Arbeitszufriedenheit: Die Unsicherheit nimmt zu!


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Hagen  – Schön wäre es, wenn sich das einfach ausgleichen ließe zwischen denen, die über Überstunden stöhnen und den Minijobbern, die unter Unterbeschäftigung leiden. Aber die Vielarbeiter sind meist die gut Qualifizierten. Deren Job kann nicht jeder. Den einen macht die Arbeit Spaß, den anderen nicht. Das kann an der Arbeit liegen oder an der Persönlichkeit. So wie manche über- und andere unterfordert sind, einige ehrgeizig und andere weniger. Das war schon immer so. Aber die Unterschiede werden größer. In vielen Jobs fehlt es nicht nur an ordentlicher Bezahlung, sondern auch an Respekt. Und fast überall nimmt der Druck zu; das Tempo steigt. Die Digitalisierung könnte diese Tendenzen noch verstärken. Wir werden immer produktiver. Wir konsumieren immer mehr, um uns für den Stress zu belohnen. Für die Wirtschaft lohnt sich das. Für das Individuum nicht zwingend. Da geht es um die Frage, was wir vom Leben erwarten. Um die Werte. Das ist kompliziert. Einfacher ist die Feststellung: Wenn jede zweite Neueinstellung befristet ist, läuft etwas schief. Wie können Menschen Familien gründen, wenn ihnen – trotz brummender Wirtschaft – nichts sicher erscheint? Die Möglichkeit, Arbeitsverträge ohne sachlichen Grund zu befristen, sollte schnell abgeschafft werden.


1 Kommentar

  1. 1960 hatte man prognostiziert, dass 2010 aufgrund der Produktivitätssteigerung 20 Stunden Arbeit ausreichen würden, um eine 4-5 köpfige Familie mit dem damaligen Standard Auto und Haus zu finanzieren.

    Nun haben wir 2017. Der Produktivitätsfortschritt ist tatsächlich gekommen. Sogar mehr als man damals prognostiziert hat.

    Nur leider wurden die Anteile, die der Arbeitnehmer bekommt so drastisch reduziert, dass heute für die meisten auch zwei volle Einkommen mit 80 Stunden kaum ausreichen, um Haus Auto und zwei Kinder zu finanzieren.

    Es wird keine Sicherheit in dem Schweinesystem für Menschen geben, solange die Globalisten, sich die Taschen voll machen.

    Finanzielle Sicherheit ist sicherlich nicht der einzige Faktor zum Glück. Aber wenn man immer weiter an die Wand genagelt wird, dann kann man sich auch nichts aufbauen.

    Gewalt erzeugt Gewalt. Sobald die Menschen begreifen, dass diese Wirtschaftsordnung nicht Gottgegeben und umumstößlich ist, wird es den Leuten ans Leben gehen, die diese moderne Sklaverei verantworten und mit einem Lügensystem unterstützen.

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