Paukenschlag #PeggyGate: Brandbrief und Hilferuf aus Lichtenberg!

Bürgermeister und Stadtrat unterschreiben Brandbrief!

 

 

Hilferuf aus Lichtenberg   20.04.2017                    

 

An die unabhängige deutsche Presse

 

„Wir brauchen den Mut, zu sagen, was ist – und was nicht ist! Der Anspruch, Fakt und Lüge zu unterscheiden, des Vertrauen in die eigene Urteilskraft – sie sind das stolze Privileg eines jeden Bürgers und sie sind Voraussetzung von Demokratie.“ (Auszug aus der Antrittsrede  des neuen Bundespräsidenten  Dr. Frank-Walter Steinmeyer).

 

Eben diesen Leitsatz machen sich nunmehr empörte Bürger zueigen, die erkannt haben, dass die Ermittlungsbehörden im Fall der im Mai 2001 verschwundenen und, wie wir seit dem 02.07.2016 wissen, ermordeten Peggy Knobloch aus Lichtenberg ganz offensichtlich ein seltsames Spiel spielen. Viele Hinweise aus der Bevölkerung, die darauf hindeuten, dass

  1. das Mädchen gar nicht auf dem Nachhauseweg von der Schule verschwunden ist

  2. es sich möglicherweise um eine geplante Entführung gehandelt hat,

werden, obwohl diese Zeugenaussagen auch im Wiederaufnahmeverfahren gegen Ulvi Kulac im Jahr 2014 nicht widerlegt bzw. in Zweifel gezogen werden konnten, von der Kripo konsequent ignoriert bzw. es wird sogar von diesen Hinweisen bewusst „wegermittelt“.

Im Jahr 2002 wurde Ulvi als perfektes Bauernopfer ausgewählt, um einen Plan B als Alternative zur Wahrheit  präsentieren zu können.

Im Moment scheint mit Nachdruck an einem Plan C gefeilt zu werden.

Beiliegende Ungereimtheiten stehen nur beispielhaft für diesen erschütternden Verdacht. Die Liste der Widersprüche zwischen offiziellen Stellungnahmen bzw. Medienberichterstattung einerseits und (F)Aktenlage andererseits ließe sich beliebig erweitern.

 

Aktuell wird mit allen (un-)möglichen Mitteln ein Täter gesucht, der in der Vergangenheit am besten als Spanner, Exhibitionist, Pädophiler oder Unterwäschedieb in Erscheinung getreten sein soll. Hierbei ist anzumerken, dass bis zum heutigen Tage keinerlei Erkenntnisse darüber vorliegen, dass Peggy überhaupt einem Sexualverbrechen zum Opfer gefallen ist.

 

„Der Staatsdienst soll zum Nutzer derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist“(Cicero).

 

Ein Zeuge  sieht am 07.05.01 um 13 Uhr, wie ein Mann aus einem Taxi steigt und Richtung Marktplatz läuft. Er erkennt diesen Mann auf einem Foto, dass ihm ein Polizist vorlegt, wieder.

 

Die Zeugenaussage  samt Foto ist aus den Akten verschwunden.

 

 

Aktenvermerk Kripo zu Spur Nr. 65 vom 10.05.01:

Zwei Zeugen sehen unabhängig voneinander beim Blick aus dem Fenster (Erd-bzw. Dachgeschoss) am  08.05.01 (!) gegen 16 Uhr eine südländisch aussehende Frau, die mit einem Kind an der Hand, auf das die Beschreibung  Peggys passt, durch einen Lichtenberger Garten ortsauswärts läuft. Von der vorbeiführenden Straße aus ist man mit dem Auto in einer Minute in Thüringen (wo man Peggy dann ja auch gefunden hat). 

 Sowohl Peggy als auch ihre Mutter hatten Schlüssel zu leerstehenden Wohnungen im Vorderhaus ihres nahe gelegenen Wohnsitzes Marktplatz 8 (Aktenvermerk Kripo vom 15.05.01 zu Spur Nr. 464).

Aussage eines Beamten im Wiederaufnahmeverfahren:

Es handelte es sich bei der Sichtung vom 08.5.01  nur um einen Zeugen, und der sei unglaubwürdig.

 

 

Mehrere Zeugenaussagen Lichtenberger Bürger, die in zeitlichem Zusammenhang mit dem Verschwinden des Mädchens vermehrt PKWs mit ausländischen (u.a. tschechischen) Kennzeichen  in Lichtenberg gesehen haben,  wurden und werden nach wie vor konsequent ignoriert.

Dabei sind diese Sichtungen doch gerade in Verbindung zu den Kinderaussagen zum Nachmittag des 07.05.01 (Peggy steigt in zweitürigen tschechischen Mercedes ein und später wieder aus) wirklich nicht unwichtig.

(Siehe auch Schreiben Kripo vom 22.05.01 bezüglich Observierung: Peggy vermisst seit 07.05.01, ca. 20 Uhr!)

 

Die Kindsmutter Susanne Knobloch erklärt in „stern TV“ 2013 vor einem Millionenpublikum, als ihr ein Foto vorgelegt wird, auf dem der Sexualstraftäter Holger E. mit Peggy im Arm zu sehen ist: „Das sehe ich jetzt zum erstenmal.“

In der Zeugenvernehmung vom 25.5.2001 wurde  ihr bereits dieses Foto vorgelegt.  Sie erkennt darauf jede Person.

 

Ebenso werden Zeugenaussagen mit sehr pikantem Hintergrund von Ermittlerseite gar nicht erst  weiterverfolgt…..

 

Sämtliche in diesem Schreiben enthaltene (zuzüglich der Vielzahl hier nicht enthaltener)Vorwürfe sind belegbar. Die polizeilichen Aktenvermerke liegen vor und sind jederzeit einsehbar.

 

Weitere Links:

#PeggyGate: Ermittler der #SokoPeggy setzen Zeugen mit illegalen Methoden unter Druck

 

Fall „Peggy“: Bürgermeister und Stadtrat sprechen von Justizskandal +++

Fall Peggy: Vorwurf des Justizskandals +++

 

 

 

2 Kommentare

  1. Ich habe damals das Buch „Der Fall Peggy: Die Geschichte eines Skandals“ von Ina Jung und Christoph Lemmer gelesen.

    Was die beiden Autoren im Buch an Beweisen schildern, wäre eigentlich die Aufgabe der Polizei gewesen.

    Jeder mit normalen Menschenverstand hat sofort verstanden, dass es Ulvi Kulac niemals für das Verschwinden von Peggy Knobloch verantwortlich sein konnte.

    So viele Fehler seitens der Polizei ist schon fast fahrlässig bzw. vorsätzlich.

    Der Leiter der damaligen Soko Peggy, Wolfgang Geier, war auch für die Soko Bosporus zuständig, die sog. „Döner-Morde“ d.h. wie sich später herausstellte die Morde des NSU.

    Am Fundort der sterblichen Überrest von Peggy 2016 wurde dann auch noch „rein zufällig“ die DNA-Spur von Uwe Böhnhardt gefunden. Dabei soll es sich aber um eine „Trugspur“ handeln, der verwendete Messwinkel war angeblich bereits beim Fund der Leiche Böhnhardt´s 2011 im Einsatz. Was für ein Zufall? Da wurde dieser Messwinkel also ganze 5 Jahre nicht gereinigt, zufällig an beiden Tatorten verwendet (beide Fälle von Wolfgang Geier) und anscheinend in den ganze 5 Jahren nicht einmal vollständig gereinigt? Unwahrscheinlich, Unglaubwürdig. Dann wurde im März 2017 von der Staatsanwaltschaft Bayreuth mitgeteilt, der Stofffetzen mit der DNA stamme von einem Kopfhörer Böhnhardts (???) und sei durch die Spurensicherung der Polizei Anfang Juli 2016 an den Leichenfundort Peggy´s gelangt. Wie wahrscheinlich ist das?
    Womöglich gelangte das Textilteil durch eine „statische Aufladung“ an den Fundort. Wie bitte?????
    Im ausgebrannten Wohnmobil, in dem auch Uwe Böhnhardt starb (angeblich Selbstmord) fanden die Ermitteler auch Kinder-Spielsachen.
    Von Lichtenberg ist es nicht weit nach Thüringen, Rodacherbrunn. Und die damalige in Heilbronn ermordete Polizistin, Michele Kiesewetter, stammte ebenfalls aus Thüringen, Oberweissbach, ebenfalls nicht weit vom Fundort Peggy´s. Warum tötete der NSU also zufällig eine Polizistin im 450km von Zwickau entfernten Heilbronn und die zufällig aus noch aus Thüringen stammte und deren Patenonkel ebenfalls Polizist zufälligerweise als Staatsschützer mit Neonazis zu tun hatte? Alles Zufall?
    Im Fall der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ gibt nachweislich problematische Verbindungen aus der Thüringer Polizei zur rechtsextremen Szene.

    Offiziell verschwand Peggy Knobloch am 7. Mai 2001. Zu diesem Zeitpunkt lebte Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe in Zwickau. Fuhren sie auf ihren Weg nach Nürnberg 2001 über Lichtenberg?

  2. Zusätzlich kommt folgendes hinzu: Peggy´s Mutter war mit einem Türken zusammen.
    Was wenn das Verschwinden und das Ermorden von Peggy damit zusammenhängt?
    Lichtenberg ist nicht weit von Thüringen entfernt…
    Rodacherbrunn/Thüringer Wald.
    Oberweissbach/Thüringer Wald.

    Die in Heilbronn ermordete Polizistin Michele Kiesewetter war in Oberweißbach im Thüringer Wald zur Schule gegangen. Keine 2 Kilometer von dem Ort entfernt befindet sich die Gaststätte „Zur Bergbahn“. Deren Wirt David F.gehörte in den 1990er-Jahren der rechten Szene an; er ist der Schwager des als NSU-Helfer angeklagten Ralf Wohlleben. David F. soll die späteren Mitglieder des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) vor ihrem Untertauchen gekannt haben. Er hatte nach eigenen Aussagen sogar kurzzeitig eine Beziehung mit Beate Zschäpe.
    Zwei Mitglieder der Bereitschaftspolizei in Heilbronn waren Mitglieder einer Gruppe des rassistischen Ku-Klux-Klan (KKK). Ihr Anführer wiederum steht auf einer Namensliste, die in der Garage in Jena gefunden wurde, welche die späteren NSU-Terroristen als Bombenwerkstatt nutzten.

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