#Cottbus: #Security-#Branche #von #Rechtsextremen #unterwandert?


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Berlin/Cottbus  – Ein nicht unerheblicher Teil der Sicherheitsunternehmen in der Stadt Cottbus ist rechtsextrem unterwandert.

Das ist das Ergebnis einer aufwendigen rbb-Recherche. Auf der einen Seite haben stadtbekannte Neonazis mit Verbindungen zur Kampfsport-Szene Security-Firmen gegründet. Auf der anderen Seite sind es ehemalige Hells Angels-Rocker, die ein undurchsichtiges Geflecht von Unternehmen führen. Wie die Stadt diese Wachdienste überprüft, bleibt unklar. Auf zahlreiche Anfragen des rbb zum Thema hat sie gar nicht oder nur zögerlich reagiert. Die Antwort: “Wir prüfen die Vorgänge.”

Auch im jüngsten Fall der attackierten Afghanen in einer Flüchtlingsunterkunft in Sachsendorf haben die rbb-Recherchen Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund ergeben. So soll die Stadt Hinweise auf Verbindungen mindestens eines Mitarbeiters des Wachschutzunternehmens zur rechten Szene gehabt haben. Auch soll die betroffene Unterkunft nachts des Öfteren von einem Subunternehmer bewacht worden sein. Auch dazu habe es Hinweise gegeben.

Den Wachschützern wird vorgeworfen, am Silvesterabend den Angriff auf drei Flüchtlinge in der Unterkunft nicht unterbunden zu haben. Die Opfer wurden zum Teil schwer verletzt.


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