaft, die Gewaltausbrüche oft verhindere. Auch CDU'ler Robbin Juhnke nannte den Einsatz "kein Ruhmesblatt für die Polizei". Der U-Bahnhof hätte geräumt werden müssen, bevor die Neonazis hindurch geführt wurden. Die Info-Politik sei dagegen "legitim".

Glietsch bekannte, selbst veranlasst zu haben, den Aufmarsch nicht bekannt zu geben. Die Polizei sei dazu nicht verpflichtet, um Einsatzkräfte zu schützen und "rechtswidrige Verhinderungsaktionen" zu umgehen. Dabei bleibe es weiterhin. Körting hatte nach dem Einsatz angekündigt, Neonazi-Aufmärsche künftig auf Nachfrage einen Tag vorher bekannt zu geben. Sein Innenstaatssekretär Ulrich Freise schwenkte im Innenausschuss dagegen auf Glietsch-Linie. Natürlich sei "bürgerschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus geboten und gewünscht", so Freise. Polizisten und Demonstranten müssten aber vor Gewaltausbrüchen geschützt werden.

In den Zuschauerreihen verfolgte Student Max die Diskussion. Er gehörte zu den attackierten Sitzblockierern, erlitt Prellungen und ein Platzwunde. Zur Aufklärung der Schläger sei wenig gesagt worden, bedauerte der 34-Jährige. "Die Debatte hat mich nicht überzeugt, dass die Polizei einfach nur Pech hatte."

www.taz.de



Polizei-Skandal in Bayern??? Polizei in Ansbach Schikanieren für die Karriere

 

 

bayern

Polizei in Ansbach Schikanieren für die Karriere

23.05.2011, 09:59

Von Olaf Przybilla

Wer hat die meisten Bußgelder verhängt, wer hat die meisten Anzeigen erstattet? Im bayerischen Ansbach führte die Polizei Strichlisten, wie viele Verkehrssünden die Beamten anzeigten. Manche Bürger wurden bis zu drei Mal pro Tag kontrolliert.

43 Jahre hat Ulrich Mende den Führerschein und in dieser Zeit, so hat er das in Erinnerung, dürfte er höchstens dreimal von Verkehrspolizisten kontrolliert worden sein. Geändert hat sich das schlagartig, als seine Mutter ihm einen 25 Jahre alten Golf vererbte. Der Wagen war kaum gebraucht, verschrotten wäre eine Sünde gewesen und so hat sich Ingenieur Mende, 61, entschieden, den Weg von Zuhause zu seinem Büro in Ansbach künftig mit dem alten Golf zurückzulegen.

In Ansbach führten die Polizisten Strichlisten über Verkehrskontrollen. (© dpa)

Vier Kilometer sind das nur, aber plötzlich wurde Mende ein bis zweimal pro Woche kontrolliert, erst dachte er an einen Zufall, aber als das ein Jahr so ging und dann noch ein Jahr, stellte er die Beamten zur Rede, möglichst freundlich. Bis ihm einer antwortete: ein altes Auto und ein alter Mann, so ist das eben.
An dem Tag, als Mende dreimal angehalten wurde, schrieb er einen Brief an den Dienststellenleiter der Inspektion in Ansbach. Was es mit der Gängelei auf sich habe und wie er sich gegen die "offensichtlichen Schikanen" wehren könne, fragte er. Eine Antwort bekam er nicht, jetzt aber, ein Jahr danach, glaubt Mende zu wissen, warum die Beamten fast zwanghaft nach möglichen Strafzettel-Kandidaten fahnden: In Ansbach werden Strichlisten geführt, welcher Beamte in welchem Zeitraum wie viele Verkehrsdelikte zur Anzeige gebracht hat.
Klaus Dieter Breitschwert hat die Listen einsehen können. Er ist Abgeordneter aus Ansbach. In der letzten Woche haben ihm mehrere Beamte der örtlichen Polizeiinspektion einen Besuch abgestattet. Sie haben ihm die Strichlisten vorgelegt, und sie haben ihm erzählt, wie sehr sie sich unter Druck gesetzt fühlen, möglichst hohe "Abschusszahlen" vorzulegen.
Wer hat die meisten Mängel festgestellt, wer hat die meisten Bußgelder verhängt, wer hat die meisten Anzeigen erstattet - wer dem Durchschnitt hinterherhinkt, für den soll es schwer werden mit der Karriere. Breitschwert vermag nicht zu beurteilen, ob alles zutrifft, was ihm die Beamten berichten. Das aber ist inzwischen klar: Es gibt diese Strichlisten. Und die Beamten, die sie dem Abgeordneten vorgelegt haben, weil sie offenbar kein Vertrauen haben in ihre Vorgesetzten, haben "große Angst, sich zu erkennen zu geben", sagt Breitschwert.

Keine Strichlisten mehr

Das Führen solcher Strichlisten wurde gerade vom Landespolizeipräsidenten untersagt. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) beeilte sich, dem CSU-Abgeordneten Breitschwert eine Antwort auf seine Fragen zu schicken: Zwar existiere in Ansbach "keine Anweisung der Dienststellenleitung, dass jeder Beamte am Tag eine Verwarnung zu erbringen" habe, betont der Minister. Angesichts der Listen aber erklärt Herrmann auch, dass "die Einforderung von Arbeitsleistungen in Form von reinen Zahlenwerten nicht zielführend und deshalb abzulehnen" sei.
Wer sich mit mittelfränkischen Polizisten unterhält, der ahnt, dass es momentan vergnüglichere Arbeitsplätze gibt als den in Ansbach. Da gibt es jene Beamten, die auf die Nestbeschmutzer schimpfen. Keiner kennt sie, viele glauben, dass es Zukurzgekommene sind - vor allem aber glauben das wohl diejenigen, die bislang nichts dagegen hatten, sich ihre Striche vorzählen zu lassen. Ein Beamter berichtet, die Verkehrskontrollen glichen jetzt einem Spießrutenlaufen. "Braucht ihr wieder einen Strich für die Karriere?", werde man gefragt. Zumal es nicht das erste Mal ist, dass sich die örtliche Polizeileitung zum Gespött macht. Seit Monaten klagt sich der Chef der westmittelfränkischen Polizei, Raimund Swoboda, durch die Instanzen, wegen eines Bußgelds von 35 Euro. Er war in Nürnberg geblitzt worden, weil er die vorgegebene Geschwindigkeit um 19 Stundenkilometer überschritten hatte. Der Polizeichef ficht dagegen - bislang ohne Erfolg.
Für die Stimmung in der Inspektion sei schon dies "problematisch", sagt Helmut Frey, Personalrat bei der Polizei in Ansbach. Per Leserbrief in der örtlichen Zeitung hatte der Polizist Frey kürzlich dem Polizeichef Swoboda angeboten, unter Kollegen die 35 Euro einzusammeln, um damit Schaden von allen Beamten abzuwenden - ein vermutlich einmaliger Vorgang in der Geschichte der bayerischen Polizei. Nun steht schon wieder die Ansbacher Dienststelle unter Beschuss. Eines ist Frey wichtig: "Brutalen Druck hat es in Ansbach nicht gegeben, das sieht die Mehrheit der Beamten so."
Subtilen Druck aber natürlich schon, sagt ein anderer Beamter. Eines von 21Bewertungskriterien für die Beurteilung von Streifenbeamten ist die Anzahl von Kontrollen und Strafzetteln, das ist in ganz Bayern so. Und das wird auch in Ansbach so bleiben, auch wenn dort künftig keine plumpen Strichlisten mehr geführt werden dürfen.
"Diese reinen Quantitätskontrollen", sagt ein Ermittler, "waren schon immer ein Mittel eher schwach veranlagter Beamter." Das seien jene Polizisten, die "nachts links parkende Fahrzeuge" aufschreiben oder "Aufkleber auf Autokennzeichen" zur Anzeige bringen. Oder eben hoffen, bei einem älteren Auto einen Mangel feststellen zu können.
Dieses Problem hat Ulrich Mende übrigens nicht mehr. Von den Kontrollen entnervt hat er den Golf vor Monaten zum Kauf angeboten. Im neuen Wagen wurde er seither kein einziges Mal kontrolliert.

 

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(SZ vom 23.05.2011/wib)

 

 

 

 

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Knöllchen-Flut: In Ansbach wächst die Wut

Beamte klagen über Vorgesetzte: Wer nicht genug kontrolliert, bekommt Probleme - 18.05. 06:59 Uhr

ANSBACH  - Polizeibeamte erheben nach Informationen der Fränkischen Landeszeitung Vorwürfe gegen die Polizei in Ansbach: Wer möglichst viele Bürger gängele, werde gut beurteilt, wer nicht genug kontrolliere, bekomme selbst Probleme.

Auch mit unnötigen Radarkontrollen soll die Polizei Bürger gegängelt haben.
Auch mit unnötigen Radarkontrollen soll die Polizei Bürger gegängelt haben.
 
Foto: Irene Lenk

 

Autofahrer würden von Bediensteten der Polizeiinspektion Ansbach immer wieder bewusst schikaniert, damit „karrierebewusste Beamte“ ihren Vorgesetzten hohe „Abschusszahlen“ melden könnten. Der Druck auf den einzelnen Polizisten sei so enorm, dass regelrecht nach Opfern gesucht werde, die man kontrollieren und eventuell anzeigen kann. Diese Vorwürfe erheben Polizeibeamte, die aus Angst vor Sanktionen anonym bleiben wollen.

Jeden Monat werde in der Inspektion festgehalten, welcher Beamte wie viele Verwarnungsgelder, Anzeigen oder Mängelanzeigen vorzuweisen hat. Zahlreiche dieser Listen mit entsprechenden Einträgen liegen der FLZ vor. Aus weiteren Schriftstücken wird deutlich, dass diese Listen polizeiintern als „Zielvorgaben“ verstanden werden. Erwartet werde, dass während jeder Dienstphase mindestens ein Strafzettel geschrieben werde. Wer das nicht erreicht, dem drohten unangenehme Gespräche mit Vorgesetzten, indirekt werde man der Faulheit bezichtigt und dienstrechtliche Konsequenzen würden angedroht.

„Angst, die Meinung zu sagen“

Derartige Zielvorgaben hatten in veränderter Form bereits 2004 zu einem Skandal bei der Verkehrspolizei Ansbach und der Autobahnpolizeistation Rothenburg geführt. Damals war klar formuliert worden, wie viele Anzeigen von jedem Polizeibeamten pro Jahr erwartet werden. Nachdem die FLZ über den Fall berichtet hatte, zogen das mittelfränkische Präsidium und das bayerische Innenministerium die Anweisungen zurück.

Heute, sagen betroffene Beamte, sei das damalige System in leicht abgewandelter Form wieder installiert worden. Die Polizisten berichten von willkürlichen Kontrollen und Alkohol-Tests. Es sei auffällig, wenn bei bestimmten Beamten 19 von 20 Tests 0,0 Promille ergäben. Bei Geschwindigkeitsmessungen gehe es zudem oft nur darum, die Kasse klingeln zu lassen. An manchen Stellen, an denen kontrolliert werde, habe es noch nie einen Unfall gegeben. „Die wichtigste Aufgabe der Polizei, die Gefahrenabwehr, wird zugunsten der Repression vernachlässigt“, berichtet ein Polizist.



Einige Beamte reden von „Mobbing“ in der Diensstelle und der „Angst, die Meinung zu sagen“. Nach Schilderungen von Polizeibeamten soll der Inspektionsleiter Heinz Hegendörfer wörtlich gedroht haben „Wer nicht funktioniert, kann gehen“.

Bis zum zuständigen Polizeipräsidium Mittelfranken sind die Beschwerden noch nicht durchgedrungen. „Wir haben keine Hinweise, dass in der Ansbacher Polizeiinspektion irgendetwas nicht in Ordnung ist mit der Arbeitsweise“, so Präsidiums-Sprecherin Elke Schönwald.

Bei der Leistungsbewertung eines Beamten gebe es 21 Beurteilungsmerkmale, für Führungskräfte sogar 24. Quantität werde dabei einfach gewichtet, Qualität doppelt. Zu diesen Merkmalen zählten unter anderem Teamverhalten, Fachkenntnisse und die Arbeitsweise. Bei der Beurteilung nehme der Dienststellenleiter „in einem Quervergleich mit allen anderen Beamten der gleichen Besoldungsgruppe“ eine Reihung vor. „Da müssen sich die Beamten mit den anderen Kollegen messen“, so Schönwald.

Kritik aus der Politik

Jede Dienststelle habe Ziele und Schwerpunkte, die zu einem bestimmten Zeitpunkt angegangen werden sollen. „Das ist in der freien Wirtschaft nicht anders, das nennt man Qualitätsmanagement“, so Schönwald. Wenn es Vorwürfe gebe, dann sollten Beamte diese an die Personalräte oder direkt ans Präsidium weitergeben. Der Personalrat könne auch Vertraulichkeit zusichern. Allerdings „müssen wir wissen, wer sich konkret benachteiligt fühlt. Und es muss nachprüfbar sein.“

Der Ansbacher CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Dieter Breitschwert kündigte nun an, sich angesichts der Vorwürfe an Innenminister Joachim Herrmann zu wenden. Zwar seien Leistungskontrollen notwendig, wenn aber Vorgaben existierten, wie viele Strafzettel die Beamten mindestens auszustellen hätten, dann sei dies „nicht vertretbar“. Auch der Ansbacher FDP-Bundestagsabgeordnete Rainer Erdel (Dietenhofen) bezweifelt, „ob die Sicherheit erhöht wird, je mehr Alkoholtests durchgeführt werden“.

Landrat Rudolf Schwemmbauer (CSU) verwies auf die „Eigenverantwortlichkeit der Polizei“, in die er sich nicht einzumischen habe. Allerdings sollte man den Vorwürfen nachgehen. „Wenn ich so was über das Landratsamt lesen müsste, würde ich reagieren.“
  


 

Stasi-Überprüfungsakten

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Akten-Affäre

In der Affäre um die Lagerung von Stasi-Überprüfungsakten bei der Polizei hat die Staatsanwaltschaft Erfurt die Ermittlungen aufgenommen. Sprecher Hannes Grünseisen sagte dem MDR THÜRINGEN: "Wir gehen dem Verdacht der Urkundenunterdrückung nach." Konkret werde geprüft, ob aus Personalakten personenbezogene Teile entnommen worden seien. Es werde derzeit gegen Unbekannt ermittelt.


Versiegelter Aktenraum im Stabsgebäude der Bereitschaftspolizei

Interne Ermittlung - Innenministerium sagt Gespräch ab

Unterdessen prüfen auch interne Ermittler des Landeskriminalamtes, ob rund 800 Akten zu Unrecht in Räumen der Bereitschaftspolizei eingelagert wurden. Nach MDR-Informationen ist bisher nicht geklärt, wer die Anweisung dafür gegeben hatte. Trotz der Ermittlungen hat das Innenministerium sich bereits festgelegt: Transport und Lagerung der betreffenden Akten seien nicht illegal gewesen. Ein vom MDR angefragtes Gespräch zur Klärung weiterer Hintergründe in der Affäre sagte das Innenministerium am Donnerstag ohne Angaben von Gründen kurzfristig ab.

Überprüfungsakten ehemaliger Volkspolizisten

Bei dem Material handelt es sich um Überprüfungsakten ehemaliger DDR-Volkspolizisten, die sich nach der Wende bei der Thüringer Polizei beworben hatten. Die Akten lagerten ursprünglich im Innenministerium. Mitte der 1990er-Jahre wurden sie der Rentenstelle im Polizeiverwaltungsamt zugeordnet und dort in gesicherten und dafür vorgesehenen Archivräumen untergebracht. Als das Polizeiverwaltungsamt im Zuge der Verwaltungsreform Ende April 2008 aufgelöst wurde, wurde die Rentenstelle der Bereitschaftspolizei angegliedert. Dabei zog die gesamte Rentenstelle mit Zehntausenden Akten aus dem Erfurter Mühlweg in die Hohenwindenstraße. Nur die 800 ausgewählten Akten mit dem stasibelastenden Material wurden in die Zentrale der Bereitschaftspolizei in einen Raum im Gebäude II verlagert.

Quelle: www.mdr.de

Mangelnde Kontrolle-Dirk Adams: Thüringer Polizei muss zu rechtsstaatlicher Arbeitsweise finden

Thüringen (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN THL) - Für die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist die Reaktion des Innenministeriums auf die neuerlichen Vorwürfe zum Umgang mit Stasi-Akten bei der Polizei vollkommen unverständlich.

 Bild anzeigen Dirk Adams, innenpolitischer Sprecher B'90/DIE GRÜNEN

„Dass der Ministeriumssprecher nicht schlüssig erklären kann, warum diese Akten und auf welcher Grundlage sie ihren Ort wechselten, ist nur die Spitze des Eisberges“, sagt Dirk Adams, innenpolitischer Sprecher der Bündnisgrünen. „Die Äußerungen des Ministeriums zeigen, dass in allgemeinen Belehrungen nicht hinreichend auf einen ordnungsgemäßen Umgang mit diesen Unterlagen hingewiesen wird – dabei war dies nach den Unregelmäßigkeiten bei der Polizei im vorigen Sommer im Innenausschuss zugesichert worden.“

Adams hatte bereits im August eine lückenlose Aufklärung über den Umgang mit Stasi-Akten und eine Aufklärung der Beamten zu diesem Thema gefordert. Dass nun möglicherweise erneut rechtswidrig mit Unterlagen umgegangen wurde, reihe sich nahtlos an die aktuelle Beschaffungsaffäre bei der Thüringer Polizei an. „Dies ist das Ergebnis einer Politik, die über jedes Handeln dieser Behörde einen Schleier der Geheimhaltung legen möchte und dies mit hohen Anforderungen an die innere Sicherheit rechtfertigt“, sagt Adams. Eine gute Polizei brauche aber eine gute und effektive Kontrolle durch das Parlament.

„Die Thüringer Polizei muss zu einer streng rechtsstaatlichen Arbeitsweise finden“, so Adams weiter. „Vor jeder Maßnahme muss geklärt werden, auf welcher Rechtsgrundlage sie erfolgt.“ Offensichtlich sei dies bisher nicht ausreichend geschehen. „Im Fall von Beamten ist dies besonders fatal“, schließt der Grünen-Politiker.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN THL - Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt
Für den Inhalt des Textes ist der oben angegebene Verein/Verband verantwortlich.



http://www.focus.de/panorama/vermischtes/mainz-geld-und-drogen-aus-polizeipraesidium-gestohlen_aid_620169.html
Mainz

Geld und Drogen aus Polizeipräsidium gestohlen

 

 

Mittwoch, 20.04.2011, 13:15
20.11.2011 – In Mainz sind aus der Asservatenkammer des Polizeipräsidiums Drogen und Geld gestohlen worden. Möglicherweise haben Polizisten den Diebstahl begangen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Unbekannt.
Im Mainzer Polizeipräsidium haben möglicherweise Polizisten sichergestellte Drogen sowie Geld gestohlen. Der Leitende Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth sagte am Mittwoch, seine Behörde ermittle wegen verschwundener Gegenstände aus der Asservatenkammer. Es gehe aber um weniger Drogen als zunächst in den Medien berichtet. Die Ermittlungen richteten sich gegen Unbekannt.

Dem Staatsanwalt zufolge sind 116 Gramm Amphetamine aus der Asservatenkammer des Polizeipräsidiums verschwunden. Zudem fehlten aus dem Zeitraum von Juli 2010 und März 2011 sieben Bargeldbeträge in Gesamthöhe von 1200 Euro. Die „Bild“-Zeitung (Mittwochausgabe) hatte zuvor berichtet, es seien auch Heroin, Kokain und Haschisch aus der Asservatenkammer verschwunden.

Die Zahl der Verdächtigen sei auf vier Beamte eingegrenzt worden, sagte der Staatsanwalt. Drei Beamte würden seither an anderer Stelle im Polizeipräsidium eingesetzt. Eine Beschuldigte sei seit längerem krank.

Polizeipräsident Karl-Heinz Weber sagte, es gebe bislang keine Festnahmen oder Suspendierungen. Das Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen. „Damit wollen wir größtmögliche Neutralität gewährleisten“, sagte Weber.

Nach Ansicht von Weber müssen die Amphetamine nicht zwingend gestohlen worden sein. Möglich sei auch, dass sie „an falscher Stelle“ abgelegt wurden. Sie könnten bei „anderen Ermittlungen wieder auftauchen“.
Der Verlust sei bei routinemäßigen Kontrollen aufgefallen. Nach den Worten des Polizeipräsidenten werden jährlich rund 1300 Asservate im Polizeipräsidium aufbewahrt. Bislang habe es nie Fälle von Diebstahl in der Asservatenkammer gegeben. Zu dem Sicherheitsbereich hätten nur wenige Personen Zutritt.
gxb/dapd



Widersprüchliche Zahlen

 

Finanz-Wirrwarr um Polizeihelikopter

von Ludwig Kendzia und Axel Hemmerling

 

Beim Kauf eines Polizeihubschraubers ist der Landtag offenbar getäuscht worden. So wurde 2006 ein wesentlich höherer Kredit aufgenommen, als tatsächlich benötigt wurde. Nach Informationen von THÜRINGEN SPEZIAL hat das den Steuerzahler mehr als eine Million Euro Zinsen gekostet. Nun beschäftigt sich auch der Thüringer Landesrechnungshof mit dem Fall.

 


 

In Thüringen ist für den Kauf eines neuen Polizeihubschraubers ein wesentlich höherer Kredit aufgenommen worden, als für die Anschaffung tatsächlich benötigt wurde. Dieser Vorgang hat den Thüringer Steuerzahler mehr als eine Million Euro an Zinsen gekostet. Das geht aus internen Finanzunterlagen der Polizei hervor, die dem MDR-Magazin THÜRINGEN SPEZIAL vorliegen. Die gesamte Darlehensumme, die 2006 bei der Privatbank GEFA aufgenommen wurde, betrug 10,7 Millionen Euro. Laut der Rechnung der Firma Eurocopter hat der Helikopter mit 6,88 Millionen Euro tatsächlich über ein Drittel weniger gekostet.

 

Hubschrauberrechnung

6,88 Millionen Euro - die Hubschrauberrechnung

Interne Beschaffungsunterlagen, die THÜRINGEN SPEZIAL ebenfalls vorliegen, lassen vermuten, dass die Landtagsabgeordneten bei der Planung des Kaufs im Jahr 2006 darüber nicht informiert wurden. Denn laut Haushaltsplan haben die Abgeordneten dem kreditfinanzierten Kauf eines Hubschraubers "EC 145" für 10,7 Millionen Euro zugestimmt. Nach Abzug der Zinsen blieben noch 9,6 Millionen für die Investition übrig. Zwischen der Investitionssumme und den 6,88 Millionen Euro für den Helikopter klafft aber eine Lücke von 2,8 Millionen Euro. Über die Verwendung dieser Kreditmittel wurden die Parlamentarier damals im Unklaren gelassen.

Der Präsident des Landesrechnungshofes, Sebastian Dette, sagte dem MDR, man habe vom Innenministerium ein Konzept zur Wirtschaftlichkeit des Kaufs eingefordert. Zudem verfolge sein Haus die Ermittlungen der Erfurter Staatsanwaltschaft in diesem Fall mit großem Interesse.

 

Ausbildung doppelt veranschlagt

Was die Polizeibeschaffer alles von dem steuerfinanzierten Kredit noch kauften, ist in einer streng vertraulichen Beschaffungsübersicht (Az.V 22-06-4-B-003) zu lesen. So wurde mit dem Kreditgeld unter anderem das gesamte Training der Piloten auf dem neuen Helikopter bezahlt. Dazu gehörten Triebwerkslehrgänge, Ausbildungskurse und ein Simulationstraining - ein Haushaltsposten, der normalerweise unter dem Titel "Ausgaben für Fortbildung" läuft. Gleichzeitig finden sich aber im Doppelhaushalt 2008/2009 mehr als eine Million Euro für Aus- und Fortbildung in der Bereitschaftspolizei, zu der auch die Hubschrauberstaffel gehört. Die hohe Summe im regulären Haushaltsplan wurde dort mit der "Ausbildung auf dem neuen Polizeihubschrauber EC 145" begründet. Eine Erklärung für diese doppelte Finanzierung gibt es bisher aber nicht.

 

Rechnungsposten Polizei Thüringen

Blaue T-Shirts mit Kredit bezahlt

Außerdem wurden mit dem Bankkredit ein Wartungshandbuch für 6.950 Euro, Pilotenkombis für 19.202 Euro, Pilotenhandschuhe für 1.177 Euro oder blaue T-Shirts für 240 Euro angeschafft - alles Ausgaben, die in der Regel in einem Haushalt unter "Sachaufwendungen" fallen. Warum ein Wartungshandbuch für den Helikopter knapp 7.000 Euro kostet, ist in den Unterlagen nicht schlüssig dargestellt.

Der größte Posten wurde jedoch für die Anschaffung eines sogenannten Polizeitaktischen Arbeitsplatzes (PTA) verwandt. Aus der internen Finanzplanung des damaligen Polizeiverwaltungsamtes vom Dezember 2006 geht hervor, dass rund 2,4 Millionen Euro für diesen PTA eingeplant wurden. Allerdings war zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme der PTA weder entwickelt, geschweige denn einsatzbereit. Eine Tochterfirma von Eurocopter brauchte noch anderthalb Jahre, bis sie die millionenteure Technik für den Hubschrauber bereitstellen konnte.

 

"Konspirativ realisierte Runden" bei der Polizei

Aus einem internen E-Mail-Verkehr zwischen Beamten der Beschaffung und ihren Vorgesetzten geht hervor, dass diese sich bereits Anfang 2008 des Problems bewusst waren. So schreibt der damalige Leiter der Beschaffungsstelle an seinen Chef: "Die leidige Geschichte beginnt mittlerweile heftige Diskussionen in Thüringer Polizeikreisen zu entfachen." Und: "Aktuell gibt es eher mehr Rück- als Fortschritte." Weiter ist in dem vertraulichen Postverkehr zu lesen, dass in "konspirativ realisierten Runden" versucht worden sei, die enormen Lieferverzögerungen in den Griff zu bekommen.

 

Mailwechsel zum Polizei-Hubschrauber

THÜRINGEN SPEZIAL liegt der interne Mailwechsel vor

Denn offenbar hatte die Thüringer Polizei mit einer wesentlich schnelleren Lieferung der Technik gerechnet. Zumal auf dem GEFA-Bankkonto weiter das Darlehn lag, für das der Freistaat weiter Zinsen zahlte. Die Bank selber informierte in einem Schreiben vom 17. März 2008 das Polizeiverwaltungsamt, dass von den 9,6 Millionen noch 2,28 Millionen Euro auf dem Kreditkonto liegen würden. Noch knapp zwei Jahre später fanden interne Finanzprüfer der Bereitschaftspolizei auf dem Darlehenskonto 500.000 Euro, die offenbar vergessen worden waren.

 

Die Bereitschaftspolizei hatte dann durch ihre Hausjuristen prüfen lassen, ob wegen der erheblichen Lieferverzögerungen Schadensersatzforderungen an die Entwicklungsfirma gestellt werden müssten. In zwei Schreiben vom November 2007 und Februar 2008 wurde dieser Schritt von den Experten empfohlen. Allerdings wird in einem Prüfbericht vom Frühjahr 2010 festgestellt, dass "Schadensersatzforderungen, die in der vorliegenden Aktenlage aufgezeigt wurden, nicht [...] erfolgten."

 

Thüringens Innenminister Jörg Geibert (CDU)

Innenminister Jörg Geibert hat Fragen

 

Staatsanwaltschaft ermittelt - Innenminister hat Fragen

Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt seit Mitte März gegen Mitarbeiter des Innenministeriums. Sie geht dabei dem Untreueverdacht bei der Beschaffung Hunderter Polizeifahrzeuge und des Hubschraubers nach.

Thüringens Innenminister Jörg Geibert sagte THÜRINGEN SPEZIAL in einem Exklusiv-Interview, dass sich für ihn aus der gesamten Beschaffung eine Reihe von Fragen ergeben. Geibert räumte ein: "Ich denke schon, dass das Verfahren nicht so professionell gelaufen ist, wie es hätte laufen müssen."

Quelle: www.mdr.de