Flüchtling-Report: Wer bürgt, wird erwürgt – Zum Umgang mit Flüchtlingsbürgen!

Flüchtling

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Wer bürgt, wird erwürgt. So lautet eine alte Juristenweisheit. Wie viel Wahrheit darin steckt, müssen derzeit etwa 7000 Menschen bundesweit erfahren, die einfach nur Leben retten wollten. Um Flüchtlingen aus Syrien schnell zu helfen, hatten sie sich verpflichtet, finanziell einzuspringen für Miete und Lebensunterhalt. Jetzt müssen sie befürchten, dass der Staat sie an dieses Versprechen erinnert – und Geld fordert. Das Problem: Die Bürgen gingen damals davon aus, dass ihre Verpflichtung endet, sobald ihre Schützlinge als Asylberechtigte anerkannt sind. Jetzt sollen sie noch darüber hinaus zahlen. Der Sinn eines Sozialstaates aber ist, Menschen in Notlagen zu helfen. Stattdessen jedoch entlässt sich der Staat in Deutschland immer häufiger selbst aus dieser Pflicht, in dem er auf Ehrenamtliche setzt – bei den Tafeln etwa und in der Flüchtlingshilfe auch. Im Syrienkrieg haben die internationale Gemeinschaft und damit auch Deutschland versagt. Die daraus entstandenen Lasten will man nun allein jenen aufbürden, die das Elend nicht mehr mit ansehen konnten. Wenn sie dadurch selbst zum Sozialfall werden, zahlt der Staat am Ende übrigens doch.

 

Westfalenpost

 

 

 

Ein Kommentar

  1. Der Artikel kling aus meiner Sicht recht naiv. Und diese Naivität versteckt sich hinter dem hier so praktisch benutzen Wort „Staat“. Wer ist denn dieser Staat? Und woher kommen die Mittel mit denen dieser Staat Menschen helfen soll? Es sind doch die Steuerzahler die hier zur Kasse gebeten werden ohne gefragt zu werden ob ihnen das in diesem Fall überhaupt recht ist.
    In unserem Fall sind es vielleicht zwei Nachbarn von denen der eine sagt „Ich helfe ja gerne, aber bitte prüft erstmal wer da zu uns kommt und ob der überhaupt wirklich hilfsbedürftig ist. Außerdem will ich wissen welches Minimum an Hilfe für wie lange notwendig ist um diesen Menschen in der Not zu helfen ohne aber die Sozialkassen übermäßig damit zu belasten“. Dem anderen Nachbarn reicht das nicht, er will sofort helfen ohne zu prüfen wer da kommt, und ihn interessiert es auch nicht welche Aufwendungen notwendig sind um zu helfen.
    Wer ist der bessere Nachbar? Und welcher Nachbar tut mehr für das soziale Wohl?
    Die Fragen kann sich jeder selbst beantworten. Noch dazu, wenn sich dann rausstellt, dass der sofort helfen wollende Nachbar gar nicht wirklich selber helfen wollte, sondern die anderen für seine Hilfsaktion zahlen lassen wollte.

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