München: Verfolgungsfahrt endet nach 60 Kilometern – Bundespolizei nimmt Syrer nach Einreise auf A96 fest!


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Lindau / Aitrach  – Eigentlich sollte es eine Routinekontrolle der Bundespolizei auf der A93 bei Lindau werden, doch ein syrischer Fahrzeugführer hat es vorgezogen, sich dem polizeilichen Zugriff zu entziehen und flüchtete mit seinem Wagen. Nach 60 Kilometern konnte er am frühen Freitagmorgen (7. Juli) von den verfolgenden Beamten an der Anschlussstelle Aitrach sicher gestoppt werden, so dass unbeteiligte Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet wurden.

Der Syrer hatte wohl seine Gründe, sich nicht kontrollieren lassen zu wollen. Jedenfalls fanden die Bundespolizisten im Auto eine kleine Menge Marihuana. Außerdem verfügte sein Beifahrer, ein 38-jähriger Landsmann, nicht über die erforderlichen Papiere, die für die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland erforderlich gewesen wären. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der syrische Begleiter in den zurückliegenden Jahren in Österreich, Italien, Bulgarien, Spanien Frankreich und Deutschland aufgehalten und bereits in Österreich und Deutschland um Asyl nachgesucht. Eigenen Angaben zufolge wollte er nun nach Dänemark. Er wurde von der Bundespolizei wegen unerlaubter Einreise angezeigt und an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet. Diese wird über seinen weiteren Verbleib in der Bundesrepublik entscheiden.

Sein Fahrer konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Heimreise antreten. Der 26-Jährige hat im Landkreis Ravensburg einen festen Wohnsitz. Auch er wird sich voraussichtlich schon bald verantworten müssen. Neben der Einfuhr von Betäubungsmitteln wird dem Syrer die Beihilfe zur unerlaubten Einreise vorgeworfen.


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