Paukenschlag bei der #AFD: AfD-Kandidat aus dem Wahlkreis Harz räumt #Stasi-Tätigkeit ein!

 

Halle  – Ronald Bischoff, AfD-Kandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis Harz, war zur DDR-Zeit hauptamtlicher Offizier des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). „Vom November 1977 bis 1989 war ich für das MfS als OibE erfasst“, räumte Bischoff gegenüber der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe) ein. Ein „OibE“ war ein Offizier im besonderen Einsatz. Offiziell war Bischoff Mitarbeiter beim Rat des Kreises Halberstadt, später beim Rat des Bezirkes Magdeburg. Womit er dort genau befasst war und was seine Aufgaben als Stasi-Hauptmann, als der er beim MfS geführt worden ist, waren, will der 69-Jährige nicht sagen. Nur so viel: „Im Rahmen meiner Tätigkeit war ich auch anfangs mit ausreisewilligen Bürgern befasst.“ Probleme mit der eigenen Stasi-Vergangenheit hat Bischoff nicht. „Das politische System ist gescheitert.“ Der Untergang der DDR und der Stasi liege bereits mehr als 25 Jahre zurück, so Bischoff.

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