EU-Armee: Von der Leyen bastelt an der neuen europäischen Verteidigungsunion!


Photo by dirkvorderstrasse

 

728 x 90 (Super Banner) Goldbarren & -münzen günst

Die Europäische Verteidigungsunion rückt einen Schritt näher. Heute
planen Deutschland und 22 andere EU-Staaten, ein entsprechendes
Dokument zu unterschreiben. Dem ARD-Europastudio hat die
geschäftsführende Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen
vorab ein Interview gegeben.

Für die amtierende Bundesverteidigungsministerin ist die gemeinsame
europäische Verteidigungsunion ein historischer Schritt:

Von der Leyen wörtlich: „Das ist heute ein historischer Schritt. Denn
die gemeinsame europäische Verteidigung war mal ein Gründungsgedanke
der Europäischen Gemeinschaft, dann hat er 60 Jahre lang
brachgelegen. Vor eineinhalb Jahren haben wir eine
deutsch-französische Initiative auf den Weg gebracht, um diese
gemeinsame europäische Verteidigung wiederzubeleben. Heute legen wir
den Grundstein für eine Europäische Verteidigungs- und
Sicherheitsunion.“

Für Ursula von der Leyen ist dies der entscheidende Schritt zu einer
Armee der Europäer:

Von der Leyen wörtlich: „Für uns ist in Deutschland vor allem die
Zusammenarbeit wichtig, also dass wir eine Truppe aufstellen, die
‚Armee der Europäer‘, die, wenn es eine Krise gibt, wenn Europa
gefragt ist, dann auch schnell einsatzfähig ist. Wenn wir in Zukunft
eine gemeinsame Truppe haben, wenn wir ein verlegbares Krankenhaus
haben, wenn wir die Transportmöglichkeiten haben, um schnell zu
reagieren, dann sind wir auch in der Lage, die Verantwortung zu
übernehmen, die Europa gerne in seiner Nachbarschaft auch tragen
möchte.“

Die Unterzeichner des Dokuments zur Verteidigungsunion verpflichten
sich auch, ihre Verteidigungsausgaben regelmäßig zu erhöhen. Für
Ursula von der Leyen kann das Projekt mittelfristig dennoch Kosten
sparen.

Von der Leyen wörtlich: „Wenn jedes Land alleine sein kleines Ding
macht, dann wird es ineffizient und teuer und schwer
zusammenzuarbeiten. Wenn wir uns zusammentun als Europäer, ja dann
müssen wir am Anfang in das Gemeinsame investieren, zum Beispiel ein
gemeinsames Flugzeug, zum Beispiel die gemeinsame Truppe. Aber auf
die Dauer kommt über die große Zahl die Effizienz und Kostenersparnis
und insofern ist es viel viel besser als Europäer gemeinsam
aufzutreten.“

Das Interview führten Bettina Scharkus, ARD/WDR-Korrespondentin, und
Kai Küstner, WDR/NDR-Hörfunk. Das komplette Interview wird Tagesschau
24 zu sehen sein. Auszüge daraus gibt es unter anderem in der
„Tagesschau“ und im ARD-„Mittagsmagazin“, außerdem bei WDR5 und NDR
info.

 


Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*