Bundespolizei in NRW: Waffenverbot im Kölner Hauptbahnhof vom 27. bis 29. Juli – Bundespolizei zieht erste Bilanz!

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Es ist kein Witz aber wegen dem Anstieg von Gewaltstraftaten gbit es für 3 Tage eine Waffenverbotszone im Hauptbahnhof Köln! Was passiert nach diesen drei Tagen?

Vom 27. bis 29. Juli richtete die Bundespolizei eine so genannte Waffenverbotszone im Kölner Hauptbahnhof ein. Grund war der Anstieg von Gewaltstraftaten im vergangenen Jahr um 23,3 % (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4016101).

Am Freitag und Samstag – jeweils im Zeitraum von 18:00 bis 06:00 Uhr des Folgetages – durften am Kölner Hauptbahnhof keine Waffen und gefährliche Gegenstände mitgeführt werden. Dadurch sollte Gewaltstraftaten vorgebeugt und Reisende, Gäste sowie Polizeibeamte sollten geschützt werden.

Die Bundespolizei hatte durch Plakate und Hinweise in den Medien sowie Anzeigetafeln und Lautsprecherdurchsagen der Deutschen Bahn AG über das Verbot informiert.

Im Verbotszeitraum der Allgemeinverfügung führten mehr als 50 Bundespolizistinnen und -polizisten die Maßnahmen im Hauptbahnhof durch und kontrollierten dabei über 200 Personen. Nach der vorläufigen Einsatzauswertung leitete die Bundespolizei in Köln 8 Ermittlungsverfahren ein (1 Verstoß gegen das Waffengesetz, 7 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz). Es wurden ein Schlagring, ein Multifunktionstool und 3 Messer sichergestellt. Außerdem wurden zwei Minderjährige in Gewahrsam genommen und zwei ausgeschriebene Personen festgenommen.

Nach dem Waffenverbot im Dortmunder Hauptbahnhof Ende Juni war dies der zweite Einsatz der Bundespolizei zur Reduzierung der Gewaltkriminalität an den Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen unter Zuhilfenahme einer Allgemeinverfügung zum Verbot des Mitführens von gefährlichen Werkzeugen. Die Auswertung des Einsatzes erfolgt mit allen beteiligten Stellen.

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin