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Freiburg – Die Befragung der 22 Jahre alten Mutter des Säuglings wurde durchgeführt. Als Tatmotiv zeichnet sich eine befürchtete Überforderung der Mutter ab. Die Frau gebar den Jungen in den Morgenstunden. Ihrer Einlassung zufolge fuhr sie im Glauben, dass sich dort eine Babyklappe befindet, zum Krankenhaus in Waldshut. Da dies aber nicht der Fall gewesen sei, habe sie ihr Kind gut sichtbar am Eingang des Parkplatzes abgelegt. Sie rief dann anonym im Krankenhaus an und teilte den Ort ihres Babys mit. Dieser Anruf konnte durch die Ermittlungen bestätigt werden. In der Zwischenzeit war der Säugling von Mitarbeitern des Krankenhauses, die zur Frühschicht kamen, gefunden worden.

Der Säugling befindet sich derzeit in einer Bereitschaftspflege.

 

Erstmeldung:

03.01.2018, 16:29 Uhr

Freiburg – Waldshut-Tiengen: Neugeborenes Kind ausgesetzt – Kripo ermittelt Mutter

Am Mittwochmorgen fanden Mitarbeiter der Waldshuter Klinik im Freien einen ausgesetzten Säugling. Das in Tücher und einen Teppich eingewickeltes Kind befand sich in einer Tragetasche und lag auf dem Parkplatz des Klinikums. Die Finder brachten das Neugeborene sofort zur Geburtshilfestation. Dort stellte man fest, dass es sich um einen Jungen handelte, der erst wenige Stunden alt war. Der Säugling war unterkühlt, wies ansonsten aber keine Verletzungen auf. Seitens der Klinik verständigte man umgehend die Polizei. Das Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen übernahm die Ermittlungen und konnte nach einem Hinweis die Mutter des Neugeborenen ausfindig machen. Die Frau musste aufgrund ihres Zustandes in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen dauern an.