#Drogenreport aus #Meißen: #51 Kilogramm #Marihuana #sichergestellt

In den vergangenen Wochen nahm die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Dresden fünf Männer fest, die im Verdacht stehen, illegalen Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben.

Die Kriminalaußenstelle Meißen führte in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Dresden seit November 2017 Ermittlungen zu mehreren Personen im Raum Coswig und Radebeul durch. Im Verlauf der Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass sich diese Personen ein gemeinsames „Vertriebsnetz“ aufgebaut hatten.

Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse wurde in der Kriminalaußenstelle eine zeitweilige Ermittlungsgruppe gebildet, um die Aufklärung dieser Straftaten voranzutreiben. Durch die Intensivierung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen konnte die Hierarchie der Gruppenstruktur weiter aufgehellt und führende Mitglieder identifiziert werden.

Am 29. Mai nahmen Polizisten zunächst vier Tatverdächtige vorläufig fest. Am 29. am 30. Mai erfolgten Durchsuchungsmaßnahmen in Coswig, Radebeul, Radeburg und Lauchhammer (Brandenburg). Dabei fanden die Ermittler unter anderem 51 Kilogramm Marihuana (Straßenverkaufswert von etwa 500.000 Euro) und stellten mehrere tausend Euro Bargeld sicher.

Ein 21-jähriger Deutscher aus Coswig, ein 20-jähriger Deutscher aus Radeburg und ein 20-jähriger Bulgare aus Lauchhammer wurden am 30. Mai dem Haftrichter vorgeführt und sitzen nun wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Untersuchungshaft. Der vierte Tatverdächtige befindet sich wieder auf freiem Fuß.

Aufgrund weiterer Erkenntnisse durchsuchten Kriminalisten Anfang Juni die Wohnung eines fünften Tatverdächtigen. Der 22-jährige Coswiger wurde noch am gleichen Tag dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich nun ebenfalls in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen dauern an. (eb)