Karlsruhe: TGV-Fahrt nach Paris endet für Bulgaren und Afghanen im Gefängnis!

 

Karlsruhe  – Gestern Nachmittag wurde eine Personengruppe im TGV auf dem Weg nach Paris, von einem Zugbegleiter von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Da sich die fünf Männer unkooperativ verhielten, wurde die Bundespolizei im Hauptbahnhof Mannheim verständigt.

Zwei der Personen konnten sich nicht ausweisen und wurden zur Feststellung der Identität auf die Dienststelle verbracht. Durch Überprüfung der Fingerabdrücke konnten die Identitäten der beiden Männer ermittelt werden.

Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung der Personalien wurde festgestellt, dass beide mit einem Haftbefehl gesucht worden sind.

Der 45-jährige Bulgare wurde wegen Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 555 Euro, ersatzweise 37 Tagen Haft, verurteilt. Weiterhin lag eine Aufenthaltsermittlung in einem weiteren Starverfahren wegen Erschleichen von Leistungen vor.

Sein Begleiter, ein 26-jähriger Mann aus Afghanistan, wurde wegen Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen zu einer Geldstrafe von 365 Euro, ersatzweise 59 Tagen Haft, verurteilt.

Beide Männer konnten die Gelstrafen nicht bezahlen und wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.