Polizei in Not: Die Schande von Schorndorf nimmt kein Ende!


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Aalen  – Schorndorf:

Wegen einer Streitigkeit war am Sonntag kurz nach 03:00 Uhr eine Streifenbesatzung in die Rosenstraße vor eine Bar beim Kino gerufen worden. Nachdem die Beamten dort eintrafen, wurden sie von vier jungen Männern im Alter von 20 und 21 Jahren umringt und mit erhobenen Fäusten bedroht. Zu Verhinderung eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs setzte ein Polizeibeamter einen Einsatzstock ein, woraufhin die Täter flüchteten. Hierbei gelang es einem Täter der Gruppe das Kennzeichen am Streifenwagen abzureißen und zu entwenden. Mit einer weiteren Streifenbesatzung wurden die Täter in der Urbanstraße eingeholt und angehalten. Hierbei ging ein 20-Jähriger sofort auf einen Polizisten los, so dass sich der Beamte mit Pfefferspray zur Wehr setzen musste. Trotzdem wehrte sich der 20-Jährige massiv gegen die vorläufige Festnahme. Hierbei kamen ihm seine drei Begleiter zu Hilfe und versuchten ihren Kumpel zu befreien. Die Polizisten mussten Pfefferspray und Einsatzstock einsetzen, um dies verhindern. Erst als weitere Streifenbesatzungen eintrafen, konnten die drei weiteren Beschuldigten überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Zwei der Männer mussten aufgrund Augenreizungen die Hilfe vom Rettungsdienst in Anspruch nehmen. Während des Polizeieinsatzes hatten sich zahlreiche Schaulustige versammelt.

Polizeibeamte wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die vier Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihnen drohen nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahl und Bedrohung.

 

Plüderhäuser Festtage:

Bei den Plüderhäuser Festtagen kam es ebenfalls in der Nacht zum Sonntag nahezu zeitgleich zu zwei Angriffen und Widerständen gegen Polizeibeamte.

Zunächst hatte um 00:25 Uhr am Rande des Festgeländes am Heusee eine 21-Jährige auf zwei andere junge Frauen mit Fäusten eingeschlagen. Als die alarmierten Polizeibeamten die Personalien der Beschuldigten und ihren vier Begleitern erheben wollten, verweigerte ein 20-jähriger vehement die Bekanntgabe seiner Identität und wurde trotz mehrmaliger Erklärung des polizeilichen Einschreitens aggressiver. Schließlich musste er festgehalten und nach Ausweisdokumenten durchsucht werden. Hierbei riss er sich los und versuchte einem Polizisten mit dem Ellenbogen in das Gesicht zu schlagen. Daraufhin wurde der 20-Jährige zu Boden gebracht und mit Handschließen fixiert. In der Folge beleidigte er die eingesetzten Beamten. Er wurde zum Polizeirevier verbracht, wo er von seinem Vater abgeholt wurde.

 

Gegen 00:30 Uhr war ein 33-Jähriger im Festzelt mit anderen in Streit geraten und daraufhin von seinen Begleitern aus dem Zelt geschoben worden. Vor dem Zelt riss sich der alkoholisierte 33-Jährige von seinen Begleitern los und lies sich nicht beruhigen. Als ihm aufgrund seines aggressiven Verhaltens der Zutritt zum Festzelt von den inzwischen hinzugezogenen Polizeibeamten untersagt wurde, ging er wild gestikulierend auf diese zu und beleidigte sie. Als er dann noch nach den Polizeibeamten mehrmals spuckte, wurde er festgehalten und zu Boden gebracht. Hierbei wehrte er sich mit großem Kraftaufwand und trat nach den Polizisten. Er wurde zum Polizeirevier verbracht, wo er auf richterliche Weisung den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung verbringen musste. Die eingesetzten Polizeibeamten wurden bei den beiden Widerstandshandlungen nicht verletzt. Auf die Beschuldigten kommen nun Strafanzeigen wegen versuchter Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung zu.


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