Lichtbildfahndung aus Berlin: Frauen mit einer Schusswaffe bedroht und beraubt!

Polizeimeldung vom 10.10.2018
Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 2129
Mit der Veröffentlichung von Fotos aus einer Überwachungskamera bittet die Kriminalpolizei der Direktion 5 um Mithilfe bei der Fahndung nach einem mutmaßlichen Räuber. Zwischen dem 26. und 28. Juli 2018 kam es in Friedrichshain zu sechs vergleichbaren Raubtaten, ausschließlich an Frauen. Dabei soll der Täter die Frauen immer mit einer Schusswaffe bedroht und die Herausgabe von Geld gefordert haben. Der Unbekannte soll mit einem Fahrrad unterwegs gewesen sein.

Die Ermittler fragen:

  • Wer kennt den abgebildeten Mann und kann Angaben zu seiner Identität oder seinen Aufenthaltsorten machen?
  • Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?

BITTE TRETEN SIE NICHT SELBSTSTÄNDIG AN DENTATVERDÄCHTIGEN HERAN – ER KÖNNTE BEWAFFNET SEIN!

Hinweise nimmt das Raubkommissariat der Direktion 5 in der Friesenstraße 16 in Berlin-Kreuzberg unter den Rufnummern (030) 4664-573100 (während der Bürodienstzeiten) und (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten), per E-Mail an dir5k31@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 1574 vom 27. Juli 2018: Raubversuch schlug fehl
Nach den bisherigen Erkenntnissen war eine 32-Jährige gegen 1.45 Uhr auf dem Gehweg der Rochowstraße in Friedrichshain unterwegs, als sie von einem ihr unbekannten Radfahrer angesprochen wurde. Der Mann soll sie hierbei mit einem Revolver bedroht und die Herausgabe ihres Geldes gefordert haben. Die Frau kam dem nach. Anschließend flüchtete der Räuber auf einem Fahrrad in Richtung Corinthstraße. Nur 10 Minuten später soll Zeugenaussagen zufolge eine unbekannt Gebliebene auf der Modersohnbrücke von ebenfalls einem Radfahrer unter Vorhalt einer Schusswaffe zur Herausgabe ihres Geldes aufgefordert worden sein. Der Radfahrer sei anschließend ohne Beute in Richtung Stralauer Allee geflüchtet. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und prüft hierbei auch, ob es sich um denselben Täter handelt.