Hautchirurg aus Los Angeles löst Problem der Haartransplantation für afrikanische Bevölkerung mit zwei neuen Technologien

Haartransplantation

Haartransplantation
Haartransplantation

 

Von diesem Verfahren profitierten die meisten Menschen auf der Welt – mit Ausnahme von Patienten afrikanischer Abstammung. Besonders betroffen sind Männer, die das Haar gerne kurz tragen. Der Nutzen dieses Verfahrens war bei dieser Bevölkerungsgruppe bislang stark eingeschränkt. Grund hierfür sind Eigenschaften der Haut und Haare, die die derzeitigen FUE-Werkzeuge für diese Bevölkerungsgruppe unwirksam machen. Einige Spezialisten mit FUE-Erfahrung bei afrikanischer Haarstruktur, die konventionelle Werkzeuge verwenden, greifen nicht selten auf spezielle Techniken zurück wie beispielsweise größere Stanzer, Schätzung der Haarkrümmung und Kurvenwinkel und manuelle Kurvennavigation. Dabei nehmen sie eine relativ höhere Transplantat-Schwundquote in Kauf.

Dr. Sanusi Umar hat zwei neue, voneinander unabhängige Erfindungen bekanntgegeben (zum Patent angemeldet), die jeweils eine umfassende Lösung für das FUE-Problem bei afrikanischer Haarstruktur bieten. Mediziner haben jetzt mehr Auswahl bei geringeren technischen Anforderungen. Bei einem Verfahren wird ein spezielles rotierendes Werkzeug eingesetzt: der Intelligent Punch (zum Patent angemeldet). Dieser ist auf einem patentierten System montiert, mit dem das Transplantat hydriert und der Stanzer gleitfähig gemacht wird (Dr.UGraft(TM) Nurture Handpiece). Dr. Umar kommentiert: „Das System ist intuitiv und wird mit optimierten Einstellungen geliefert. Der Anwender muss zur Konfiguration kein Spezialist in Informatik sein.“ In Kombination mit dem Dr.UGraft Nurture Handpiece ermöglicht der Intelligent Punch die intuitive Navigation von Transplantatwinkeln und ermöglicht die sichere Entnahme von Transplantaten bei allen FUE-Verfahren mit afrikanischer Haarstruktur.

Dr. Umar hat außerdem eine weitere Erfindung enthüllt: Dr.UPunch Curl 2.0 (zum Patent angemeldet), ein unkonventionelles, nicht rotierendes Werkzeug. Dies ist eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Erfindung – Dr.UPunch 1.0 (europäische Patent 2939617B1) . Nach Aussage von Dr. Umar lässt sich die neue Version einfacher bedienen. Die Stanzer sind kleiner, genauer und schneller – daher die frühzeitige Auslieferung an andere FUE-Spezialisten. Es ist weniger Fertigkeit gefordert, da die Haarkrümmung und Kurvenwinkel nicht geschätzt werden müssen. „Es ist schnell gelernt mit minimaler Anstrengung“, sagt Dr. Umar (auch bekannt als Dr. U). Dr. U hat zu beiden Verfahren ein Anleitungsvideo produziert.

Dr. U weiter: „Ich habe den Weg der Haarwiederherstellung eingeschlagen, um eine Lösung für meinen eigenen Haarausfall zu finden. Dabei bin ich nur auf Grenzen gestoßen. Ich habe es zu meiner Lebensaufgabe gemacht, diesen Missstand zu beheben. Ich begann damit, Werkzeuge für alle möglichen Haartypen zu entwickeln – mit Ausnahme meines eigenen. Ich hoffe, dass diese neuen Werkzeuge einen Beitrag dazu leisten können, Behandlungen für Haarverlust mehr Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen. Jeder normal qualifizierte FUE-Spezialist kann diese Vorrichtungen bedienen und ein ähnlich gutes Ergebnis wie bei anderen Ethnizitäten erzielen.“

Beide Werkzeuge werden auf der Dr.UGraft-Website verkauft. Sie feiern ebenfalls Premiere auf dem Los Angeles Hair Transplant Hands-On Cadaver Course am 6. und 7. Oktober dieses Jahres und bei der ISHRS-Jahrestagung in Hollywood (Kalifornien) vom 10.-14. Oktober (Stand 61).

Dr. Sanusi Umar ist ein international anerkannter Hautchirurg, der in Los Angeles praktiziert. Er ist Gründer von Dr. U Hair und Skin Clinic, Dr. U Devices und FineTouch Laboratories. Außerdem lehrt er an der David Geffen School of Medicine UCLA und ist Chef für kosmetische Dermatologie am Fachbereich Dermatologie Harbor-UCLA.

Video –

https://www.youtube.com/watch?v=BgW5R1T-wKk

Foto –

https://mma.prnewswire.com/media/751529/Dr_U_Devices_Inc_Intelligent_
Punch_Device.jpg