Kirchheimbolanden: Missbrauch von Notrufen endet mit Strafanzeige!

Kirchheimbolanden

112 Notruf
112 Notruf Kirchheimbolanden

 

Kirchheimbolanden – Am Sonntag, den 7.10 beschwert sich gegen 20.30 Uhr ein 43jähriger Mann aus Kirchheimbolanden, dass er von Nachbarn und Jugendlichen belästigt werde. Bei ihm zuhause können die eingesetzten Beamten das aber nicht feststellen. Vielmehr stellen sie fest, dass der betrunkene Anrufer viel zu laut Musik hört und selbst eine Belästigung für die Nachbarn darstellt. Der Aufforderung, die Musik leiser zu machen, kommt der Mann nur widerwillig nach. Seine Unzufriedenheit mit dem polizeilichen Einsatz zeigt sich anschließend: Gegen 21.45 Uhr meldet ein anonymer Anrufer einen Toten in einer Wohnung an exakt der Anschrift des Kichheimbolandeners. Auch wenn der Anrufer dieses Notrufes unerkannt bleiben will, zeigen die standardmäßigen Ermittlungen, dass das Handy, von dem aus der Notruf abgesetzt wurde, eben jenem 43jährigen gehört. Eine Überprüfung bei dem Mann ergab erwartungsgemäß, dass der Sachverhalt mit dem Toten vorgetäuscht war, wohl um die Polizei einfach nur auf Trapp zu halten. Folgerichtig wird gegen den Mann eine Strafanzeige wegen Missbrauchs von Notrufeinrichtungen vorgelegt. Außerdem beleidigte der Mann eine Polizeibeamtin bei deren zweitem Erscheinen, was noch eine weitere Strafanzeige nach sich zieht.

Polizeiinspektion Kirchheimbolanden