Kassel-Wolfhagen: 25-Jähriger Äthiopier verletzt Mitbewohner im Streit lebensgefährlich!


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Kassel  – Bei einem Streit in einer Flüchtlingseinrichtung in Wolfhagen am Samstagabend hat ein 25-Jähriger einen 42-jährigen Mitbewohner lebensgefährlich verletzt. Das Opfer befindet sich momentan noch in einem Krankenhaus. Es besteht weiterhin Lebensgefahr. Den 25 Jahre alten Tatverdächtigen aus Äthiopien, der zunächst vom Tatort geflüchtet war, hatten Beamten der Polizeistation Wolfhagen später in Nacht bei seiner Rückkehr in die Einrichtung festgenommen. Da er sich offenbar in suizidaler Absicht selbst verletzt hatte, wiesen sie den Mann anschließend in ein psychiatrisches Krankenhaus ein.

Zu der Auseinandersetzung in der Einrichtung „Am Gasterfelder Holz“ war es am späten Samstagabend, gegen 23 Uhr gekommen. Der Grund des Streits ist derzeit noch unklar. Nach ersten Zeugenaussagen soll der 25-Jährige seinen 42-Jährigen, aus Somalia stammenden Mitbewohner zunächst durch mehrere Faustschläge im Obergeschoss der Einrichtung verletzt und anschließend die Treppe hinuntergezogen haben. Dabei hatte sich das Opfer lebensbedrohliche Kopfverletzungen zugezogen. Ein Rettungswagen bracht ihn in ein Kasseler Krankenhaus. Der Tatverdächtige war mehrere Stunden nach der Tat in die Einrichtung zurückgekehrt und von Polizei und Sicherheitsdienst dort festgenommen werden.

Die weiteren Ermittlungen werden bei der Polizeistation Wolfhagen geführt und dauern an.

 

 


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