NRW-Schul-Skandal: Ministerin entlässt einen Berater für islamischen Religionsunterricht

NRW

 

Düsseldorf  – NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat nach Informationen der „Rheinischen Post“ ein Mitglied des Beirats für den islamischen Religionsunterricht an Schulen abberufen, weil der Berater in Veröffentlichungen im Internet fragwürdige politische Positionen vertrat. Diese Äußerungen seien geeignet, das Vertrauen in die Arbeit des Beirats zu untergraben, teilte das Schulministerium mit. Um die ungestörte Arbeit des Gremiums zu gewährleisten, habe die Ministerin entschieden, dieses Mitglied aus dem Beirat abzuberufen. Grund für die Abberufung sind dem Ministerium zufolge verschiedene Posts auf seiner Facebook-Seite mit fragwürdigen politischen Inhalten. An der Zusammenarbeit mit dem Beirat will die Löhrmann weiterhin festhalten. „Es gibt da keine Beanstandungen“, sagte eine Sprecherin des Schulministeriums. Der achtköpfige Beirat für den islamischen Religionsunterricht hat eine ähnliche Rolle wie die Kirchen beim katholischen oder evangelischen Religionsunterricht.

 

www.google.de

[affilinet_performance_ad size=728×90]

Ein Kommentar

  1. So wie die Dinge zur Zeit zu beurteilen sind, muss man wohl davon ausgehen dass dieser Berater zu moderat war, oder gar, was noch schlimmer zu sein scheint, zum Erhalt der bestehenden Gesellschaft mit ihren eigenen Werten aufgefordert hat. So einen muss man natürlich schnellstens beseitigen. Wo kämen wir denn da hin, wenn so einem „Bedenkenträger“ auch noch die Möglichkeit gegeben wird, den Plan, die islamisierung ab der Grundschule, zu durchkreuzen?

Kommentare sind geschlossen.