Patnerschaftsgewalt: Brutale Gewalt in Partnerschaften Frauenhäuser brauchen mehr Geld!

Patnerschaftsgewalt

 

23 tote Frauen, hunderte Vergewaltigungsopfer, Zehntausende Verletzte – die Bilanz der Partnerschaftsgewalt in Nordrhein-Westfalen ist – vor allem für Frauen – niederschmetternd. Frauenrechte und Gleichberechtigung mögen in unserer liberalen, modernen Gesellschaft noch so viele Fortschritte machen, die Statistik, die das Landeskriminalamt gerade vorgelegt hat, zeigt die andere, die dunkle Seite der Medaille. Wir ahnen, dass uns die nächste Hiobsbotschaft zu diesem Thema bereits bevorsteht. Wenn nämlich die angekündigte Dunkelfeld-Studie der Landesregierung auf dem Tisch liegt, wird deutlich werden, dass das wahre Ausmaß der sexualisierten Gewalt noch viel größer ist. Weil nämlich die überwiegende Mehrzahl der Opfer aus Scham oder Angst gar keine Anzeige erstattet. Offenbar tut diese Gesellschaft immer noch deutlich zu wenig, um diesen skandalös großen Bereich der Kriminalität einzudämmen. Vor allem aber müssen die Opfer noch mehr in den Blick genommen werden. Seit Jahren sind beispielsweise die Frauenhäuser überfüllt. Es fehlen hunderte von Plätzen in den Einrichtungen, die den überwiegend Opfern der männlichen Gewalttätigkeit Schutz gewähren. Hier sind Bund und Land gleichermaßen gefordert. Es müssen nicht nur dringend mehr Frauenhaus-Plätze her (die geplanten 50 können da nur ein Anfang sein). Auch die Finanzierung des Aufenthalts in den Schutzhäusern muss endlich auf eine ordentliche Basis gestellt werden.

 

Neue Westfälische, Lothar Schmalen, Düsseldorf

1 KOMMENTAR

  1. Ein Bereich der häuslichen Gewalt mit hoher Dunkelziffer stellt der Sektor der Berufsbetreuung und der beruflichen Pflege dar. In diesen von der Öffentlichkeit abgeschotteten Sektoren bleiben die kriminellen Täter in der Regel unter sich und unbehelligt.
    Ihr Geschäftsmodell besteht in der Zersetzung einer Person durch deren Denunziation, indem sie einfach gegenüber ihren Auftraggebern – hier den Betreuungsgerichten – behaupten, dass die ihnen überlassenen Betreuten alles Mögliche angestellt haben und sie außerdem noch der Lüge bezichtigen und ständig behaupten, dass diese nicht zurechnungsfähig seien und sie selbst doch die Guten seien, die nur das Beste für die ihnen anvertrauten undankbaren Opfer wollten.
    Mit diesem Verhalten sichern sie sich ihren Arbeitsplatz, der darin besteht, dass Betreuungsopfer möglichst lange in ihrer ausgelieferten Situation festzuhalten sind und in dieser Abhängigkeit möglichst lebenslang verharren sollen.
    Denn als Vertrauenspersonen bei den Betreuungsgerichten glaubt man den Darstellungen von Berufsbetreuern blind. Diese teilen sich mit den Gerichten das staatliche Gewaltmonopol und können jederzeit die ihnen ausgelieferten betroffenen Betreuten mit Polizeigewalt in eine geschlossene Einrichtung einliefern und dort „misshandeln“ , d.h. fixieren, in Isolationszellen aufbewahren mit Elektroschocks foltern und mit Giftspritzen behandeln, bis die auf diese Weise zu Patienten mutierten Betreuten nur noch liegend sabbern und lallen können.
    Mit einer Androhung einer derartigen „Behandlung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung“ bringen die Betreuer jedes Betreuungsopfer dazu, alles zu unterschreiben und alles zuzugeben, was man von ihnen verlangt – einschließlich ihrer Krankheitseinsicht.

    Diese mangelnde Kontrolle hat dazu geführt, dass viele Betreute, ihren amtlichen Betreuern ausgeliefert sind und gute Miene zum bösen Spiel machen müssen. Sie führen das menschenunwürdige Leben eines „Leibeigenen“. Sobald sie aufmucken, werden sie bestraft und in Isolationshaft genommen. Leider stellen sich auch die Frauenhäuser und die offiziellen Stellen zur Gewaltprävention diesem Dunkelfeld der staatlichen Gewalt nicht.
    Die Mitarbeiterinnen von Frauenhäusern tun so, als ob häusliche Gewalt ausschließlich nur ein Partnerschaftsproblem sei und sichern sich damit die finanzielle staatliche Unterstützung.
    Mit von gesetzlichen Betreuern geschlagenen Frauen verhandeln sie erst gar nicht, denn dies birgt die Gefahr in einen Behördenkrieg hineingezogen zu werden, Partei für die Betroffenen ergreifen zu müssen und darstellen zu müssen, dass es an den Betreuungsgerichten und psychiatrischen Einrichtungen nicht immer mit rechten Dingen zugeht.
    Anstatt die Klagen der Betroffenen ernst zu nehmen, wenden sie sich lieber an die Betreuer, die die Betroffenen rechtlich vertreten, und akzeptieren nur diese als Ansprechpartner und können so den Schein bewahren, dass sie gemeinsam mit diesen zum Wohle der Betreuten handeln. Aus Opportunismus glauben sie berufsbedingt den gesetzlichen Betreuern jedes Wort.

    Dieses Schicksal der psychischen und körperliche Gewalt durch Behörden gegenüber Betreuungsopfern erleiden in Deutschland jedes Jahr ca. 130.000 Frauen aufs neue und die zuständigen staatlich geförderten Stellen wie die Frauenhäuser und Vereine gegen Gewalt in unserer Gesellschaft ducken sich weg.

    Betroffene, denen es gelungen ist, diesem mörderischen System zu entkömmen, konnten nicht auf die Hilfe der Frauenhäuser zählen, sondern dies nur mit privater Unterstützung tun.
    Denn Betreuungsrichter und Betreuer sitzen in einem Boot; der Betreuer will nicht zur Rechenschaft gezogen werden und der Richter will sich nicht vorwerfen lassen, den Betreuer nicht ausreichend kontrolliert zu haben.
    Um solche Frauen vollkommen mundtot zu machen, werden sie dann auf deren Kosten psychiatrische Gutachter verpflichten, der zu bestätigen haben, dass das jeweilige Betreuungsopfer mehr prozessfähig ist, was bedeutet, dass alle Klagen und Beschwerden mit sofortiger Wirkung von der Justiz nicht mehr zur Kenntnis genommen werden.
    Dies ist zwar alles nicht rechtens und steht im Gegensatz zum Grundgesetz und zu den Menschenrechten, aber die Justiz und mit ihr die Betreuer sitzen am längeren Hebel, so dass die Betroffenen keine Chance auf Gerechtigkeit haben.
    Die Betreuungsopfer V. S. und I. H. konnten sich nur wehren, weil sie jeweils von einer außerhalb der staatlichen Gewaltpräventation sich befindenden Person finanziell und ideell massiv unterstützt wurden.
    Frau V. S. ist es auf diese Weise gelungen in einem 20-jährigen Gerichtsverfahren durch alle Instanzen hindurch bis zum EuGH für Menschenrechte ein Urteil zu ihren Gunsten herbeizuführen.
    Danach wurde die BRD zu einer Schmerzenszahlung in Höhe von 750.000 EURO verurteilt, weil es dieser nicht gelungen ist, eine Justiz aufzubauen, die die Bürger vor deren Willkür schützt.
    Man muss nicht nach China oder Afrika reisen, um sklavenähnliche gewaltbesetzte Abhängigkeiten zu entdecken, Bei uns gibt es genug zu tun, Doch die Verantwortlichen selbsternannten Beschützer vor Gewalt schauen lieber weg, Denn sie wollen aus Eigennutz es sich nicht mit staatlichen Stellen verderben.

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