Mordfall #Peggy: Diese Aussagen widerlegen die Behauptungen der SOKO

Immer noch halten die Ermittler der nunmehr dritten SOKO Peggy an dem Zeitfenster fest, nachdem das Mädchen nachmittags verschwunden sein soll. Nur so konnte man den Mord erst dem inzwischen freigesprochenen Ulvi K. anhängen und auch dies nur in Verbindung mit einer zweifelhaften Zeugenaussage, nach der Ulvi damals auf einer Bank sitzend gesehen worden sein soll.

Nun gilt Manuel S. als Hauptverdächtiger, obwohl ein Untersuchungshaftbefehl gegen ihn an Heiligabend 2018 aufgehoben werden musste. Manuel S. soll anhand von Bildern einer Überwachungskamera identifiziert worden sein, die belegen, dass er sich zur Tatzeit in der Nähe befunden hat. Würden die Ermittler nun die uns vorliegenden Zeugenaussagen von Kindern verwerten, wäre ihre Tathergangshypothese nicht mehr haltbar.

Abschrift aus den Dokumenten:

  1. Es war drei Uhr nachmittags, als wir bei der Bäckerei waren, da sah ich die Peggy.
  2. Wir sind auf dem Heimweg bei der Bäckerei vorbeigekommen und da haben wir die Peggy gesehen.
  3. Ich bin mir ganz sicher, dass es sich bei dem Mädchen, dass ich am 7.5.01 beim Rathaus gesehen habe. Eine Verwechslung ist ausgeschlossen, ich kenne sie ja.
  4. Ich kenne Peggy sehr gut, sie geht mit mir in die Klasse und kenne auch die andere Mädchen, deshalb bin ich mir ganz sicher, dass es Peggy war, die ich nachmittags in Richtung Freizeitzentrum habe laufen sehen.
  5. Ich kenne die Peggy, sie geht in meine Klasse; sie kam aus der Bäckerei und hat mir noch „hallo“ zugerufen.
  6. Ich bin beim Bäcker auf die andere Seite, dah aber, dass Peggy mit einem anderen Mädchen in der Bäckerei war. Ich bin mir v o l l k o m m e n sicher, dass ich die Peggy an diesem 7. Mai 2001 letztmals gesehen habe.
  7. An diesem Montag, den 7.5.2001 bin ich aus dem Haus, als die Peggy den Falkenweg hoch gelaufen kam. Ich bin mir zu 100% sicher, dass es sich bei dem Mädchen um Peggy handelte.
  8. Ich habe sie abends gegen 19 Uhr das letzte Mal gesehen mit ihrem silbern/blauen Roller.

Laut einem Psychiater, dem die Aussagen vorgelegt wurden, handelt es sich dabei um spontane Aussagen der befragten Kinder. Deshalb solle man die geschilderten Beobachtungen ernst nehmen.