#Amoklauf in München am 22.07.2016 – Vorstellung des Gutachtens von Frau Prof. Dr. Bannenberg!

#Amoklauf

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MÜNCHEN – Gutachten von Frau Prof. Dr. Britta Bannenberg, Professorin für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

 

Das Bayerische Landeskriminalamt wurde am 3. November 2017 vom bayerischen Innenministerium mit einer erneuten Bewertung der Motivlage in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München I beauftragt.

Dazu sollten die Dienststellen, die bereits an der ersten Einordnung und Bewertung der Motivlage beteiligt waren, eingebunden werden und die Einbindung geeigneter externer Stellen geprüft werden.

Deshalb wurde neben dem Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz, der Operativen Fallanalyse Bayern beim Polizeipräsidium München und der Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts am 12.Dezember 2017 Frau Prof. Dr. Britta Bannenberg, Professorin für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt.

Das Gutachten befasst sich insbesondere mit der häufig problematischen Abgrenzung zwischen Terror und Amok.

Frau Prof. Dr. Bannenberg kommt zu dem Ergebnis, dass die Tat vom 22. Juli 2016 als Amoklauf zu bewerten ist; das Gutachten zielt insbesondere auf eine mögliche weitere Früherkennung von ähnlich gelagerten Straftaten ab, um diese zu verhindern.

Die erneute Bewertung der Motivlage des Täters, auch unter Einbeziehung aller vorliegenden Gutachten, ist noch nicht abgeschlossen.

Als im April 2018 eine mögliche Verbindung des David S. zu William A., einen Amokläufer aus den USA bekannt wurde, nahmen die Staatsanwaltschaft München I und das BLKA von Amts wegen Ermittlungen auf, die noch nicht abgeschlossen sind.

Das Gutachten von Prof. Dr. Bannenberg wurde zwischenzeitlich dem Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

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