Polizei Köln zieht zwei mangelhafte Reisebusse aus dem Verkehr

 

Schulausflug konnte erst mit Verzögerung beginnen

Innerhalb des Projekts „B.u.s. – Beruhigt unterwegs sein“ hat die Polizei Köln heute Morgen (28. Januar) im Stadtteil Weiden zwei eigens für einen Schulausflug gebuchte Reisebusse kontrolliert. Wegen eklatanter technischer Mängel zogen die Beamten die beiden Busse vorläufig aus dem Verkehr und ließen die Fahrzeuge einem Sachverständigen vorführen. Das Mängelprotokoll für die beiden jeweils 15 Jahre alten Kraftfahrzeuge war mehrere Seiten lang und ergab eindeutig, dass die Fahrzeuge vor der nächsten Personenbeförderung zunächst erstmal in die Werkstatt müssen. Die Schülerinnen und Schüler mussten auf Ersatzbusse warten und starteten daher mit einer Verspätung von etwa zwei Stunden zum Schulausflug – dafür aber beruhigt und sicher!

Gegen 9.30 Uhr kontrollierten Spezialisten der Schwerlastgruppe der Polizei Köln die beiden Reisebusse vor dem Georg-Büchner-Gymnasium. Die Schule hatte für eine Kursfahrt, an der insgesamt 93 Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrer teilnahmen, die Fahrzeuge bei einem Unternehmer bestellt. Da die verantwortlichen Lehrer das Projekt „B.u.s.“ kannten, hatten sie gleichermaßen auch die Polizei über die geplante Busreise informiert.

Die beiden Busse haben in ihrer fast 15-jährigen Nutzungszeit Fahrleistungen zwischen 800.000 und 1.000.000 Kilometern angesammelt. An einem Fahrzeug erkannten die Beamten einen deutlich erkennbaren Riss an einer der vorderen Bremsscheiben. Im zweiten Fahrzeug waren 29 Sitzplätze nicht nutzbar, weil sie nicht mehr am Sitzgestell arretiert waren.

Die Einsatzkräfte stellten für beide Fahrzeuge Mängelkarten aus und leiteten entsprechende Verfahren gegen beide Fahrer und den Unternehmer ein.

Alle Informationen zum Projekt „B.u.s.“ und das Anmeldeformular stehen unter dem folgenden Link zur Verfügung:

Polizeipräsidium Köln