München: Migrantengruppe auf B20 – Schleuser auf A8!


Symbolfoto_Bundespolizei_1.jpg
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Schwarzbach / Hammerau  – Die Bundespolizei hat am Montag (24. Juli) auf der B20 bei Hammerau eine zehnköpfige Migrantengruppe in Gewahrsam genommen. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um syrische Staatsangehörige. Papiere hatten sie nicht dabei. Offenbar sind die Syrer zu Fuß über die deutsch-österreichische Grenze gekommen. Die Bundespolizei wurde von einem Bürger, dem die Gruppe aufgefallen war, verständigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten die in Gewahrsam genommenen Migranten das Land wieder verlassen. Sie bekundeten gegenüber den Beamten kein Interesse an Schutz oder Asyl in Deutschland.

Ins Gefängnis mussten hingegen zwei Pakistaner. Die Männer konnten sich bei der Kontrolle auf der A8 ordnungsgemäß mit italienischen Aufenthaltsgenehmigungen ausweisen. Fahrer und Beifahrer stehen jedoch im Verdacht, ihre fünf Begleiter aus Pakistan und Afghanistan mit dem Pkw eingeschleust zu haben. In der Kontrollstelle der Bundespolizei bei Schwarzbach war die gemeinsame Fahrt beendet. Während die beiden mutmaßlichen Schleuser auf richterliche Anordnung hin die Untersuchungshaft anzutreten hatten, wurden zwei der Migranten an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein minderjähriger Afghane ans Jugendamt weitergeleitet. Zwei der Geschleusten wurden den österreichischen Behörden überstellt, da sie keine Schutz- oder Asylgründe nennen konnten.

 

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