Flüchtlingsreport: #Erklärungsversuche zur Situation in #Dresdner #Erstaufnahmeeinrichtungen

Vergangenen Freitag kam es zu einem Polizeieinsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung an der Hamburger Straße (siehe Medieninformation der Polizeidirektion Dresden Nr. 305/18 vom 27.05.2018). Nach bisherigen Ermittlungen stellt sich dessen Ablauf wie folgt dar:

Zwei Georgier betraten gegen 21.15 Uhr das Versorgungszelt und forderten einen Syrer (14) auf, ihnen Essen zu bringen. Da um diese Uhrzeit die Speisen allein denen vorbehalten sind, die den Ramadan begehen, verweigerte sich der Junge. Daraufhin spuckten die Georgier in sein Essen und wurden ihm gegenüber handgreiflich.

Der Wachdienst informierte eine Gruppe von zehn Polizisten über die Tätlichkeit und eine drohende Auseinandersetzung. Die Beamten befanden sich zu diesem Zeitpunkt zufällig im Objekt, da sie eine richterliche Durchsuchung im Zusammenhang mit einem Diebstahl vollzogen. Mit dem Hinweis des Wachdienstes brachte die Dresdner Polizei weitere 52 Polizeibeamte zum Einsatz.

Die Polizei sprach die beiden Georgier im Versorgungszelt an und führte sie in den Hof. Dort sammelte sich kurz darauf eine Gruppe von bis zu 50 Bewohnern, die mit dem Duo sympathisierten.

Aus dieser Gruppe heraus kam es zu Beleidigungen gegen die Beamten. Weiterhin wurden Zigarettenkippen in Richtung der Beamten geworfen, an deren Ausrüstung gezerrt und versucht gegen eine gebildete Polizeikette anzurennen. Dabei wurden die Beamten getreten und mit einer Eisenstange attackiert. Zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen.

Letztlich konnten die Einsatzkräfte die Situation letztlich beruhigen und nahmen vier Georgier (17, 20, 27, 42) vorläufig fest.

Polizeipräsident Horst Kretzschmar (59): „Der Sachverhalt reiht sich in mehrere ähnliche Einsätze in den Erstaufnahmeeinrichtungen an der Hamburger und Bremer Straße in diesem Jahr ein. Dabei ist eine Häufung im Mai erkennbar, an dem sich allein elf der insgesamt 31 Einsätze im Zusammenhang mit Gewaltdelikten ereigneten. Zu den genauen Hintergründen können noch keine abschließenden Aussagen getroffen werden. Allerdings scheint insbesondere die Situation um den Ramadan maßgeblich für die Häufung zu sein.“

Der 42-jährige Tatverdächtige kam aufgrund eines bestehenden Haftbefehls mit dem Ziel einer Abschiebung in die JVA Dresden. Die drei anderen Tatverdächtigen wurden in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. (tg)

 

Erstmeldung

Auseinandersetzung in Erstaufnahmeeinrichtung

Zeit: 25.05.2018, 21.15 Uhr bis 21.35 Uhr
Ort: Dresden-Friedrichstadt

Während der Essensausgabe in der Erstaufnahmeeinrichtung an der Hamburger Straße kam es zwischen zwei Heimbewohnern zu einer Auseinandersetzung. Daraufhin baten die örtlichen Sicherheitskräfte um polizeiliche Unterstützung. Durch die eingesetzten Beamten konnten die zwei Beteiligten (Georgier) unter Kontrolle gebracht werden.

In der Folge sammelten sich ca. 50 Heimbewohner und griffen die Einsatzkräfte an, indem sie nach ihnen mit glühenden Zigaretten warfen, traten und schlugen. Ein Angreifer versuchte die Beamten mit einer Eisenstange aus seinem Bettgestell zu attackieren, was verhindert werden konnte. Durch den Einsatz weiterer Polizeikräfte wurde die Lage vor Ort schließlich unter Kontrolle gebracht. Bei den Einsatzmaßnahmen wurden zwei Polizeibeamte und ein Sicherheitsmitarbeiter leicht verletzt.

In der Folge konnten vier georgische Tatverdächtige im Alter von 42, 27, 20 und 17 Jahren vorläufig festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen sie wegen Landfriedensbruchs.

 

weitere Infos:

#Dresden: #Massenschlägerei mit 40 #Personen in #Erstaufnahmeeinrichtung mit #Messern, #Stühlen und #Feuerlöscher!

Schwerer Landfriedensbruch Zeit: 20.05.2018, 19:13 Uhr Ort: Dresden-Friedrichstadt, Hamburger Strasse 19, Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber Nach einer lautstarken verbalen Auseinandersetzung zwischen[…]

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