JVA Landshut: Matratze eines 18-jährigen afghanischen Häftlings geriet in Brand!


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LANDSHUT. Infolge eines Brandes einer Haftzelle in der JVA Landshut wurden mehrere Personen leicht verletzt – Ermittlungen durch die Kriminalpolizei übernommen.

 

Am Samstag, 04.11.17, gegen 03:20 Uhr geriet in der JVA Landshut die Matratze eines 18-jährigen afghanischen Häftlings in Brand. Der Häftling konnte rechtzeitig aus der Haftzelle gebracht werden, welche in der Folge komplett ausbrannte. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde ein kompletter Zellentrakt innerhalb der JVA Landshut evakuiert.

Durch die Einsatzzentrale des PP Niederbayern wurde in Absprache mit der JVA Landshut ein Großaufgebot von Polizeikräften zur JVA Landshut verlegt, um eine eventuell weitergehende Evakuierung von Häftlingen abzusichern. Eine weitere Räumung war im Einsatzverlauf jedoch nicht notwendig, weil die eingesetzten Feuerwehrkräfte den Brand zügig unter Kontrolle bringen konnten.

Bei dem Brand erlitten der 18-jährige Häftling sowie drei Bedienstete der JVA Landshut jeweils eine leichte Rauchgasvergiftung. Ein Häftling stürzte bei der Evakuierung des betroffenen Zellentraktes und erlitt dabei Schürfwunden. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf ca. 20.000,- € geschätzt.

Der 18-jährige Häftling verfügte als Raucher über ein eigenes Feuerzeug. Inwieweit die Matratze aufgrund eines Versehens oder beabsichtigt in Brand gesetzt wurde ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die vor Ort von der Kriminalpolizei Landshut übernommen wurden.


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