Grünen-Fraktionschefin: FDP-Vorstoß für Kauf von Regenwald „echt schwach“! „Jamaika-Ausstieg war feige“!

Kauf von Regenwald

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Kauf von Regenwald

 

Kauf von Regenwald

Göring-Eckardt verteidigt aber Kontaktaufnahme mit Lindner – „Jamaika-Ausstieg war feige“

Osnabrück. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat den Vorstoß von FDP-Chef Christian Lindner, als Beitrag zum Klimaschutz ein Stück Regenwald zu kaufen, als “ echt schwach“ zurückgewiesen. „Wichtig wäre es, jetzt endlich das Ruder herumzureißen“, sagte Göring-Eckardt im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Nötig sei eine grundlegend andere Energie-, Verkehrs- oder Agrarpolitik . „Aber das ist den Liberalen offenbar zu anstrengend“, kritisierte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Zugleich verteidigte sie die Kontaktaufnahme mit Lindner, mit dem sie sich zu einem Streitgespräch traf. Der FDP warf sie „Feigheit“ vor, weil diese das Jamaika-Bündnis von Union, FDP und Grünen scheitern ließen. „Man wusste aber auch zu wenig voneinander. Das sollte man ändern“, betonte Göring-Eckardt.

Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt fordert mehr „Leitplanken vom Staat“

„Beim Wohnungsbau oder beim Kohleausstieg“ – Kritik an zu viel Privatisierung

Osnabrück. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt wünscht sich in einigen Bereichen mehr „Leitplanken vom Staat“, zum Beispiel beim Wohnungsbau, beim Ausbau der Infrastruktur oder beim Kohleausstieg. „Der Staat muss seine Aufgaben der Daseinsvorsorge wieder ernst nehmen und erfüllen“, sagte Göring-Eckardt im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). In den vergangenen Jahren sei oft auf Privatisierung gesetzt worden. „Das hat Verantwortlichkeiten verwischt und zu Gleichgültigkeit geführt“ , kritisierte die Grünen-Politikerin. Der Reformstau müsse aufgebrochen werden.

 

Neue Osnabrücker Zeitung