Phänomen Massenschlägereien: Illegale Revierkämpfe!

 

 

Düsseldorf – Man mag die Verabredung von jungen Männern zu Massenschlägereien als spätpubertäres Imponiergehabe abtun. Aber solche Bandenkriege stören die öffentliche Ordnung und ziehen Unbeteiligte in Mitleidenschaft. Deshalb muss die Polizei, wie sie es getan hat, streng gegen diese illegalen Revierkämpfe vorgehen. Zu prüfen ist, ob nicht schon der Versuch strafbar ist, mit Schlagwaffen aufeinander loszugehen. Ob die Täter Migrationshintergrund haben oder nicht, ist dabei grundsätzlich sekundär. Bedenklich wird es aber schon, wenn Personen darunter sind, die aus ihrer Heimat geflohen sind, um bei uns Schutz zu suchen oder das vorgeben. Sie missbrauchen das Gastrecht, wenn sie sich an kriminellen Handlungen beteiligen. Lagerkoller ist da eine faule Ausrede. Benehmen kann sich jeder. Die meisten Asylsuchenden sind dankbar für die Aufnahme, die sie bei uns gefunden haben, und halten sich an die Gesetze. Wer aber die Ordnung stört und womöglich Unbeteiligte schädigt, sollte verwarnt und, wenn möglich, abgeschoben werden.

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