Bilder lügen? Bericht soll Kungelei beim Hof Schulze Föcking ausschließen?


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Düsseldorf – Die NRW-Landesregierung sieht keinen Anlass zu der Vermutung, dass es sich bei den amtlichen Kontrollen des Schweinemastbetriebes der Familie der Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) um eine Gefälligkeit örtlicher Behörden gehandelt hat. Das geht aus einem noch unveröffentlichten Bericht für den Umweltausschuss hervor, der der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe) vorliegt. In dem neunseitigen Bericht geht die Landesregierung dem Vorwurf der Tierquälerei nach, dem die Landwirtschaftsministerin ausgesetzt ist, seit ein Fernsehmagazin heimlich gemachte Aufnahmen vom Hof der Familie veröffentlicht hat. Die Aufnahmen zeigen kranke Tiere und sollen deren Vernachlässigung belegen. Kurz nach den Rechercheanfragen und noch vor der Ausstrahlung attestierte ein örtlicher Veterinär dem Hof eine weitgehend artgerechte Tierhaltung. „Die Anmeldung zur Überprüfung erfolgte, bevor die Redaktion von ,stern TV‘ das Ministerium über die aus dem Betrieb Schulze Föcking vorliegenden Videoaufnahmen informiert hatte“, stellt der Bericht auf Grundlage von Kalendereintragungen und Telefondaten fest.


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