Drohender Atomkrieg zwischen den USA und Nordkorea 1945 darf sich nicht wiederholen!


728 x 90 (Super Banner) Goldbarren & -münzen günst

 

 

Bielefeld  – Erst war es Feuer und Wut, dann waren die Worte noch zu schwach, mittlerweile sind die Waffen geladen und entsichert. Die Welt hat in den vergangenen Tagen gebannt auf die Provokationen von Kim Jong-Un und Donald Trump geblickt, die sich wie zwei Halbstarke auf dem Schulhof anbrüllen, bis irgendwann die Fäuste fliegen. Man würde gerne spotten über das Prollige dieser beiden Männer, das Dumme, das Billige. Aber Trump und Kim Jong-Un sind eben nicht nur ungezogene Schulhofprügler. Sie führen die Welt gerade an den Rand einer atomaren Eskalation. Auf dieser Kante stehen wir nun alle gemeinsam. Der republikanische Senator John McCain lästerte über die Provokationen, bezweifelte, dass der Präsident wirklich zu einem Militärschlag bereit sei. McCains Haltung spiegelt den vagen Optimismus vieler wider, die diesen Konflikt beobachten. Sie hoffen, dass der US-Präsident vor allem knallige Dinge sagen will, sich dahinter aber wenig verbirgt. Doch wenn in der Weltpolitik Dinge unbedacht bewegt werden, entstehen Unruhe und Unordnung. US-Verteidigungsminister Mattis, ein Rationalist alter Schule, hat nach Trumps Worten ebenso die Tonlage verschärft. Nicht, weil er davon überzeugt war. Sondern weil die US-Regierung ein Mindestmaß an Geschlossenheit beweisen musste. Ihre Wurzeln haben die neuen weltpolitischen Unwägbarkeiten in den innenpolitischen Umständen in den USA. Sechs Monate lang wuchs die Entfremdung zwischen Republikanern und dem Präsidenten. Reformen wie die der Gesundheitsversorgung scheitern, die Mehrheit im Kongress ist nur theoretisch vorhanden. Trump und die Republikaner brauchen ein verbindendes Element, sonst droht das frühzeitige Scheitern der Präsidentschaft. Es ist zynisch, aber am Ende kann ein Krieg in Fernost dieses verbindende Element sein. Es wäre ein fataler Kollateralschaden einer stümperhaft agierenden Regierung. Kommt es zu einem Militäreinsatz, werden die USA Nordkorea von der Karte auslöschen. Es wird ein kompromissloser Einsatz, möglicherweise vergleichbar mit dem Ende des zweiten Weltkrieges, als Präsident Truman den Angriff auf Hiroshima und Nagasaki befahl. 1945 war ein Tiefpunkt der Zivilisation. Auch ein narzisstischer, persönlichkeitsgestörter US-Präsident hat die verdammte Verpflichtung, alles zu tun, damit dieses Leid sich nicht wiederholt.

Quelle: Neue Westfälische, Gordon Repinski, Berlin

 


Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*