IG Metall NRW kündigt Widerstand gegen Siemens-Pläne an!

 

Düsseldorf (ots) – Der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, hat angesichts der geplanten Stellenstreichungen am Siemens-Standort Mülheim scharfe Kritik am Management geübt: „Trotz wiederholter Appelle der Arbeitnehmerseite hat das Management von Siemens nichts getan, um den PG-Bereich auf die Veränderungen des Marktes einzustellen“, sagte Giesler der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). „Diese Tatenlosigkeit und der angekündigte Jobabbau sind ein Armutszeugnis für das Management und völlig inakzeptabel.“

Diesem Angriff auf die Beschäftigten sehe die IG Metall nicht tatenlos zu, sagte Giesler. „In den kommenden Tagen werden wir mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens beraten, wie wir den Widerstand gegen diese Pläne gestalten. Dabei fordern wir auch die Unterstützung der Landesregierung.“ Andere Ministerpräsidenten hätten sich hier schon klar positioniert. „NRW darf hier nicht außen vor bleiben“, verlangte Giesler.

Die seit fast zehn Jahren geltende Vereinbarung zur Standort- und Beschäftigungssicherung schließe betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen aus. „Wir erwarten und fordern daher, dass diese Vereinbarung unverändert gilt“, sagte er.