Bundesjogi: Sächsischer Fußballpräsident kritisiert Vertragsverlängerung von Löw!

Der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes, Hermann Winkler hat die vorzeitige Vertragsverlängerung von Bundestrainer Löw scharf kritisiert. Gegenüber dem ARD-Magazin „FAKT“ sagte er. „Normalerweise zählt erst Leistung, dann Vertrag, dann ordentliche Entlohnung. Der Vertrag war bis 2020 gültig. Warum diese Vertragsverlängerung gemacht werden musste, erschließt sich uns nicht. Auch solche Fragen müssen wir diskutieren.“

Winkler appellierte an den DFB, künftig wieder stärker auf die Belange der Amateure und der Fußballbasis zu achten: „Das Präsidium sollte auf die Vereine, die es repräsentiert hören. Wenn wir das einfließen lassen und nicht nur auf bestimmte Beraterkreise hören, dann kommen wir zu einer guten Analyse. Dann ist die Verbindung wieder da und die Schere zwischen Profisport oder WM-Teilnehmern und Amateursport wird nicht noch größer.“

Weiter kritisiert der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes, dass Joachim Löw selbst mit der Fehleranalyse für das Ausscheiden der Nationalmannschaft betraut worden ist. Dass diese Analyse ausgerechnet zu Beginn der Fußball-Bundesliga veröffentlicht werden soll, hält er für ein problematisch: „Das ist so, als ob ich all meine Freunde zur Grillparty einlade. Wohlwissend, dass die alle im Urlaub sind. Also, das kann ich nicht machen. Wir wollen nicht veralbert werden.“, so Winkler gegenüber „FAKT“.

Mehr dazu in „FAKT“, 17. Juli, 21.45 Uhr, im ERSTEN.