Unzensiert: Das Video: Eine Tierärztin packt aus! Der Antibiotika-Skandal in der Landwirtschaft!

Unzensiert: Tierärztin Dr. Tönnis packt aus!

Nach der Veröffentlichung von ARD Fakt, 21:45 Uhr am 20.10.2015 Umstrittenes Pflanzenschutzmittel Glyphosat: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat falsch informiert zu haben, steht dieses in der Kritik, da verschwiegen wurde das der Wirkstoff zur vermehrten Krebsbildung und Krebsrisiko führt!

Ist es möglich, dass das Bundesinstitut auch beim Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft durch fragwürdige Berechnungen täuscht?

Hier muss man sich wirklich die frage stellen, ob das BfR seinen Auftrag den Verbraucher zu schützen, nicht mehr Ordnungsgemäß wahrnimmt?

 

 

Skript zum Video:

 

*BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) täuscht**Verbraucher über Antibiotikaverbrauch in der Nutztierhaltung*

*Das BfR gibt extra niedrige Zahlen zum Verbrauch von Antibiotika in der
Landwirtschaft bekannt. 6 Wochen vor der Bundestagswahl 2013 werden die
ersten Ergebnisse in verschiedenen Medien veröffentlicht *

Das BfR hatte zusammen mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover und
der Veterinäruniversität Leipzig die sogenannte VetCAb-Studie durchgeführt:

in dieser bislang größten Studie http://www.vetcab.de/index.htm wurde
der Verbrauch von Antibiotika bei Nutztieren beispielhaft untersucht. Die
Ergebnisse der Studie wurden von der Tierärzteschaft schon Ende 2013
kritisiert (DTBl 9/13). In der Studie wurde der mathematische Wert
*Median fälschlich als Durchschnitt* bezeichnet. Hintergrund ist, dass
dieser Wert vermutlich niedriger ist, als der echte Durchschnitt =
arithmetischer Mittelwert.

Nachdem verschiedene Tierärztinnen und Tierärzte auf den Fehler
hingewiesen hatten, wurde eine Korrektur angekündigt. Das BfR betonte
auf Nachfrage, es habe den Median ganz bewusst gewählt. Man könne den
echten Durchschnitt für den Antibiotikaverbrauch in den Tierställen,
nicht ohne Begleiterklärung veröffentlichen (Dr. Käsbohrer).

Erst über 1 Jahr später, im Oktober 2014 wurde in dem
Wissenschaftsmagazin /Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift(Auflage 370 Stck.)/ sozusagen im Geheimen, dieser Fehler korrigiert, bzw. man tat so, als hätte man korrigiert.

Doch was passierte in Wahrheit?

Man täuschte vorsätzlich: anstatt des echten Durchschnitts =
arithmetischer Mittelwert, präsentierte man einen anderen Wert und tat
nur so, als seien jetzt Durchschnittwerte veröffentlicht worden. Dieser
jetzt veröffentlichte Wert heißt geometrischer Mittelwert. Der
geometrische Mittelwert wird fast niemals verwendet, höchstens in
Finanzberechnungen. Niemand Vernünftiges käme auf die Idee, ihn zu
benutzen, wenn er ehrlich Pro-Kopf Verbrauch ermitteln und darstellen will.

Warum sollte man das tun – was ist der Vorteil?

Der geometrische Mittelwert ist IMMER niedriger als der arithmetische
Mittelwert! Teilweise um ein Mehrfaches. Vermutlich spekulieren die
Verantwortlichen darauf, dass der kleine Unterschied bei der Wortwahl
niemandem auffallen würde. Immerhin ist schon das Wort „geometrisch“
sympatischer als „arithmetisch“.

Damit wird dem Vebraucher vorgegaukelt, dass die Einsatzmengen von
Antibiotika geringer seien, als sie es in Wirklichkeit sind.

Zur Erinnerung: 2013,6 Wochen vor der Bundestagswahl, stehen die hohen
Antibiotikaverbräuche in der Landwirtschaft in der Kritik: in der
Tiermedizin werden fast doppelt so viele Antibiotika verbraucht, wie in
der Humanmedizin. Da kommen wissenschafthliche Studien, die belegen,
dass doch alles gar nicht so schlimm sei, gerade Recht.

Kleine Zahlen zu erzeugen und zu präsentieren, in dem man nicht die
Zahlen selbst manipuliert, dafür aber täuschende, statistische Mittel
benutzt, ist perfide und eine höhere Stufe der wissenschaftlichen
Irreführung.

Es gab dazu eine kleine Anfrage im Bundestag 2015: die Staatssekretärin des
Landwirtschaftsministers Christian Schmidt erklärte daraufhin, dass es
/„ auf Grundlage der Daten nicht möglich sei“,/ den echten „Mittelwert“
zu berechnen.

Das ist falsch!

Natürlich war und wäre es möglich, den echten Durchschnitt zu ermitteln,
da die Datengrundlage dazu exakt identisch mit der Datengrundlage der
bislang durchgeführten Berechnungen ist. Nur der Rechenweg wäre viel
einfacher. Dafür würde das Ergebnis in vermutlich allen Fällen höher
ausgefallen – wie hoch, weiß man nicht.** Aber selbst wenn 2,5 Jahre
nach der Erstveröffentlichung wieder neue Zahlen präsentiert würden:

Wer soll denen noch Glauben schenken? Warum tut das BfR so etwas? Damit
schützt es weder den Verbraucher noch die Tiere …

*

*

* Den echten Duchschnitt kennt fast jeder Verbraucher aus Statistiken,
so z. B. bei dem Pro-Kopf Verbrauch von Bier. Dieser echte Durchschnitt
heißt „arithmetischer Mittelwert“ und ist DER Standardwert bei
Veröffentlichungen).

**beliebiges Zahlenbeispiel;-) :

Reihe *3 7 11 14 48 72 97*

Median: Zahl in der Mitte der Reihe = *14*
Geom. M.: 7te Wurzel aus 1084140288 = *19,5*
Arithm. M.: 252 : 7 = *36

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