Köln: Polizei erörtert Folgen eines Facebookaufrufs zur Teilnahme an der Moscheeeröffnung!

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Polizeipräsident und Einsatzleiter treffen den türkischen Generalkonsul

Am Mittwochnachmittag (26. September) haben Polizeipräsident Uwe Jacob und Einsatzleiter Klaus Rüschenschmidt im Polizeipräsidium mit dem türkischen Generalkonsul sowie unter anderem Vertretern der DITIB gesprochen. Hintergrund des kurzfristig einberufenen Treffens ist die Facebook-Einladung der DITIB vom 23. September an „alle deutschen und türkischen Freunde und Freundinnen“, am kommenden Samstag zur Eröffnung der Zentralmoschee zu kommen. Dieser Aufruf könnte erhebliche Auswirkungen auf die Anzahl der erwarteten Zuschauer haben.

Leitender Polizeidirektor Klaus Rüschenschmidt machte im Gespräch deutlich, dass die Polizei vor dem Hintergrund der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen den Zugang zur Moschee an der Venloer Straße für maximal 5000 zuvor kontrollierte Menschen ermöglichen wird: „Wir können aus Sicherheitsgründen nicht zulassen, dass eine größere Menschenmenge in den abgesperrten Bereich gelangen kann.“

Im Gespräch wurde ein weiterer Ortstermin noch am Nachmittag vereinbart. Vertreter der Polizei, der Stadt Köln und unter anderem der DITIB werden vor Ort die Situation erörtern und nach Möglichkeiten suchen, wie die Sicherheit des Staatsgasts und die nicht genau kalkulierbare Menge an Zuschauern im Nahbereich der Moschee ermöglicht werden können.

Die Gesamtverantwortung für die Veranstaltungen in der Moschee sowie im Umfeld hat die DITIB. Im Gespräch wurde die DITIB nochmal darauf hingewiesen, dass sie ein Sicherheitskonzept vorlegen muss. (de)

 

Polizeipräsidium Köln

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