Frankfurt-Airport: 1,3 Kilogramm Kokain geschluckt – Drogenkurier aus Nigeria vom Zoll am Frankfurter Flughafen festgenommen!

Archivbild Zoll: Behältnisse im Körper

 

 

 

Frankfurt am Main – Am 04. März kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamtes Frankfurt am Main das Gepäck von Reisenden eines Fluges aus Nigeria. Sie befragten auch einen 52- jährigen Mann nigerianischer Herkunft nach dem Inhalt seines Handgepäcks und dem Zweck seiner Reise. Dieser gab an, er wolle weiter nach Zürich reisen, um dort Textilien zu kaufen. Im Laufe des Gesprächs und der weiteren Kontrolle ergaben sich Unregelmäßigkeiten und Widersprüche, ein Drogenschnelltest an seiner Umhängetasche und Kleidung reagierte positiv auf Kokain. Auf wiederholte Nachfrage der Zollbeamten gab der Mann zu, Rauschgift im Körper zu schmuggeln. „Die ärztliche Untersuchung in einem Krankenhaus bestätigte die Aussage des Mannes. Auf dem Röntgenbild waren die Behältnisse mit dem Rauschgift im Bauch-raum gut zu erkennen. Insgesamt hatte er 67 sogenannte Bodypacks mit ungefähr 1.330 Gramm Kokain im Körper transportiert. Hierbei handelt es sich um eine lebensbedrohliche Schmuggelmethode. Würde nur eins platzen, so würde das in kürzester Zeit zum Tode des Drogenkuriers führen“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Der mutmaßliche Drogenkurier befindet sich in Untersuchungshaft.