Polizei-Kurios: Fotograf erstellt Bilder von Brautpaaren im Gleis!


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Magdeburg-Barleben  – Am Samstag, dem 02. September erlebte eine Streife der Bundespolizei einen unfassbaren Sachverhalt. Die Bundespolizisten bemerkten um 14.40 Uhr am Haltepunkt Barleber See einen Fotograf und einen erkenntlichen Bräutigam im Gleisbereich. Die dazugehörige Braut wollte ebenfalls gerade das Gleis betreten. Die Bundespolizisten unterbanden dies sofort und holten die beiden Männer ebenfalls aus dem Gefahrenbereich. Kurz darauf befuhr eine S-Bahn den betroffenen Streckenabschnitt. Alle Personen wurden durch die Bundespolizisten eingehend belehrt und eindringlich auf die Gefahren hingewiesen, denen sie sich arglos ausgesetzt hatten: Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von über 1000 Metern. Windrichtungen beeinflussen die eigene Wahrnehmung eines heranfahrenden Zuges erheblich. Ein elektrisch betriebener Zug ist beispielsweise für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er sich schon im Vorbeifahren befindet. Der 28-jährige Bräutigam und der 34-jährige Fotograf haben mit ihrem lebensgefährlichen Handeln eine Ordnungswidrigkeit begangen und müssen dafür jeweils 25 Euro Bußgeld zahlen. Der Fotograf war jedoch nicht einsichtig und gab sogar an, dass er dies schon öfters gemacht habe. Eine Recherche auf seiner Internetseite bestätigte dies. Auf einem Foto war ein weiteres Brautpaar abgebildet, welches die Gleise überschreitet. Die Präventionsbeamtin der Bundespolizeiinspektion Magdeburg wird sich den Sachverhalt annehmen und den Fotograf nochmals kontaktieren.


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