Berlin – Tempelhof/Schöneberg: Mann in S-Bahn angegriffen, doch alle schauen zu

Berlin – Tempelhof/Schöneberg

Foto by: Screenshot Twitter Bundespolizei
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Samstagmorgen schlugen zwei Unbekannte auf einen 46-Jährigen in einer S-Bahn der Linie S42 ein. Zuvor hatte einer der Männer dem Angriffsopfer einen Lautsprecher an den Kopf geworfen.

Kurz nach vier Uhr geriet ein 46-Jähriger in der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Schöneberg und Südkreuz in einen Streit mit einer siebenköpfigen Personengruppe. Der 46-jährige Mann sprach zwei Frauen der Gruppe an, als diese auf die Sitze in der S-Bahn stiegen. Daraufhin warf ein Mann dieser Gruppe eine Lautsprecherbox nach dem Deutschen, verfehlte ihn dabei, zerstörte durch den Wurf jedoch einen Windfang des Zuges. Der Täter nahm die Box ein zweites Mal auf und warf diese nunmehr gegen den Kopf des 46-Jährigen. Gemeinsam mit einem weiteren Täter aus der Gruppe soll der Unbekannte das Angriffsopfer beleidigt und anschließend auf den Mann eingeschlagen haben. Am Bahnhof Südkreuz verließ die Gruppe die S-Bahn und flüchtete unerkannt vom Bahnhof. Das Angriffsopfer klagte über Kopfschmerzen; lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab.

Die Bundespolizei leitete gegen die unbekannten Täter ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ein.

Obwohl die S-Bahn zum Tatzeitpunkt stark frequentiert war und andere Reisende die Auseinandersetzung wahrgenommen haben sollen, schritt nach Angaben des 46-Jährigen niemand ein. Die Beamten sind daher im Rahmen der weiteren Ermittlungen auf der Suche nach Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder der Identität der unbekannt gebliebenen Angreifer machen können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

Bundespolizeidirektion Berlin

1 KOMMENTAR

  1. Ist doch nichts neues, die deutschen Pussys schauen lieber zu oder Filmen solche Sachen, als einem Landsmann Hilfe zu leisten. Das sie von dieser Seite nichts zu befürchten haben, wissen die Typen ganz genau, deshalb können die sich auch so aufführen.

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