Erkrath: 49-jährige Frau wird von Südländer verfolgt und sexuell belästigt!

Erkrath

In der Nacht zum heutigen Freitag (16. November 2018) hat ein Mann eine 49 Jahre alte Frau vom Bahnhof Erkrath aus verfolgt und sexuell belästigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Gegen 1 Uhr nachts stieg die Erkratherin, die zuvor in Düsseldorf unterwegs war, am Bahnhof Erkrath aus der S8 aus. Als sie sich zu Fuß auf den Heimweg machte, bemerkte sie an der Unterführung in Richtung Rathelbecker Weg einen Mann, der sich ihr in schamverletzender Weise zeigte. Der Mann verfolgte die Erkratherin, beleidigte sie und forderte sie zu sexuellen Handlungen auf.

Lautstark rief ihm die Erkratherin daraufhin zu, er solle sie in Ruhe lassen. Der Mann ließ jedoch nicht von seiner Verfolgung ab. Schlimmer noch: Er entriss der Erkratherin das Handy, welches sie zwischenzeitlich aus ihrer Tasche geholt hatte. Daraufhin kam es am Steinhof, Höhe Schlüterstraße, zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In dessen Verlauf schlug der Mann der 49-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Bei dem Angriff wurde die Frau außerdem an einer Hand verletzt.

Als der Angreifer bemerkte, dass die Frau aus der Nase blutete, zog sich der Mann eine Kapuze über den Kopf, warf ihr das Handy vor die Füße und flüchtete bergauf über die Schinkelstraße.

Die Frau informierte nun die Polizei, welche sofort nach dem Angreifer fahndete – leider jedoch ohne Erfolg. Die Verletzte wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten sicherten unterdessen am Tatort Spuren und erhoffen sich nun neue Erkenntnisse durch Zeugen.

Der Angreifer war etwa 1,70 Meter groß und 20 bis 25 Jahre alt. Er war laut der Erkratherin von „normaler“ Statur, hatte eine helle Haut und ein „südländisches Erscheinungsbild“. Der Mann sprach gutes Deutsch mit leichtem Akzent. Er trug eine dunkle Hose sowie eine dunkle Kapuzenjacke.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath unter der Rufnummer 02104 9480-6450 entgegen.

Kreispolizeibehörde Mettmann