Donauwörth: Mehrmals Randale in Erstaufnahmeeinrichtung und dann ab in die Psychiatrie!


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Donauwörth –
Ärger zwischen Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung in Donauwörth beschäftigte am frühen Montagabend die Polizei. Gegen 19:00 Uhr wurde die Streife zu einer Körperverletzung gerufen. Ein mutmaßlich 19-jähriger Äthiopier lag in seinem Bett, als ein 24-jähriger Landsmann das Zimmer betrat. Der sichtlich alkoholisierte Ältere ging auf den Jüngeren los und verpasste ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Die Verletzung wurde vom BRK versorgt und der Geschädigte in die Donau-Ries Klinik gebracht. Das Motiv für den Angriff ist bisher unklar. Einen Alkoholtest verweigerte der Angreifer.

Gegen 20:40 Uhr war ein erneuter Einsatz der Polizei in der Unterkunft erforderlich. Dieses Mal waren zwei Streifen notwendig, um die Situation in den Griff zu bekommen. Ein 21-jähriger Bewohner, dessen Nationalität ungeklärt ist, war stark alkoholisiert und hatte in der Unterkunft randaliert. Unter anderem hatte er mit der Faust eine Glasscheibe im Eingangsbereich eingeschlagen und sich dabei verletzt. Der junge Mann ging dann auf weitere Mitbewohner los. Beim Eintreffen der Streifen war er von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am Boden fixiert, während weitere Mitarbeiter damit beschäftigt waren, die aggressive Stimmung unter weiteren Bewohnern zu beruhigen. Ca. 30 -40 Personen hatten sich am Tatort eingefunden während der mutmaßliche Täter herumschrie und kaum zu bändigen war. Unter diesen Umständen war eine ärztliche Versorgung der Schnittverletzungen an der Hand nicht möglich, deshalb musste er gefesselt und mit Polizeibegleitung in die Donau-Ries Klinik gefahren werden.

Auch dort ließ der junge Mann von seinem aggressiven Verhalten nicht ab und schrie herum. Wegen einer akuten Gefährdung seiner eigenen Person aber auch seiner Umwelt wurde er nach der Erstversorgung in die Psychiatrie eingewiesen. Nach ersten Erkenntnissen wurden weder Sicherheitsdienst noch Polizei und Rettungsdienst bei dem Einsatz verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 700 Euro beziffert.


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