A7: Schwerer Verkehrsunfall im strömenden Regen auf der A7 mit tödlichem Ausgang!


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Fulda  – FULDA – In der Nacht zum Samstag ereignete sich auf der A7 an der Anschlussstelle Niederaula ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Lkw-Fahrerin tödlich verletzt wurde und mindestens 70000 Euro Sachschaden entstand.

Freitagnacht (11.8.) gegen 23:45 Uhr befuhr eine 29 Jahre alte Frau mit ihrem Mercedes Sprinter Lkw die Abfahrt der Anschlussstelle Niederaula. Die aus dem Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein) stammende Frau kam vom Hattenbacher Dreieck herunter und wollte zu einer Spedition in das Industriegebiet nach Niederaula, um dort Pakete abzuladen. Zum Unfallzeitpunkt regnete es in ganz Osthessen in Strömen.

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Petersberg war die 29-Jährige auf dem Zubringer für die Witterungsverhältnisse zu schnell unterwegs. Deshalb kam sie kurz vor der Einmündung zur Bundesstraße, in einer Rechtskurve ins Schleudern und geriet in die Gegenspur. Dort wollte gerade an 42 Jahre alter Lkw-Fahrer mit seinem Gespann, welches mit sogenannten Wechselbrücken beladen war, auf die Autobahn auffahren.

Die beiden Fahrzeuge kollidierten mit voller Wucht frontal, aber seitlich versetzt, so dass beide Lkw wieder zurückdrückt wurden.

Die 29 Jahre alte Frau wurde hinter dem Lenkrad so stark eingeklemmt und verletzt, dass sie an ihren Verletzungen noch an der Unfallstelle verstarb. Die eintreffenden Rettungskräfte aus Niederaula und Bad Hersfeld konnte leider nur noch den Tod der Fahrerin feststellen.

Der 42 Jahre alte, rumänische Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und einen Schock, so dass auch er in ein Krankenhaus nach Bad Hersfeld eingeliefert wurde.

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort und sperrte rund drei Stunden die komplette Anschlussstelle Niederaula. Dadurch kam es auf der A7 zu erheblichem Rückstau und sogar zu einem staubedingten Folgeunfall, bei dem glücklicherweise nur Sachschaden entstand.

Derzeit hat die Polizei keinerlei Zeugen zu diesem Verkehrsunfall. Sollten es dennoch Zeugen gegeben haben, die noch etwas zur Klärung des Verkehrsunfalles beitragen können, so mögen diese sich bei der Polizeiautobahnstation Peterberg unter der Rufnummer 0661 / 96956-0 melden.


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