Kassel: Einsatz wegen eskalierendem Streit an der Unterkunft für Asylbewerber sorgt für Aufsehen


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Kassel – Ein Polizei- und Rettungsdiensteinsatz in der Mendelssohn-Bartholdy-Straße im Kasseler Stadtteil Niederzwehren sorgte am gestrigen Montagabend für Aufsehen. Hintergrund des Einsatzes war ein eskalierender Streit an der Unterkunft für Asylbewerber in der dortigen Straße. Der Streit zwischen einem 20 und 24 Jahre alten Pärchen mit fünf jungen Männern endete mit der Einlieferung der 24-Jährigen im Krankenhaus. Die genauen Hintergründe des Streits sind noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Das 20-jährige aus Afghanistan stammende Opfer meldete sich selbst am gestrigen Montagabend gegen kurz nach 19:30 Uhr über den Notruf 110 bei der Kasseler Polizei und berichtete, gemeinsam mit seiner Partnerin von fünf Landsleuten angegriffen und verletzt worden zu sein. Mehrere Streifenwagen, ein Rettungs- und ein Notarztwagen eilten zum Tatort. Während der Rettungsdienst sich um die beiden Verletzten kümmerte und die 24-Jährige mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus brachte, fahndeten die Beamten mehrerer Kasseler Reviere nach den fünf vom Tatort geflüchteten Männern. Die Fahndung verlief zwar zunächst erfolglos, dennoch konnte einer der Täter im Zuge der Ermittlungen identifiziert werden. Es handelt sich dabei um einen 35 Jahre alten Mann aus Afghanistan, der ebenfalls in Kassel in einer Asylbewerber-Unterkunft wohnt. Die Ermittlungen zu den übrigen vier Tätern laufen noch. Wie sich vor Ort herausstellte, stehen diese fünf Männer im Verdacht, auf Grund eines Streits vom Sonntag, das Pärchen am gestrigen Montagabend aus dem Haus gelockt und anschließend angegriffen zu haben. Wie die Opfer gegenüber den eingesetzten Beamten berichten, seien sie mit Stein, Ast und Holzstuhl von der Gruppe angegriffen worden.

Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 35 Jahre alten Tatverdächtigen und seinen noch zu ermittelnden Mittätern, werden von den Beamten des Polizeireviers Süd-West geführt.


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