Bremer Bildungssenatorin Bogedan (SPD) sympathisiert mit streikenden Schülern

 

Mehrere Tausend Schüler wollen an diesem Freitag in Bremen und Bremerhaven für besseren Klimaschutz demonstrieren. Sie können sich dabei der Sympathie der Bildungssenatorin sicher sein. „Ich freue mich und finde es äußerst wichtig und richtig, dass sich Kinder und Jugendliche politisch engagieren. Der zivile Ungehorsam gehört zum politischen Bewusstsein dazu“, sagt Claudia Bogedan (SPD) dem WESER-KURIER (Freitagausgabe). „Die Demonstrationen sind ein demokratischer Akt, der auch bildet.“ Die streikenden Schüler müssten aber auch bereit sein, „eventuelle Konsequenzen zu tragen. Denn es herrscht Schulpflicht.“ Bogedan lobt die Regelung, die in Bremerhaven getroffen wurde. Dort gilt die Demonstration nicht als Streik, sondern als Ausflug zu einem außerschulischen Lernort. Die Klassen entscheiden selbst, ob sie in den Unterricht oder mit ihren Lehrern zur Kundgebung gehen. Wer in Bremerhaven demonstriert, muss sich daher nicht um mögliche Konsequenzen kümmern. „Das könnte in Bremen ja auch so sein“, sagt Bogedan.

 

Weser-Kurier