Berlin/Cottbus: Ungeklärte Umstände beim tödlichen Unfall einer ägyptischen Studentin!


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Berlin  – Der tödliche Unfall einer ägyptischen Gaststudentin in Cottbus hat sich möglicherweise unter anderen Umständen zugetragen, als bisher berichtet.

Der Unfallwagen sei extrem schnell gefahren, berichtet ein Zeuge, der zufällig am Unfallort war, dem rbb. Seiner Schätzung nach könne er 60 bis 70 km/h gefahren sein – in einer Tempo 30 Zone. Und die ägyptischen Kommilitonen der getöteten Shaden M. wollen beobachtet haben, dass der Wagen noch beschleunigte, bevor er mit dem Mädchen zusammenstieß. Auch diese Aussagen liegen dem rbb vor.

Sie stellen die bisherigen Berichte, wonach das Mädchen plötzlich auf die Straße getreten sein soll und der Unfall für den Fahrer nicht zu verhindern gewesen sei, in Frage. Fragen wirft auch auf, was der unabhängige Zeuge nach dem Crash am Unfallort beobachtet haben will: dass nämlich die anwesenden Beamten die fremdenfeindlichen Äußerungen eines der Auto-Insassen weitgehend ignoriert haben sollen.

Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft auch wegen Beleidigung bzw. Volksverhetzung gegen einen der Autoinsassen. Die ägyptische Heimatuniversität hatte ihre Studenten nach den Vorfällen aus Cottbus abgezogen.

 

 

 


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