Mordversuch in Bielefeld: Kenianer versucht Bielefelderin anzuzünden!

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Bielefeld: Der nach einem Wohnungsbrand in der Bleichstraße vorläufig festgenommene Tatverdächtige wurde heute, 17.07.2018, einem Haftrichter vorgeführt. Gegen den 27-Jährigen wurde Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes angeordnet. Er wird einem Justizkrankenhaus zugeführt.

Polizeipräsidium Bielefeld

 

 

Am Montag, den 16.07.2018, erlitten zwei Personen bei einem Wohnungsbrand in der Bleichstraße in Bielefeld schwere Verletzungen. Es besteht der Verdacht einer Brandstiftung. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 21:00 Uhr informierte die Feuerwehr die Polizei über einen Wohnungsbrand an der Bleichstraße. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen in dem Mehrfamilienhaus auf zwei Verletzte, einen 27-Jährigen und eine 33-Jährige. Nach erster Versorgung durch Rettungskräfte flog ein Rettungshubschrauber die 33-Jährige in eine Spezialklinik. Ihr Gesundheitszustand ist kritisch. Ein Rettungswagen transportierte den 27-Jährigen ins Krankenhaus. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Während der Löscharbeiten durch die Feuerwehr musste die Bleichstraße zeitweise gesperrt werden. Das Haus war temporär nicht bewohnbar. Der Sachschaden wird auf 250 000 Euro geschätzt.

Erste Ermittlungen deuten auf eine Brandstiftung hin. Die Mordkommission Bleich unter der Leitung der Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kriminalbeamte führen die Spurensicherung in der Wohnung durch. Die Vernehmungen von Zeugen sowie des vorläufig festgenommenen 27-Jährigen aus Kenia stehen noch aus.

 

Polizeipräsidium Bielefeld

 

 

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