Festnahme nach Beleidigung mit fremdenfeindlichen Hintergrund und Bedrohung mit Messer!


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Polizeimeldung vom 02.09.2017
Marzahn-Hellersdorf
 

Nr. 2000
Polizeibeamte nahmen gestern am späten Abend in Marzahn einen Mann vorläufig fest. Ein 21-jähriger aus Guinea-Bissau stammender Mann gab den Beamten gegenüber an, dass er gegen 21 Uhr in einem Zug der S-Bahn S75 saß und zu dem später festgenommenen, 36-jährigen Fahrgast geschaut hatte, der ihm gegenüber saß. Daraufhin soll der 36-Jährige aufgestanden, ein Messer gezogen, auf den 21-Jährigen zugegangen sein und ihn fremdenfeindlich beschimpft haben. Andere Fahrgäste bekamen die Situation mit, alarmierten die Polizei und stellten sich schützend zwischen die beiden Männer. Am S-Bahnhof Springpfuhl stiegen beide aus. Auf dem Bahnsteig stellte der 36-Jährige seinen Rucksack ab und soll den Beschimpften aufgefordert haben, sich körperlich auseinanderzusetzen. Um sich verteidigen zu können, ergriff der 21-Jährige nach eigenen Angaben eine Glasflasche und schlug von dieser den Boden ab. Passanten äußerten dann, dass die Polizei bereits auf dem Weg sei, woraufhin der offenbar alkoholisierte Tatverdächtige flüchtete. Die Zeugen und das unverletzte Opfer blieben auf dem Bahnsteig und erstatteten bei den eintreffenden Bundespolizisten Anzeige. Aufgrund der Personenbeschreibung nahmen Berliner Polizisten kurz darauf den Geflüchteten am Helene-Weigel-Platz vorläufig fest und übergaben ihn den Bundespolizisten. Zeugen hatten geschildert, dass, bevor der 36-Jährige die Flucht ergriffen hatte, der 21-Jährige mit der Faust in Richtung des Älteren geschlagen haben soll, wonach dieser kurz gestürzt war. Der Festgenommene wurde zur Personalienfeststellung, Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung zur Bundespolizeiinspektion Berlin Ostbahnhof gebracht und anschließend entlassen. Eine zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte einen Wert von rund 2,5 Promille ergeben. Gegen den 21-Jährigen leiteten die Bundespolizisten ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die weiteren Ermittlungen.


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