Oktoberfest-Report aus München vom 04.10.2018!

Oktoberfest-Report

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Schuhdieb festgenommen!

Am Donnerstag, 04.10.2018, wurden Münchner Taschendiebfahnder der Wiesn-Wache gegen 00.30 Uhr auf einen 53-jährigen Bielefelder aufmerksam, der auf einer Parkbank neben einem schlafenden und scheinbar betrunkenen 18-Jährigen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck saß.

Der 53-Jährige stieß den 18-Jährigen an, um zu prüfen, ob er schläft. Als dieser nicht erwachte, öffnete der 53-Jährige die Schnürsenkel beider Schuhe des 18-Jährigen und zog ihm diese anschließend aus. Nun nahm er die Schuhe an sich, verpackte diese unweit des Tatortes in eine Plastiktüte und packte sie abschließend in seinen mitgebrachten Rucksack.

Nachdem der 53-Jährige die Örtlichkeit verlassen wollte, wurde er von den Taschendiebfahndern festgenommen. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und wegen des Diebstahls angezeigt.

 

Drohne über dem Oktoberfestgelände!

Am Mittwoch, 03.10.2018 wurden Beamte der Wiesn-Wache gegen 20.50 Uhr auf eine Drohne über dem Festgelände aufmerksam. Nachdem die Beamten die Drohne bis zu ihrer Landung im Bereich des Festgeländes verfolgen konnten, wurde der dort anwesende Besitzer, ein 31-jähriger Münchner, angetroffen.

Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung wurde die Drohne samt Fernsteuerung sichergestellt. Er wurde wegen eines Vergehens nach dem Luftverkehrsgesetz angezeigt.

 

Zwei Männer wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz
festgenommen
Fall 1:
Am Mittwoch, 03.10.2018 beobachteten Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei, welche für den Sperrring um das Oktoberfest zuständig sind, gegen 14.40 Uhr, einen 21-jährigen Australier, wie er offensichtlich mit Rauschgift handelte.Nachdem die Beamten den Mann ansprachen, versuchte er zu flüchten, konnte aber kurz darauf festgenommen und zur Wiesn-Wache verbracht werden.Bei seiner anschließenden Durchsuchung wurden mehrere Ecstasy-Tabletten aufgefunden.Da er die von der Staatsanwaltschaft geforderte Sicherheitsleistung nicht zahlen konnte, wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Er wurde wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt und wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Fall 2:
Am Mittwoch, 03.10.2018 wurde ein 29-jähriger Pole gegen 16.30 Uhr an einem Wiesn-Eingang ebenfalls durch Kräfte der Bereitschaftspolizei einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde in einer Jackeninnentasche ein Plastikbeutel mit weißem Pulver aufgefunden.

Nachdem der 29-Jährige zur Wiesn-Wache verbracht wurde, stellte sich heraus, dass es sich bei dem weißen Pulver um Amphetamin handelt.

Da er die Sicherheitsleistung nicht zahlen konnte, wurde er der Haftanstalt überstellt und am heutigen Tage dem Richter vorgeführt.

 

Zwei Jackendiebe festgenommen!

Am Mittwoch, 03.10.2018 konnten Münchner Taschendiebfahnder der Wiesn-Wache gegen 22.30 Uhr zwei 19- und 22-jährige Franzosen dabei beobachten, wie sie suchend durch ein Festzelt gingen. Die beiden erblickten schließlich eine Jacke, die unter einem Tisch hing.

Während einer der Männer die Situation absicherte, ging der andere an die Jacke und tastete diese ab. Als er die Geldbörse fühlte, zog er die Jacke unter der Bank hervor und schob sie unter seiner eigenen Jacke.

Nachdem die beiden Tatverdächtigen das Zelt verließen, konnten sie direkt am Ausgang von den Taschendiebfahndern festgenommen werden.

Die beiden wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und werden heute dem Haftrichter vorgeführt.

Die Jacke samt Geldbörse konnte dem Besitzer wieder ausgehändigt werden.

 

Körperverletzung mit Maßkrug

Am Mittwoch, 03.10.2018 wollte ein 50-jähriger Münchner gegen 22.50 Uhr ein Festzelt mit einem Maßkrug verlassen. Als er am Ausgang von einem Ordner darauf angesprochen wurde, schlug der Mann diesem mit dem Maßkrug ins Gesicht.

Nachdem weitere Ordner hinzukamen, ging der Mann diese ebenfalls an. Außerdem beleidigte er die Ordner verbal und zeigte ihnen den Mittelfinger.

Er wurde der Wiesn-Wache übergeben, erkennungsdienstlich behandelt und in Gewahrsam genommen. Er wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung angezeigt.

Die Ordner wurden bei dem Vorfall nur leicht verletzt.