Justiz: „Tatort“-Kommissare brechen oft das Gesetz!

 

 

Düsseldorf – Dreimal pro Folge verstoßen „Tatort“-Kommissare im Schnitt gegen das Gesetz. Bei den Verstößen handelt es sich vorwiegend um unzureichende Belehrungen von Tatverdächtigen, verbotene Ermittlungsmethoden und unzulässige Durchsuchungen, sagte Tobias Gostomzyk von der Technischen Universität Dortmund der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Unter Leitung des Medienrechtlers analysierten acht Studenten der Technischen Universität Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum 34 Folgen der TV-Krimiserie aus dem Jahr 2015. 96 Verstöße stellten sie fest, darunter auch Hausfriedensbrüche und Verkehrsdelikte. Ermittlungserfolg sei das Motiv für das Handeln der Kommissare. Besonders rechtskonform seien die Kommissare aus München.

 

 

 

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