Hamburg: Alkoholisierter Mann verletzt nach Fahrausschluss am Bahnhof drei Beamte der Bundespolizei

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Hamburg – Am 22. September 2018 gegen 22:20 Uhr informierte der Zugbegleiter eines Regionalzuges die Bundespolizei über einen Mann, welcher von der Fahrt ausgeschlossen werden sollte. Er hatte zuvor im Zug Reisende belästigt und den Zugbegleiter mehrfach beleidigt. Den Aufforderungen des Zugpersonals, den Zug im Bahnhof Harburg zu verlassen, war er nicht nachgekommen.

Gegenüber den eingesetzten Beamten der Bundespolizei verhielt sich der erheblich alkoholisierte Mann (über 2,3 Promille) aggressiv und störte die Maßnahmen vor Ort. Den Anweisungen der Beamten leistete er nicht folge. Bei der Zuführung zum Revier schlug er um sich und traf dabei einen Beamten im Gesicht.

Anschließend ließ er sich auf einer Treppe fallen. Dabei riss er die Beamten mit zu Boden und trat in dessen Richtung. Beim Versuch den Mann zu fesseln, versuchte er an die Führungs- und Einsatzmittel (Pistole, Schlagstock, Pfefferspray) eines Beamten zu gelangen. Dies konnte verhindert werden.

Kurz darauf gelang es den Beamten, dem Mann Handfesseln anzulegen. Bei der weiteren Zuführung ließ er sich erneut fallen, riss dabei die Polizeibeamten erneut mit zu Boden und biss einem Beamten ins Bein.

Gegen den deutschen Staatsangehörigen aus Husum wurden entsprechende Strafverfahren (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlicher Angriff, Beleidigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung) eingeleitet.

Nach der Ausnüchterung wurde der Beschuldigte wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Durch die Widerstandshandlungen wurden drei Beamte verletzt.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

Bundespolizeiinspektion Hamburg