Heilige Kuh Ursula von der Leyen vor dem AUS! Fragwürdige Beraterverträge im Wert von Hunderten Millionen Euro!

Heilige Kuh

Foto by: Screenshot Youtube
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Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist keine „heilige Kuh“. Sollte sich herausstellen, dass sie gravierende unentschuldbare Fehler begangen hat, muss sie gehen. Im Augenblick spricht vieles gegen sie. Fluggeräte, die nicht fliegen, U-Boote, die nicht einmal schwimmen, geschweige denn tauchen können. Und nun auch noch fragwürdige Beraterverträge im Wert von Hunderten Millionen Euro und, Alarmstufe Rot: der Verdacht von Korruption bei diesen Aufträgen. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss ist da vermutlich das einzige Mittel, das wenigstens Aufklärung verspricht. Gelöst sind die Probleme damit aber noch lange nicht. Sie sind offenbar seit Jahrzehnten wie in Erz gegossen – und an dieser Stelle muss man darüber nachdenken, ob von der Leyen nicht nur ein Sündenbock oder ein Bauernopfer wäre, wenn man sie vom Hof jagte. Deshalb sollte man ihr zunächst weiter vertrauen. Sie hat die Probleme geerbt. Mit der ihr eigenen Knochenhärte versucht sie, Lösungen zu finden, macht dabei – natürlich – auch manchen Fehler. Es zeigt sich, dass das Gesamtkunstwerk Bundeswehr nicht nur eine Armee ist, sondern eine fette, gigantische Bürokratie, die allem Anschein nach Rost angesetzt hat und so beweglich ist wie zehn zusammengeschmiedete Ambosse. Will man bösartig formulieren, könnte man von einem Saustall sprechen, der ein Sicherheitsrisiko ist. Privatisierungen sind kein Allheilmittel, aber es muss zumindest darüber nachgedacht werden, Teile der Bundeswehrbürokratie als Struktur zu privatisieren. Das wäre langfristig auch günstiger als fortwährend teure Einzelberatung.

 

Allgemeine Zeitung Mainz