Justiz-Nazi-Skandal: Akte Rosenburg über 50% Nazis in der Justiz?

Justiz Akte Rosenburg

Laut vorliegenden Medienberichten und dem Abschlussbericht der Akte Rosenburg , sollen Ende der 50 Jahre rund 77 %  und bis Anfang der 70 Jahre noch knapp über 50 % der Mitarbeiter im Bundesjustizministerium NS-belastet gewesen sein! Die Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission stellte fest, das in der  Strafrechtsabteilung II sogar 100 Prozent der Mitarbeiter eine braune Vergangenheit hatten! Die Justiz soll sich kollektiv selbst entlastet haben, da niemand verantwortlich dafür gewesen sein will, was im Bereich der Justiz vor 1945 geschehen war! Man versuchte also die NS-Vergangenheit schnell zu vergessen und zur normalen Tagesordnung überzugehen! Viele NS-belastete Juristen hatten aber Einfluss auf die Gesetzgebung und dem Umgang mit der Vergangenheit der NS-Zeit genommen! Takt ist, das zwischen 1949 und 1959 die Straffreiheitsgesetze erlassen worden sind und das diese Gesetze dazu geführt haben, dass bis 1958 alle NS-Täter wieder frei gekommen sind! Der wissenschaftlicher Leiter der unabhängigen Kommission hält fest, dass aber zu keinem Zeitpunkt nach 1949 der Rechtsstaat in der Bundesrepublik Deutschland gefährdet gewesen ist! In welcher Art und Weise die NS-belasteten Juristen auf neue Mitarbeiter, AZUBI mit ihrer NS-Vergangenheit Einfluss genommen haben (Ideologie weiter geben) ist in dem Bericht nicht zu entnehmen! Eine spannende Frage in der heutigen Zeit wäre, nimmt die Justiz heute noch Einfluss auf Gesetze um unangenehme Bereiche der Gesetzgebung zu entschärfen oder zu umgehen?

 

 

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